Beiträge von Claxan

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    Weißt du was das hieße?
    Dass wir seit Jahrtausenden uns auf eine Ernährung eingestellt hätten die uns außerordentlich schadet ohne 1. bis heute irgendwelche Abwehr-Mechanismen dafür entwickelt zu haben oder 2. das im Laufe der Entwicklung wieder aufgegeben hätten.
    Und in der Aussage über die Krankheiten ging es nicht darum, dass das den Ausbruch dieser Krankheiten begünstigt, sondern es ging darum, dass Fleischkonsum überhaupt der Grund dafür ist wieso Kinder die bekommen.
    Das hieße aber im Gegenzug, dass vegan lebende Kinder und Menschen diese Krankheiten nicht kriegen dürften. Was aber nicht der Fall ist.


    Nachdenker :


    Was ist denn nicht ethisch?
    Ich empfinde es als ethisches Problem wenn Tiere physisch misshandelt, gefoltert und brutalst behandelt werden.
    Aber ein Tier umzubringen und danach zu essen empfinde ich nicht als ethisches Problem.
    Das ist die natürliche Nahrungskette und ich finde da ginge die Ethik dann zu weit wenn wir uns über die Natur erheben. Was lustigerweise wieder das ist, was manche Veganer anprangern. Dass Fleischfresser sich über die Natur erheben. Dabei machen sie das ja auch. Nur halt auf einem anderen Weg.


    Gamma :


    Naja sagen wir es so.
    Diese auffällige Beschriftung von Lebensmitteln fände ich theoretisch einfach super, weil einfach durch teils schwammige Beschriftung und/oder kryptische Bezeichnungen schon ziemlich schwer ist zu eruieren was da jetzt genau gekauft wird.
    Bestes Beispiel sind doch diese ganzen E Zusatzstoffe. Die Bezeichnungen sind schon sinnvoll um gewisse Zusatzstoffe abzukürzen. Aber ich will eigentlich auch nicht recherchieren müssen ob damit jetzt irgendein simpler Farbstoff oder Zitronensäure oder irgendwas anderes, was dann doch zu einem NIcht-Kauf führen würde, drinnen ist.


    Bei veganen Supermärkten hat das nicht nur mit dem Rechtfertigen des Preises zu tun. In veganen Kreisen zählt ja doch bedeutend mehr der Gedanke wirklich nur "ehrliche" Produkte zu konsumieren. Das simuliert der normale Supermarkt gewaltig eben durch Labels wie FairTrade, Bio, Vital, irgendwelche Gütesiegel usw.
    Der Haken an der Geschichte ist halt, dass auch wenn ich vielen veganen Anbietern eine Bemühung ihrerseits zusprechen würde, trotzdem nunmal Fakt ist, dass eine Industrie die hinter vielen Produkten steht, auch den bemühtesten Verkäufer dazu bringen kann ihre Produkte hinzustellen. Dann werden halt irgendwelche Produktionsschritte ein wenig geändert, oder ein Handelsvertrag dort umgeschrieben usw. Und schon passt das Produkt in die Reihe.


    Supermarkt-Technisch stellt sich einem die Frage natürlich weniger ob man jetzt ein Kalbschnitzel oder ein Tofuschnitzel isst. Einfach weil das Angebot groß genug ist, bzw. die Vielfalt.
    Auf kleinen Märkten in der Stadt selber, sieht das aber schon ein bisschen anders aus. Da kann ich sehr schwer herausfinden ob die Produkte vor mir wirklich die sind die ich möchte. Z.B. ist es Fakt, dass die billigen Eier von türkischen Anbietern auf Märkten sehr oft Eier aus Legebatterien sind. Wenn ich danach nicht noch zum Supermarkt ginge und mir dort Eier kaufen würde die hoffentlich wirklich aus einer Freilandproduktion sind, müsste ich schon auf ein Produkt verzichten. Und das traurige ist, dass dieses am Markt nichtmal angeschrieben ist wirklich.


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    Ja ich glaube es verlangt niemand hier, dass wir etwas essen, das uns einfach nicht schmeckt.
    Bescheuert finde ich dann nur wenn irgendwelche militanten Fleischesser rummaulen und sagen "Also das Hasenfütter könnt ihr euch sparen. Wenn da kein Fleisch drinnen ist, ess ichs nicht."
    Ich mein, was ist das für eine bescheuerte Aussage?
    Es gibt tausende normale fleischlose Gerichte, die es weitaus länger gibt als den veganen Trend.
    Oder wollen diese Idioten dann auch Hackfleisch in ihr Dessert?


