Beiträge von Wingman

    Stimmt, hab ich auch schonmal gehört. Jedenfalls ist es sehr schwer, auf vollem Magen in den richtigen Zustand zu kommen, weil die Verdauung ein recht starker physischer Input ist, der immer wieder das Denken auf den Körper zurücklenkt.

    Zitat von "Undenkbar"

    Es gibt mit Sicherheit viele bisher unerklärliche Dinge in unserem Universum aber um voran zu kommen reicht es m.E. nicht aus diese z.B als nur erfahrbar zu bezeichnen um deren Realitätsanspruch geltend zu machen.


    Für die Masse reicht es in der Tat nicht aus, aber für die Gewißtheit des Einzelnen. Um Wissen für die Masse bereitzustellen, sind empirische Methoden notwenig. Da es aber Dinge gibt, die mit der heuten Technik noch nicht empirisch erfassbar sind, funktioniert es nur mit Selbsterfahrung. Somit muß eben jeder selbst rausfinden, was an diesen Dingen dran ist, wenn er Interesse daran hat. Schließlich kann man nicht einfach etwas wegrationalisieren, nur weil es sich der heutigen Empirik entzieht. Das wäre ignorant und befangen (was leider hin und wieder vorzukommen scheint).


    Zitat

    Es gibt doch dieses bekannte Experiment: Man schaut etwas 30 bis 60 Sekunden auf eine sich bewegende Spirale und anschließend meinetwegen auf eine Pflanze. Erfahrbar für mich ist in diesem Moment eine Bewegung (je nach dem ob die Spirale sich nach außen oder nach innen dreht, kann man z.B. ein Kleinerwerden oder Aufblühen der Pflanze wahrnehmen).


    Das hab ich schonmal ausprobiert. Wenn man dabei z.B. auf seine Hand sieht, scheint sie zu "pulsieren". Das hat aber nur was mit einer Stimulation des Auges zu tun. Also nichts außergewöhnliches, was mit paranormalen Phänomenen vergleichbar wäre.


    Zitat

    Doch diese Bewegung ist wie man sich denken kann nur eine Illusion. Erfahrbar ist diese Bewegung dennoch.


    Nein, nicht in dem Sinne, wie bei Bewußtseinsphänomenen. Mit den physischen Augen sehen wir nur eine Projektion der Realität, nicht die Realität selbst. Es ist ein Bild, das in elektrische Impulse zerlegt- und im Gehirn wieder zusammengerechnet wird. Wir sehen also nur ein stark gefiltertes Abbild der Realität (in einem winzigen Frequenzbereich). Zudem ist bei dem Beispiel leicht verifizierbar, das es eine Illusion ist (dazu muß man das Objekt eigentlich nur berühren oder mehrere Leute dabei haben).


    Zitat

    Dass sie nicht real ist, kann man aber beweisen. Genauso denke ich, dass man auch eine erfahrene Rückführung kritisch hinterfragen sollte.


    Ja, hinterfragen sollte man immer. Aber wenn die Indizien nicht mehr nur Zufall sein können, kann man es auch nicht wegrationalisieren, nur weil es nicht ins eigene Weltbild passt (nicht auf dich bezogen).


    Zitat

    Wenn es tatsächlich wahr sein sollte, kann man es sicher auch irgendwann beweisen.


    Für sich selber kann es sich im Prinzip schon jeder beweisen, wenn er eindeutige Indizien seiner früheren Existenz findet (im besten Fall sogar Dokumente). Ob es je technisch verifizierbar sein wird, weiß ich nicht. Aber wer weiß, was da in Zukunft noch entwickelt wird...


    Zitat

    Aber sagt doch mal, wie lebt es sich denn mit dieser Überzeugung, hat sich euer Leben verändert und wenn ja wie? Was fangt ihr an mit diesem "Wissen"? Die Frage ist jetzt nicht ironisch gemeint.


    Ich persönlich hatte im Bezug auf andere Leben bisher vermutlich nur fragmentarische Erinnerung (nichts verifizierbares, aber realistischer als Träume). Anders siehts im AKE-Bereich aus (Leben nach dem Tod etc...). Ich denke, es geht primär um die Erkentnis, das man mehr ist als sein physischer Körper.