    Das Verhalten erinnert mich an meine Großcousine, deren Mann japanisches Essen recht gerne hat. Auf mein Angebot bei ihrem nächsten Besuch mal japanisch zu kochen, verneinte sie mit der Aussage, dass sie das nicht esse.
    Ich meinte "Hä? Du weißt ja nicht was ich kochen würde?" woraufhin sie meinte "Na, den rohen Fisch und die Algen auf dem Reis. Das mag ich nicht..." und ich meinte "Äh...ich hätte sowieso kein Sushi gemacht. Ich hätt eh was normales gekocht..." woraufhin sie wie ein kleines Kind sich gewehrt hat dagegen mit der Aussage, das schmecke ihr alles nicht und das schmeckt alles wie alter Fisch usw.
    Also da haben sich mir schon die Nackenhaare aufgestellt.


    Und punkto Tofu muss ich dir aber ein persönliches Kontra geben. Ich find Tofu hat eine ziemliche Daseinsberechtigung als Nahrungsmittel. Das ist ja keine Erfindung der Vegetarier sondern einfach eine (meiner Meinung nach) fantastische und leckerere Speise die aus Asien importiert wurde. Im Prinzip ist Tofu nichts als Sojamilch die durch Zugabe von Meerwasserextrakt zum Block erstarrt ist.
    Im Prinzip ist das von der Herstellung jetzt nichts anderes als Käse, wo wir auch nur Laab zur Milch hinzufügen damit sie gerinnt.
    Nur ist das eine halt rein pflanzlich, das andere rein tierisch.
    Ich find den reinen Naturtofu schonmal geschmacklich fantastisch (also pur und ungekocht). Und außerdem finde ich, dass Tofu eine gewaltige Zubereitungsvielfalt zeigt. Das find ich rein kulinarisch schon äußerst spannend.
    Seitan ist für mich wieder so ein Grenzprodukt. Ich mag Seitan geschmacklich, aber der fällt für mich wieder in diese Kategorie Fleischersatz bzw. Simulation. Und davon halt ich ansich schonmal nicht soooviel.
    Aber da sind wir eh einer Meinung.
    Ich ess wiegesagt Produkte wie Tofu einfach so schon gerne, und da will ich nicht, dass mir irgendeine Firma das in eine Form presst und zusammenwürzt damit mir irgendein Produkt simuliert wird, dass ich ohne Tofu auch essen kann.


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    Zu Verschweigen: Da hast du Recht...aber die Gefahr, dass man etwas laut ausspricht was gegen die eigene Überzeugung geht, ist ohnehin sehr gering. Wobei gerade diese verschwiegenen Dinge oft die Wahrheit sind.
    So meinte ich das.


    lg



    Dass Fairtrade auch nicht das gelbe vom Ei ist, ist aber auch nicht so unbekannt.
    Also es gibt genug Waren die als Fairtrade gekennzeichnet sind, wo nix anderes als heiße Luft dahinter ist.


    Dass in veganen Supermärkten alles so penibel angeschrieben steht, finde ich gut. Sollte es bei einigen Produkten im normalen Supermarkt auch geben.
    Nun es gibt punkto Tierzucht in Österreich gewisse Standards was die Fütterung betrifft. Natürlich kann ich dir die jetzt nicht aus dem Kopf sagen, ich hab nur mal mit einer Milchbäuerin darüber geredet wie die Futter-Bestimmungen sind je nach Viehwirtschaft. Also ob Milchproduktion, Fleischproduktion etc.
    D.h. sofern das Tier in Österreich gezüchtet wurde, ließe sich die Fütterung durchaus eruieren.
    Und auch wenn man natürlich nicht allem glauben soll was gesagt wird, kann das genauso retour gelten. Ich glaub schon, dass gerade in der veganen Ecke besonders wert darauf gelegt wird, dass man sich darüber im klaren ist, woher die Produkte kommen. Aber Korruption gibts überall, sicher auch unter den Lieferanten für vegane Märkte.


    Also ich will auch wirklich nicht mit meinen Argumenten die vegane Lebensweise schlecht machen. Ich glaub du weißt, dass ich das voll ok finde, wenn jemand vegan lebt. Wiegesagt, hierzulande können wir uns das leisten, und ich persönlich hätt weder ein Problem wenn ein Veganer zu Besuch kommt auch frei von tierischen Produkten zu kochen, bzw. wenn ich eingeladen bin rein vegan zu essen. Schmeckt doch um nix schlechter. Bzw. ess ich sowieso gern fleischlos.
    Ich finds wirklich gut wenn man auch Nachhaltigkeit setzt und versucht Zeichen zu setzen durch seinen Lebensstil. Aber sorry...auch im Veggie Bereich gibts eine riesige Industrie die beiweitem nicht die Grundsätze vertritt, die von den militanten Veganern so hoch gehalten werden.
    Wir haben Fleischesser, die wert darauf legen ihr Fleisch nur direkt vom Bauern zu beziehen und damit Tierquälerei und industrielles Zerteilen von Vieh zu umgehen.
    So wie du sicher auch sehr viel wert drauf legst nur gute Produkte zu kaufen und zu essen.
    Diese Leute gibts auf beiden Seiten. Genauso wies auf beiden Seiten diese Scheißindustrie gibt.


    Diese Studien von beiden Seiten gehen mir auch ziemlich am Arsch vorbei. Was will man wem beweisen?
    Ich will mir ned beweisen lassen, dass ich ein Monster bin und Tod und Krankheit verzehre wenn ich Fleisch esse.
    Genauso wie ich keinerlei Ambitionen hab irgendwie zu beweisen, dass vegane Kost schädlich ist.
    Es gibt auf beiden Seiten schlechte Dinge die die jeweiligen Vertreter gern verschweigen.
    Ich find verschweigen allgemein nicht gut.
    Und ich finds auch nicht gut wenn Fleischesser die veganer dumm finden, oder eigenartig oder komisch wegen ihrer Ernährung.
    So wie ich mir von einem Veganer nicht aufschwatzen lassen will, dass es wider der Natur ist Fleisch zu essen.
    Das ist beides vollkommener Schwachsinn.


    Und @Topic, glaube ich ist das der springende Punkt.
    Dass viele Veganer einfach einen Haufen Scheiße reden um die Fleischesser als schlecht darzustellen.
    Eben von wegen "Fleisch essen ist nicht natürlich. Der Mensch ist nur für pflanzliche Kost gebaut. Wenn du Leichen isst, stirbst du an 1000 Krankheiten." usw.
    Und erst heute hab ich wieder von wem gehört, dass sämtliche Kinderkrankheiten nur deshalb in Kindern ausgelöst werden weil diese Milch/Fleisch konsumieren.
    Sorry, wenn ich sowas hör, dann stellts mir nunmal die Haare auf.
    Das sind so dumme Schauermärchen die von einer militanten Gruppierung in Umlauf gebracht werden weil sie sich 1. für was besseres halten bzw. etwas besseres sein wollen und 2. anscheinend einen irren Egoboost dadurch bekommen wenn sie andere Leute missionieren.


    Und das ist eigentlich der einzige Grund warum ich hier mitschreib.
    Ich will diesen Bullshit nicht. Ich will nicht darüber diskutieren müssen, ob ich falsch lebe oder ein Mörder bin usw.
    Wenn ich mir irgendwelche unmotivierten Vorwürfe machen lassen will, kann ich genausogut irgendwelche Religioten dazu bringen mit mir über ihre Religion zu reden.
    Läuft aufs selbe hinaus...


    lg

    Kannst du das erläutern?


    Na denkst du, dass die südamerikanischen und asiatischen Sojabauern wirklich was verdienen an ihrer Ernte?
    Die Soja Produktion die ja bekanntlich sowohl für Tiernahrung als auch für Unmengen an Lebensmitteln verwendet wird, ist so ziemlich der größte Wald-Killer zurzeit.
    Die Brasilianischen Regenwälder werden hauptsächlich wegen der Soja Produktion gerodet.
    Und ohne Soja würde die Vegetarier und Veganer-Szene heutzutage ganz schön blöd dastehen, weil so ziemlich jeder Nahrungsmittelersatz auf Soja aufbaut.
    Und in den USA die ja auch Unmengen an Soja produziert, hast du die Gentechnik drin.


    Also so naturliebend und nachhaltig ist der Sojaanbau leider auch nicht wie er teilweise dargestellt wird.

    Weisst denn du, wie viel Nutzfläche für Fleischproduktion benötigt wird? Die Tiere müssen schlussendlich ja auch ernährt werden. Ich weiss es zumindest nicht und ich kann mich glaube ich erinnern, dass die Produktion von Fleisch erheblich mehr Nutzfläche benötigt als der Anbau für Gemüse. Belehre mich wenn ich falsch liege.


    Natürlich weiß ich das nicht.
    Genauso wenig wie ich weiß wieviel Nutzfläche der Mensch braucht um 1 Jahr ernährt zu werden.
    Ich weiß nur, dass ich weder für die erste noch für die zweitere Variante die nötige Nutzfläche zur Verfügung habe.
    Und so geht es den allermeisten Menschen in einer Stadt auch.
    Das war eigentlich worauf ich hinaus wollte mit dem Argument.