    Danke! Vor allem hat mich dabei erstaunt, das es offenbar an einem pysisch existierenden Ort stattfand, bevor wir ihn überhaupt kannten (wenn die enorme Ähnlichkeit ein Zufall wäre, dann wäre es fast schon absurd). Ich glaube, von so einer Situation hab ich bisher noch nie gehört oder gelesen. Von solchen Experimenten natürlich schon (viele kennen sicher das PARK-Projekt von Mind-Gate), aber nie mit physisch existierenden Orten, die man erst später wirklich vorfand. Bei den privaten Experimenten, die ich kenne, waren es scheinbar immer nicht-physische Orte.


    Es sollten auf jeden Fall noch mehr Leute organisierte AKE-Experimente durchführen (vor allem die Erfahreneren und solche, die leicht eine AKE hinbekommen). Wenn einigen wenigen schon solche Indizien unterkommen können, wäre es die Mühen sicherlich wert.


    Zitat von "Vanilla*"


    aber schon bissl bitter, hätte gerne einen etwas eindeutigeren beweis, als das unbestimmte gefühl das den beiden das alles vielleicht bekannt vor kommen würde Crying naja shit happensxD


    Ja, das ist leider oft das Problem, das man sich an solche außerkörperlichen Begenbenheiten garnicht oder nur extrem diffus erinnert. Andererseits hast du praktisch das große Puzzlestück "gefunden", was die Sache so ungewöhnlich-, und für einen Bericht erwähnenswert macht. Wir sind ja erst am Anfang. Vielleicht wirst du bei späteren Experimenten mehr Glück haben...

    AKE-Experiment mit interessanten Folgen


    Dieser Beitrag schildert ein kleines AKE-Experiment und die interessanten Folgen die sich daraus ergaben. Es begann vor einigen Wochen damit, das ich mit Vanilla* und einer Bekannten ausmachte, dass wir versuchen würden, uns außerkörperlich zu treffen. Dazu benutzten wir die Methode der Affirmation (z.B. "Ich werde x und y außerkörperlich treffen!") kurz vor dem Einschlafen. Ein erstes Ergebnis folgte prompt, bei dem ich und die Bekannte in der selben Nacht von einer Talsperre träumten (wir hatten keinen speziellen Ort in der Affirmation verwendet)...



    Meine Erinnerungen (Wingman):


    Ich träumte eine kurze Sequenz auf der Talsperre. Dort stand ich jemandem gegenüber, mit dem ich mich offenbar unterhalten habe. Irgendwie kam er mir vor wie Vanilla* (wie eine schwache Kennung). Die Talsperre an sich war aus Beton, der etwas gelblich wirkte, so als würde er von der Sonne angestrahlt. Im linken "Augenwinkel" konnte ich eine Art Häuschen erkennen (besch-gelblich), was oben an der Talsperre aufgebaut war. Ansonsten schienen sich dort noch mehr Leute aufzuhalten (etwa ein oder zwei Dutzend), die oben auf der Talsperre umherliefen. Das war alles, an das ich mich erinnern konnte, bis auf einen kurzen Eindruck (eher ein Gefühl, nicht visuell), in einen tiefen Abgrund zu schauen.



    Die Erinnerungen meiner Bekannten:


    Sie hat sich in ihrem Traum mit mir auf der Talsperre unterhalten. Dabei konnte sie sich nicht an alles erinnern, jedoch daran, das wir offenbar über eine Simpsonsfolge geredet haben, wo ein Damm gesprengt werden sollte. Das wollte irgend ein (eigentlich böser) Charakter verhindern. Dadurch kamen wir irgendwie zu dem Thema "Polarität" (bezüglich ausgeglichenen Lebensprinzipien). Sie sagte dann, das sie total ausgeglichen ist. Daraufhin begann sie auf dem Talsperren-Geländer zu balancieren und wäre fast runtergefallen, wenn ich sie nicht festgehalten hätte. Danach konnte sie sich noch daran erinnern, mit mir die Talsperre heruntergeschaut zu haben. Aber anstatt Wasser war dort nur Nebel. Dieser wirkte irgendwie düster, aber sie fühlte sich dadurch nicht unwohl. Ein weiteres interessantes Detail ist, das meine Bekannte rechts und links im großen Abstand jeweils einen Mann stehen sehen konnte (ähnlich wie Bodyguards). Sie vermutet, das es Guides gewesen sein könnten.