    Die Jagd ist ungefähr so nötig wie sämtliche US Interventionen in den letzten 15 Jahren.
    Es gibt unzählige Naturgebiete wo jagen verboten ist und die Natur nicht vollkommen aus dem Ruder läuft.
    Lustigerweise hat es die Natur Jahrtausende lang hinbekommen sich zu regulieren ohne irgendwelche Hinterwäldler.


    Da hast du aber nun wirklich unrecht.
    Bei uns hat es seit dem letzten Winter eine irre Vermehrung der Wildschweine gegeben.
    Die Folge davon waren komplett verwüstete Äcker und auch verwüstete Gärten wo die Viecher eingebrochen sind.
    Das waren nicht zu unterschätzende Sachschäden.
    Und das Problem ist bis heute nicht gelöst, weil eben schlichtweg regulierende Feinde für die Wildschweine fehlen.
    Nahrung finden die genug, d.h. von selber löst sich das Problem nicht.
    Also ist die regulierende Jagd momentan mehr als notwendig hier um den Ackerbau und die Grundstücke zu sichern.


    Und... nur weil etwas lange Zeit bestand hatte, muss es nicht richtig sein. Menschen neigen manchmal dazu, konservativ zu sein und Veränderungen als böse zu bewerten. Ich zum Beispiel bin extrem froh, dass Linkshänder nicht mehr umprogrammiert werden, und auch, dass ich einem guten Freund zu seiner Hochzeit mit seinem Mann gratulieren konnte. Und das, obwohl ihm sicherlich viele Leute versucht haben zu beweisen, wieviel toller es als Mann doch mit einem Steak auf dem Teller... äh... einer Frau an seiner Seite ist.


    Das mit den Linkshändern war reinstes Unwissen, da man keine Ahnung hatte was für negative Auswirkungen das hatte auf die Kinder.
    Und für die Problematik mit der Homosexualität, kannst du dich bei der Kirche bedanken.
    Das hat mit der natürlichen Ernährung des Menschen doch überhaupt nichts zu tun.
    Und es geht hier auch nicht um schlechte Gewissen. Ich finds doch gut wenn jemand vegan lebt. Aber egal wie sich jemand ernährt, sollte er die Courage haben sich der negativen Seiten davon bewusst zu sein. Und negative Seiten hat sowohl der Fleischverzehr, als auch die vegane Kost.


    Omnivore Ernährung:


    • Fälle (und zwar nicht wenige) von Tierquälerei in den Zuchtbetrieben.
    • Bei übermäßigem Konsum von tierischen Fetten schwere gesundheitliche Folgen wie Arterienverstopfung, Herzverfettung usw.
    • Genauso Problematik durch gewisse Zuchtbetriebe die Antibiotika, Knochenmehl etc. zufüttern.
    • Hohe Methanbelastung der Atmossphäre.
    • Etc. (will hier nur nen Anstoß geben)


    Veganismus:


    • Genauso eine Industrialisierung und Ausbeutung wie bei der Fleischproduktion. Nur hier leidet der Mensch darunter.
    • Töten ganz genauso lebende Organismen in Form von Pflanzen. In jedem Glas Wasser sind mehr Kleinstlebewesen als in einem Zuchtbetrieb Tiere.
    • Bei der Ernte von Feldfrüchten werden auch Unmengen von Tieren vernichtet. (Nager, Insekten, Vögel, Reptilien)
    • Kann Mängel nur durch Zulieferung von Produkten und Import von Lebensmittelvielfalt verhindern, was pro Globalisierung bedeutet.
    • Ist NICHT die natürliche Ernährung des Menschen und einzig und allein durch den Reichtum hierzulande möglich.
    • Etc. (Auch hier nur ein Anstoß)

    Meh.
    Das passt aber nicht ganz zusammen.


    Ich bin auch kein Freund von Trophäenjagd. Und Tina, der Blattschuss ist eher selten. Er ist zwar optimal aber der wird ned oft getroffen.


    Worauf ich aber hinaus wollte war, dass das Töten in der Viehzucht einfach schnell erledigt ist im Gegensatz zur Jagd.
    Abgesehen vom regulieren des Wildbestandes ist ja bei uns keiner wirklich auf Jagd angewiesen.

    Zweiteres war mir neu. Sehr interessant.
    Das mit dem Läusemelken allerdings ist weit entfernt von Viehzucht.
    Die Ameisen schützen die Läuse und nehmen sich dafür die Ausscheidungen, aber sie züchten sie nicht heran, halten sie nicht usw.


    Das wäre als würde ich einen Affen als Obstbauern bezeichnen, weil er die Früchte des Baumes frisst, dabei durch unverdaute Teile oder Reste die Samen verteilt und auch sein Revier beschützt und somit quasi auch den Baum.
    Zwischen Symbiose und Haltung sind große Unterschiede.


    Beim Pilz ist wäre es interessant zu wissen ob sie ihre Bauten in Böden errichten in denen sich das Myzel des Pilzes befindet, oder ob sie tatsächlich Teile des Pilzes geziehlt setzen um ihn zu züchten.

    Theorien in der Wissenschaft sind etwas anderes von der Wortbedeutung, als wenn ich "Theoretisch ist das so und so" im normalen Sprachgebrauch verwend.
    Wissenschaftliche Behauptungen ohne Untermauerung sind Thesen.


    Und die Evolutionstheorie ist prinzipiell eh erwiesen.
    Was halt immer wieder herangezogen wird um sie als Lüge zu diffamieren sind Themen wie der "Missing Link" oder sinnfreie Fragen wie "WENN MENSCHEN AUS AFFEN ENTSTANDEN, WIESO GIBTS DANN NOCH AFFEN?!"

    Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun.
    Klar ist es jemandes Recht den Partner in die Wüste zu schicken wenn der fremdgeht.
    Aber es ist trotzdem das Recht eines jeden fremdzugehen.


    Nur weil ich in einer Beziehung bin, bin ich gesetzlich ja nicht verpflichtet treu zu sein.
    Genauso ist mein Partner in keinster Weise verpflichtet meine Tat zu akzeptieren.


    (Ich bin übrigens in meinen Beziehungen zu 100% treu. Ich hab das nur als Beispiel benutzt)


    ---


    Zu HIV:


    Also ich hab mehr Angst vor HPV oder Hepatitis ehrlich gesagt.
    Durch die viele Aufklärung und die Präventionen ist die Gefahr sich mit HIV anzustecken hierzulande gottseidank sehr gering geworden.
    Und Kondome sind ja nicht nur erschwinglich sondern die kriegt man ja allenortes sogar gratis nachgeworfen.

    Eigentlich dacht ich, dass es bei den Offline-Nachrichten in ICQ bleibt Sina, aber ich schreib mal hier mit! ;)


    Erstmal ein paar Punkte auf die ich später noch bissl eingeh:



    1. Der Mensch ist diskussionslos ein Omnivor. Das akzeptiert hier eh jeder glaub ich. Auch wenn viele Veganer das abstreiten.


    2. Ich seh mich als Vertreter des momentan größten lebenden Raubtieres. Das sag ich nicht als Entschuldigung dafür Fleisch zu essen, sondern weil es einfach die Realität ist.
    Wir haben uns durch unsere Entwicklung und unseren Verstand innerhalb der letzten Jahrhunderte nicht nur an die Spitze der Nahrungskette befördert, nein, wir sind sogar kein Teil mehr davon.
    Nicht nur das. Wir sind auch das erste Tier das durch die Entwicklung seines Hirns bzw. seines Verstands, geschafft hat den Sprung aus dem Jäger/Sammler-Konzept zu schaffen und sich seine Nahrung selbst zu farmen.
    Kein anderes Tier hält und züchtet seine Beute bzw. sät und erntet sein eigenes Obst/Gemüse.
    Was uns Ackerbau und Viehzucht für Vorteile gebracht hat, sollte historisch gesehen den meisten klar sein.


    3. Die Behauptung vieler Veganer, dass wir von Haus aus Pflanzenfresser sind und wir nur unseren Kindern das Fleisch essen antrainieren ist schlichtweg falsch.
    Kleine Kinder stecken sich bekanntlich vieles in den Mund, unter anderem auch lebende Organismen. In den meisten Fällen (aufgrund der Einfachkeit und der Größe) Insekten.
    Das hat nicht nur mit "Dummheit" zu tun, sondern ist einfach Teil der oralen Phase wo die Kinder auch Struktur, Geschmack und Konsistenz möglichst vieler Stoffe austesten instinktiv.
    Wenn wir wirklich reine Pflanzenfresser wären, würde ein Kind ein Stück Fleisch entweder ablehnen oder nur einmal probieren und danach nie wieder.
    Seltsamerweise springt aber jedes Kind auf Fleisch an.
    Gleichzeitig sind Kinder stark auf rotes fixiert. Rot impliziert Reife, Energie und "süß". Während grünes Unreife und "bitter" impliziert. (Stichwort: Spinatdrama bei Kindern ;) )
    Fleisch löst bei Kindern genauso den Drang aus hineinzubeißen. Es impliziert "Reife", es schmeckt und es hat die richtige Struktur. Also kein Wunder, dass Kinder automatisch auch Fleisch annehmen.