    Die Eindrücke von Vanilla*:


    Vanilla hat in der Türkei Urlaub gemacht (einige Tage nach dem Talsperrentraum von mir und meiner Bekannten; wir erzählten ihm vorher noch davon). Dort hat er einen Tagestrip unternommen, der zu einer Talsperre führte (was er erst im Bus dorthin richtig vernommen hat). Den Hauptteil der Reise bildete eigentlich eine Bootsfahrt über den See. Doch kurz vor der Ankunft dort wurde durchgesagt, das die Fahrt auch auf die Oberseite der Talsperre führen würde. Der Aufenthalt auf der Talsperre war jedoch nur eine kurze Fotosession. Vanilla* hat dort noch keinen Bezug zu den Träumen von mir und meiner Bekannten gesehen (bzw. nicht daran gedacht). Er hat dann mehrere Fotos der Talsperre und des Tals geschossen. Erst auf dem Rückflug vom Urlaub bemerkte Vanilla*, das es einen Zusammenhang zwischen dieser Talsperre und den Träumen geben könnte (aufgrund unserer vorherigen Beschreibungen). Als er dann zurück war, hat er uns die Fotos vorgelegt. Er hatte dabei das Gefühl, das es einfach stimmig sein muss. Mir und meiner Bekannten kamen die Fotos sofort außergewöhnlich vertaut vor (obwohl wir in unseren einzelnen Traumerinnerungen jeweils an verschiedenen Stellen standen). Die Größe, der sonnenbeschienene Beton (leicht gelblich) und die Landschaft lösten dabei die meiste Vertrautheit aus. Zudem befand sich an der hinteren linken Ecke ein Häuschen auf der Talsperre, das mir sehr bekannt vorkam. Es war höchstwarscheinlich das Häuschen, was ich in meinem Traum im Augenwinkel gesehen habe (vor allem was Farbe und Größe betrifft). Zudem scheint die ungefähre Menschenmenge auf der Talsperre während Vanillas* Besuch mit dem Eindruck übereinzustimmen, den ich im Traum hatte (etwa ein oder zwei Dutzend). Auf einem Foto war das Geländer der Talsperre zu sehen, was meiner Bekannten sofort vertraut vorkam (wo sie scheinbar balanciert hat).


    Alles in allem eine sehr interessante Begebenheit mit vielen persönlichen Indizien. Wir werden unsere Versuche in der Richtung fortsetzen...



    Fotos von der Talsperre:


    Talsperrenfoto mit scheinbarer Position von mir und Vanilla*
    Talsperrenfoto mit scheinbarer Position von mir und meiner Bekannten
    Sicht die Talsperre hinunter (mit Geländer im Vordergrund)
    Die Landschaft in der Umgebung der Talsperre

    Naja, eine spontane Antwort, wie man aus dem Körper kommt, ist schwierig. Methoden gibt es wie Sand am Meer. Aber die Universallösung gibt es vermutlich nicht (doch, da gibts schon eine, aber die wäre zu entgültig :lol:). Hab hier grad zufällig "Der zweite Körper" in der Hand (das erste Buch von Robert Monroe) und da verschlingt allein der Methodik-Teil 32 Seiten (bei Buhlman sind es glaube ich noch mehr und Peterson hat der Methodik ein ganzes Buch gewidmet *g*). Man sollte verschiedene Techniken ausprobieren und sehen, was die besten Ergebnisse bringt.

    Zitat von "Dr.Gerner"

    Na ja, hauptsache mir kann dabei nichts schlimmes passieren?


    Also mir persönlich ist dabei noch nichts passiert. Ich denke, man kann sich bei gewissen Dingen höchstens erschrecken, aber eine Gefahr für den physischen Körper besteht vermutlich nicht.

    Vieles ist möglich, aber es ist schwer nachforschbar. Könnten auch zufällige Gedankenmuster im kollektiven Bewußtseinsfeld sein (Monroe nannte es "M-Feld"). Aber könnte natürlich auch selbstprojezierter, unterbewußter Gedankensalat sein, der sich ab einem bestimmten Bewußtseinszustand so äußert, das er "extern" klingt. Wirklich schwer zu sagen...


    Persönlich denke ich, das es die Sache mit dem Bewußtseinsfeld sein kann, weil auch Geräusche oder Stimmen vorkommen, die man nie zuvor gehört hat (oder die in der physischen Welt garnicht erzeugbar sind). Zudem klangen manche Stimmen, als würde man Gedanken fremder Leute anzapfen (einmal war irgendwas banales über "Urlaubsplanung" dabei, aber die Stimme [weiblich] kannte ich nicht). Manche Leute berichten sogar von Musik, so als würden sie Radiowellen anzapfen *g*.