    Zu dem Punkt ist übrigens auch recht interessant, dass der Schock wenn man sich verletzt und blutet u.a. auch daher rührt, dass das Hirn quasi vor einem Paradoxon steht da wir erkennen, dass wir selber aus dem gemacht sind, was wir verzehren.


    4. Veganismus ist Luxus. Was aber nicht bedeutet, dass er deswegen schlecht ist.


    5. Veganismus ist gesund. Was allerdings auch nur möglich ist, weil wir den Ausgleich durch die Vielfalt an Produkten schaffen können und Mängel umgehen können, da wir alles zugeliefert kriegen was der Körper braucht. Eine ordentliche Ernährung mit hin und wieder Fleisch, und ansonsten Gemüse/Obst, hätte den gleichen Effekt nur brauch ich dafür halt nur ein kleineres Spektrum an Lebensmitteln.


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    Mein "Problem" mit Veganern ist einfach oft, dass sie mich als weniger wert darstellen weil ich Fleisch konsumiere, bzw. sie Fleischesser als wider der Natur darstellen.
    Wenn man dann fragt, was sie machen würden wenn ihnen die Lebensmittelindustrie nicht mehr alles zuliefern würde, kommen so dumme Antworten wie "Jaaa dann bau ich mir was ich brauche selber an im Garten!"
    1. Wer hat den Luxus eines Gartens?
    2. Bezweifle ich, dass die meisten überhaupt annähernd eine Ahnung haben wieviel Nutzfläche nötig ist um einen Menschen ein Jahr lang pflanzlich zu ernähren.
    3. Will ich sehen ob er sämtliche Stoffe die er zum leben braucht in unserem Breitengrad in seinem Garten allein anbauen kann.


    Womit ich wieder zur Lebensmittelindustrie komme.
    Dass Tiere ausgebeutet werden und versklavt werden von der Fleischindustrie ist die riesige Sünde die wir alle begehen und von der sich die strahlenden Veganer reingewaschen haben.
    Dass aber hinter den ganzen Veggie-Produkten genauso eine Industrie steckt, die den kleinen Bauern ausbeutet und wo wieder nur die Zwischenhändler Kohle kassieren ist aber anscheinend in Ordnung.
    Genau da liegt auch wieder einer der vielen vergrabenen Hunde bei dem Thema. Die Veganer sind einfach angewiesen auf diese Lebensmittel-Industrie.
    Wenn du einen Veganer und einen Fleischesser mitten in der Natur aussetzt hat zweiterer beiweitem höhere Überlebenschancen.
    Der Veganer kann erstens sowieso nur in den warmen Jahreszeiten Nahrung finden, ob die reichlich ist, ist wieder eine andere Frage.
    Er braucht ein immenses Wissen über sämtliche Pflanzen, Früchte usw., was die wenigsten bei uns hierzulande haben. Weil von den 3 Beerensorten und der handvoll Kräuter die man leicht erkennt wir garantiert keiner satt.
    Der Carnivor hats schon leichter, weil der kann Pflanzen nebenbei verzehren und geht regelmäßig auf die Jagd.
    Das kann er zu jeder Jahreszeit und die Beute ist bedeutend höher.
    Womit wir wieder beim Intellekt wären, der es uns erlaubt leichter und geziehlter zu jagen. Wir müssen uns nicht auf unsere Geschwindigkeit verlassen oder unseren Geruchsinn.
    Wir können Fallen bauen, wir können Waffen bauen, wir können die meisten Wildtiere hierzulande körperlich leicht bezwingen. Wildschweine oder Braunbären jetzt mal ausgenommen. Aber so ein Reh und Kleinwild ist kein Problem.