    Klingt nach typischen PreAKE-Phänomenen (fühlbare, akustische und optische Eindrücke, die kurz vor einer AKE auftreten). Die Stimmen (meist unverständlich) und das Wahrnehmen von scheinbar externen Geräuschen (z.B. sehr oft Schritte im Haus) sind dabei besonders häufig. Weitere häufige akustische PreAKE-Phänomene sind rauschende, summende oder pfeifende Geräusche.


    Hier gibts eine Auflistung der meist beobachteten PreAKE- (und AKE) Phänomene:
    http://www.sfs-homepage.de/Mar…te/Wissen_Phaenomene.html


    (Gesamtseite: http://www.sfs-homepage.de/Martoufs_Homepage/)

    Zitat von "quincy"

    Wingman , es ist ein subjektives Beweisempfinden. Aber ich muß nicht alles sebst erleben, um zu w i s s e n! Ich muß mich ja nicht selbst decapitieren, um zu wissen, daß ich dann in der Folge tot bin


    Ja, das stimmt natürlich *g*. Deshalb hat man ja auch die Warscheinlichkeiten (z.B. aus Beobachtungen und allgemein bekannten Vorgängen), die überhaupt erst ein Leben zwischen den Polaritäten des Glaubens und der Gewißheit ermöglichen *g*. Dazu gehört z.B., das man "weiß" (bzw. die Garantie hat), das man tot ist, wenn man vom Kirchturm springt.


    Ach ja, danke für den Link! Das sind ja tatsächlich neue Folgen (dachte auch erst Wiederholungen von den letzten Sendungen)...

    Zitat von "magic-woman"

    Schnuckis, soll ich hier vielleicht kur nen Ring aufstellen, damit ihr das ausprügeln könnt?


    Mir scheint du hast noch nicht die richtig heftigen Dispute hier im Portal erlebt ;). Undenkbar und ich haben uns im Vergleich dazu geradezu wie Anwärter auf den Friedensnobelpreis verhalten *g*.


    Ansonsten gebe ich dir bei deinen Ausführungen Recht (bis auf die Sache mit dem Vollmond; da müßte man mehr statistische Daten von vielen Leuten sammeln, um eine Relevanz dafür zu finden). Man kann in den anderen Bewußtseinszuständen das "Datenarchiv" seines "Ich-Dort" (Überseele, höheres Selbst etc...) anzapfen und Informationen aus allen bisherigen Leben und Erlebnissen außerhalb von Inkarnationen bekommen (je nachdem, wie bewußt man dabei ist und wie tief man ins "Ich-Dort" eindringen kann).


    Ich selbst habe bei mir bisher nur fragmentarische Eindrücke gefunden, aber bei den verschiedenen Szenarieneindrücken und Unterschieden im Selbstempfinden gehe ich von mindestens zehn Inkarnationen aus, die ich schon hatte (bzw. "habe", wenn man nicht-zeitlich denkt). Könnten aber auch mehr oder weniger sein. Bei Gelegenheit werde ich mich mal wieder daran machen, diese Zustände zu erforschen. Kurz aufblitzende Bilder (von Dingen, die ich so vermutlich noch nicht in diesem Leben gesehen habe) kommen immer mal vor, aber ich möchte noch mehr Zusammenhänge herausbekommen.

    @ thomas82p:
    Sehr interessanter und vor allem ausführlicher Erfahrungsbericht übrigens (ich kam vorhin erst dazu, ihn richtig zu lesen *schäm*).


    Das mit den Auren um die Pflanzen ist faszinierend. Scheint nicht jeder in AKEs wahrnehmen zu können (bzw. gehört nicht zum "Standardsichtmodus"). Die Gestalt, die oft da war würde ich auch als Guide (oder als neugierigen Besucher) deuten. Wenn sie schattenhaft war, dann könnte es darauf hindeuten, das sie nicht ganz "schwingungsgleich" mit dir war. Vielleicht mal versuchen, Kontakt aufzunehmen. Guides scheinen sich meist außer Sichtweite aufzuhalten, um von dort aus unsere Fortschritte zu beobachten. Aber bei Kontaktaufnahme könnten sie unmittelbar präsent sein.


    Weiter so!