    Womit ich wieder zu einem anderen Thema überleite:


    Die Tötung eines Tieres.
    Jedes Tier in der Nahrungskette das von einem Raubtier erlegt wird macht eine Höllenjagd durch. Es rennt um sein Leben, wird gehetzt und im schlechtesten Falle erwischt.
    Was passiert mit Beutetieren? Die wenigsten haben das Glück von einem Löwen durch einen geziehlten Genickbiss getötet zu werden.
    Die meisten Beutetiere werden ausgeweidet während sie noch leben. Andere Raubtiere fressen ihre Beute im Ganzen. So ziemlich jeder Meeresvogel schluckt seinen Beutefisch im ganzen und lebend und tötet ihn quasi durch Zersetzung in Magensäure.
    Ich bestreite nicht, dass es in vielen Tierfarmen unfassbar furchtbar für das Tier zugeht. Und ich verdamme und verabscheue genauso jegliche Gewalt am Tier. Es ist absolut erschreckend, dass Muttersäue in kleinen Käfigen liegen wo sie nichtmal aufstehen können.
    Es ist furchtbar, dass männliche Küken lebend in einen Schredder geworfen werden. Jedes Video wo Kälber getreten und geprügelt werden oder Hühner in Legebatterien sitzen und dabei offene Wunden erleiden ist auch für mich eine unfassbare Tragödie.
    Aber eines kann man uns Menschen nicht vorwerfen.
    Wir töten schnell, unerwartet und sauber.
    Nur so als Vergleich zum glücklichen Tier, das durch Jagd auf natürliche Art und Weise getötet wird.


    Ich könnt noch so viel dazu sagen, aber ich hab jetzt keine Lust mehr aufs Tippen, weil ich immernoch krank bin und wieder ins Bett möchte.
    Unterm Strich will ich jedoch ganz einfach festhalten, dass Veganismus vollkommen in Ordnung ist für mich.
    Aber kein Veganer ist ein heiliger oder was besseres. Jeder Veganer ist nichts anderes als ein dekadenter, alternativ lebender Mensch.
    Es steht jedem frei sich zu ernähren wie er will. Aber niemand rettet die Welt durch Veganismus.
    Und niemand ist mehr wert weil er sich anders ernährt.

    Klar isser ein armer Kerl.
    Ich mein er hat halt psychische Probleme und ich muss ehrlich sagen, dass mir das persönlich wurscht ist wenn er auszuckt. Also mir ist es ja allgemein wurscht wenn mich wer beleidigt! XD


    Nur weiß ich halt nicht, ob das sinnvoll ist mit den ständigen Polit-Diskussionen.
    Bei jeder anderen Diskussion würd ich sofort ja sagen. Aber so nicht...


    ALLERDINGS, könnten wir ihn entsperren, aber für das Politik Forum gesperrt lassen. Quasi den Permaban ein wenig verschieben auf den Bereich wo er sich extremst daneben benommen hat.

    Will er zurück oder was?


    Und ich hab schon Einwände. Weil sich einfach NICHTS geändert hat.
    Er wird vorraussichtlich bald wieder explodieren weil sogut wie keiner seine Meinung teilt.

    Naja ich frag mich wie die Schweizer das jetzt durchbringen wollen.


    EU-technisch haperts da gewaltig mit ihren Handelsverträgen, da die genauso auf den vier Säulen aufbauen.
    Entweder stellen sie sich komplett quer der EU gegenüber, aber dann schauts finanziell, besonders im Binnenhandel ziemlich düster aus.
    Oder sie machen es EU-Konform, dann können sie ned sonderlich viel ändern.


    Fragt sich nur wie sie die Kontingente füllen die massiv auf migrierte Arbeiter beruhen. Und zwar nicht das Bauwesen, sondern speziell Krankenhäuser und Krankenpflege.

    Gute Entscheidung sag ich da. Schlecht für die die ans auswandern gedacht haben. Besser wird es in Deutschland leider nicht mehr.


    Und ich befürchte, du bist wieder mal komplett uninformiert.
    Hier gehts nämlich nicht um die bösen Asylanten aus Fernost sondern um EU Bürger.
    Die übrigens zum überwiegenden Teil aus Italienern, Deutschen und Franzosen bestehen in der Schweiz.


    Soviel zu "Wenn jemand herkommt, die Sprache erlernt, arbeitet und sich benimmt, kann er auch hier bleiben."



    Mal ehrlich Leute...hier gehts um Menschen die wie eine Krankheit hergestellt werden.
    Das sind alles individuelle Menschenleben über deren Existenz von Fremden entschieden wird.
    Ist das nicht zumindest ein klein bisschen beschissen in euren Augen?

    Das mit der Schwarzarbeit ist aber auch son Hin und Her-Thema.
    Natürlich belastet Schwarzarbeit den Sozialstaat massiv.
    Gleichzeitig muss man aber die Frage stellen, wer denn verantwortlich für die Schwarzarbeit ist.
    Die Ausländer die hier herkommen und auf ein bisschen Arbeit hoffen, oder der Arbeitgeber der sich die billigsten Kräfte vom Arbeiterstrich holt und unversteuert für sich am Bau arbeiten lässt.