    Ungewollte Schlafparalyse mit EK-Empfindungen heute Morgen:


    Heute Morgen (Sonntag) habe ich lange geschlafen. Um ca. 10.00 Uhr erwachte ich kurz dösend und noch nicht ganz wachbewußt, bekam jedoch alles gut mit. Dann merkte ich, wie ich Sekunden später plötzlich in die Schlafparalyse (zurück)sank. Da ich noch nicht ganz bewußt war und die Chance einer AKE nicht richtig realisierte, wollte ich mich aus der Paralyse befreien, weil der Zustand "unbequem" sein kann, wenn man nicht ganz wachbewußt und rational darüber nachdenken kann. Dabei befiel mich auch ein seltsames Gefühl, das ich dringend aufstehen müsse, um nichts wichtiges zu verpassen (eigentlich unlogisch an dem Morgen, weil noch ein großer Zeitpuffer bis zu den Tagesaktivitäten war). Jedoch rutschte ich weiter ab und hatte einen kurzen Blackout.


    Dann "erwachte" ich ziemlich wenig bewußt in einem veränderten Zustand. Ich fühlte mich falsch rum auf dem Bett liegend (Kopf zum Fußende), dachte jedoch seltsamerweise, das ich mich tatsächlich mit dem physischen Körper so rum gelegt hätte (was nicht so war). Jedenfalls spürte ich in dieser Situation ein deutliches, wenn auch sehr "leichtes" Körpergefühl. Dabei fühlten sich meine Beine verschränkt an, als wäre ich im Schneidersitz (nur eben liegend). Visuell konnte ich kaum was wahrnehmen. Aber einige Augenblicke lang sah ich schemenhaft meine Zimmerdecke durch meine geschlossenen Augen (die Lichtverhältnisse stimmten scheinbar mit den physischen überein). Ein blinzeln der Augen konnte es nicht gewesen sein, da ich physisch auf der Seite lag und höchstens mein Kissen oder einen Teil der Wand hätte sehen können.


    Irgendwann ist dann mein bisschen Wachbewußtsein ganz verschwunden und ich bin in einen uninteressanten Traum gerutscht (mit kurzer Blackout-Phase dazwischen). Gegen 10.45 Uhr bin ich dann normal aufgewacht und habe mir einige Stichworte auf einen Zettel notiert, um die erlebten Details nicht zu vergessen.

    Autohypnose trifft vielleicht auf manche Techniken zu (z.B. durch die eigene Stimme vom Audiogerät hypnotisieren lassen). Aber ich meine eher Techniken, wo keine Suggestionsquelle in irgendeiner Weise vorhanden ist. Man steuert alles von Beginn bis Ende selber und hat keine externen Suggestionsmittel zur "Unterstützung". Natürlich könnte man jetzt gut darüber streiten, wo die Grenze zwischen Trance und Hypnose ist (wie z.B. im Fall der VOX-Sendung), aber das bringt IMHO nichts, weil die Grenze vermutlich sehr fließend ist (jedenfalls wenns eine "geführte" Trance ist).

    Zitat von "Undenkbar"

    Also während der von mir gesehenen Folge wurde behauptet, dass man im Gegensatz zur Hypnose hierbei nicht in einen dem Schaf ähnlichen Zustand treten würde. Dies bezeichne ich als gewollte Abgrenzung zur Hypnose, welche aber meiner Meinung nach eben nicht so existiert.


    Dann hab ich die noch nicht gesehen. Ich schau mal am Dienstag. Aber in meiner Erfahrung gibt es klar diesen Unterschied (zumindest was die Trance-Zustände nach einer gewissen Methodik betrifft).


    Zitat

    Den Mangel an eigener Erfahrung lass ich mir nun aber nicht nachreden, denn jeder von uns befindet sich zuweilen mehrmals täglich in gewissen Trancezuständen, in denen er mehr oder weniger manipulierbar ist.


    Ich weiß worauf du hinauswillst. Aber das läßt sich durch mentale Disziplin und Training auch unterbinden. Dadurch wird der Alltag nur etwas anstrengender. Vor allem in Menschenmassen tritt der von dir erwähnte Effekt auf.


    Zitat

    Wie auch immer, selbst in hypnotischer Trance wird man keine Dinge unternehmen, die man selbst nicht will! Das wird dir sicher jeder Hypnotiseur bestätigen.


    Ja, das weiß ich durch gewisse Lektüre (schon seit 1995 *g*). Da wurden ja diverse Versuche gemacht.


    Aber ich bleib bei meiner Meinung hinsichtlich der Unterschiede (basiert auf Selbsterfahrung). Ich respektiere deine Meinung, aber ich habe es anders erlebt, weshalb meine Erfahrung für mich natürlich authentischer ist. Da sieht man wieder, wie subjektiv sowas eigentlich zu handhaben ist.

    Ja, diese Angstfreiheit scheint meistens im außerkörperlichen Zustand zu sein (nur kurz vorher trifft man oft auf eine "Furchtbarriere"). Sehr viele Leute (auch mit Nahtodeserfahrungen) berichten das es ihnen nichts ausgemacht hat, ihren Körper da liegen zu sehen. Manchen war es sogar regelrecht egal, weil sie eine unglaubliche Neugier auf ihren neuen Zustand verspürten und die Gegend erforschen wollten.

    Zitat von "d2kx"

    Ja, man kann in *.wav exportieren. Ich habe mich entschlossen, erstmal nichts mit dem BW Generator zu machen...


    Ok, wenn das vom Brainwave Generator aus geht, dann kann man sich ja den Aufwand mit dem Audiorecorder sparen. Seit ich das Hemi-Sync Album habe (seit ca. 8 Monaten), hab ich den BW nicht mehr gestartet *schäm*...;)

    Zitat von "gutemine"

    Das würde mich auch interessieren - habe ich noch nicht versucht.
    Kann man das in ein .wav umwandeln, um es an der Stereoanlage abspielen zu können?


    Im Prinzip schon. Man muß die Aufnahmequellen in Windows (Lautstärkeregelung) auf "Alles" stelllen (falls vorhanden, sonst nichts ändern). Danach nimmt man sich einen Wave-Recorder (im schlimmsten Fall den Audiorecorder von Windows, aber es gibt im Netz bessere kostenlose Programme) und drückt auf Aufnahme. Dann startet man schnell das Brainwave-Geräusch und nimmt es solange auf, wie man es braucht (oder bis die Festplatte voll ist *g*). Am Ende stutzt man es noch zurecht und kann es dann als Audiotrack auf CD brennen.

    Zitat von "Undenkbar"

    Da kann ich dir leider nicht recht geben. Dieser große Unterschied zwischen Trance und Hypnose existiert vielleicht bei Vox aber nicht wissenschaftlich.


    1. Bei VOX wurde soweit ich weiß nie behauptet, das es einen Unterschied gibt. Ich bezog mich auf eigene Erfahrungen.


    2. In der Wissenschaft ist insbesondere im Bereich der Bewußtseinsforschung vieles hypothetisch, wodurch man vorsichtig sein sollte, was man annimmt, und was nicht. Denn was Bewußtseinsdinge betrifft, so kann man diese (bis auf wenige Oberflächlichkeiten) nur durch Selbsterfahrung verifizieren.


    Zitat

    lar kann man Trance auch anders erreichen: Drogen, Schmerzen oder wie es viele aus eigener Erfahrung kennen durch bestimmte optische oder akustische Reize meist monotoner Redundanz. Aber es bleibt auch dann hypnotische Trance.


    Ist es wissenschaftlich bewiesen, das Leute in einer selbst herbeigeführten Trance für Suggestionen offen sind? Wenn ja, bitte Quellenangaben. Ich kann dir nur aus eigener Trance-Erfahrung sagen, das man bei dieser Art Trance völlige Willensfreiheit hat und suggestiven Quellen genauso widerstehen kann, wie im Wachzustand (diverse Leute z.B. im AKE-Bereich werden dir das bestätigen können). Du kannst bei solchen Themen nur Gewißtheit durch Selbsterfahrung erlangen, und nicht durch das Rezitieren von wissenschaftlichen Hypothesen oder durch persönliche Ansichten.

    Zwischen Hypnose und Trance gibt es einen großen Unterschied. In Trance sinkt man in eine Tiefentspannung, bei der sich das Bewußtsein verschiebt. Aber man ist dabei vollkommen bewußt und kann jederzeit handeln. Bei Hypnose geht es eher um einen Zustand, wo man die Kontrolle "abgibt" und die Suggestionen eines Hypnotiseurs befolgt (finde ich persönlich auch nicht empfehlenswert). Die vollbewußte Trance kann man sogar mit viel Übung alleine ohne Hilfe erreichen (im AKE-Bereich gibts dazu einige Threads).