    Gerade Schwarzarbeit und Lohndumping, das rechte Parteien gerne als Argument gegen offene Grenzen einwerfen, ist doch absolut die Schuld unserer Leute.
    Kein Schwein hat gesagt, dass Ausländer nur zu weing Geld arbeiten sollen. Aber die Arbeitgeber nehmen natürlich lieber den Rumänen der 6€ die Stunde dankend annimmt anstatt dem Inländer der seine 8-10€ pro Stunde will.

    Musik bzw. Systemsound leiser, dafür Sprachausgabe lauter.
    Das mit dem Studiomikrofon ist schon super, weil dadurch auch die Sprache klarer und weniger mechanisch wird.


    Ich würde auch ganz persönlich ein klein wenig mehr planen was du sagen willst. Was natürlich als Anfänger vollkommen legitim ist, aber so regelmäßiges "...und jo..." an Sätze hinten anhängen, bzw. so Pausen/Hänger, sind für mich als passionierten Let's Play-Seher ein bisschen "nervig".
    Aber ich sag hier nervig extra nur unter Anführungszeichen, weil ich das bei dir ganz anders werte weil du das ja erst beginnst zu machen. Mich nervt sowas eher bei Channels, die schon über einen längeren Zeitraum Videos machen und eigentlich schon reingekommen sein sollten.
    Und wenn du dann dein richtiges Mikrofon hast, dann schau, dass es dich ordentlich aufnimmt und du weniger Kraft in die Stimme legst.
    So gepresstes Reden ist im Alltag voll in Ordnung, aber bei so Aufnahmen ist das einfach nicht so schön.


    Hör dir mal Radiosprecher an oder Hörspiele usw. und versuch diesen Redestil bisschen zu kopieren. Und zwar jetzt nicht das Hochdeutsch oder die tiefe Stimme, sondern das ruhige und gelassene Reden.


    ---


    Soviel zur Kritik :)


    Jetzt aber Lob, weil du dafür, dass du das jetzt erst beginnst ernsthaft zu beginnen, bist du echt angenehm. Man hört dich zwar leider zu leise, aber ich könnte mir bei deinem Channel vorstellen Spiele die mich interessieren anzuschauen.
    Also ich mag deine Stimme und deine Aussprache.
    Wenn dir das Spaß macht (was es ja anscheinend tut) dann bleib auf alle Fälle dabei und entwickel dich weiter.


    Und wenn du wirklich viele Subscribers willst schau, dass du dann irgendwann wenn du bisschen reingekommen bist in das ganze, dir einen eigenen Stil anzueignen. Ob das jetzt über Humor, Information, Referenzen, Tipps, ausgefallene/unbekannte Spiele oder gar Wutanfälle ist bleibt dir überlassen. :D
    Aber du brauchst unbedingt etwas, das dich hervorhebt von anderen Let's Plays. Es gibt soviele, die einfach nur labern und das Spiel halt kommentieren nebenbei, und die bleiben ewig klein.
    Die mit Markenzeichen, haben auch die Follower.


    ---


    Ahja und was für ein Mikro hast du dir denn bestellt? Such nämlich gerade eins für Stimmaufnahmen zufälligerweise :)


    lg

    Schwachsinn...
    Kein normaler Mensch den ich kenne hat jemals behauptet, dass nur die Bombardierungen der Wehrmacht beschissen war.
    Jede Bombardierung ist beschissen.


    Ich sag lediglich, dass in einem Krieg wo sich zwei Nationen feindlich gegenüber stehen, der Befehl zur Bombardierung von Städten (und bitte tun wir jetzt nicht so, als hätten Bombardierungen nicht auch kriegsbezogene Ziele wie Fabriken usw. gehabt) nunmal nicht unmotiviert ist.
    Dass es nichtsdestotrotz kaltblütiger Mord an Zivilisten ist, steht ja garnicht zur Debatte. Das sollte jedem klar sein, dass die Bombardierung von Städten einen unverzeihlichen Kollateralschaden mit sich trägt.


    Aber wiegesagt...das ist in einem Krieg zumindest mit einer gewissen Motivation behaftet.
    Der Holocaust war absolut unmotiviert und keinem Menschen wurde befohlen die Juden als Sündenbock zu sehen.
    Die Leute sind wie die braven Schäfchen nachgelaufen und haben zu allem Ja und Amen gesagt und damit dafür gesorgt, dass 6 Millionen Menschen einfach so, auf brutalste und widerwärtigste Art und Weise abgeschlachtet wurden.


    Selber Vorwurf kommt von meiner Seite auch natürlich gegen die Sowjets die unter Stalin genauso zig Millionen hingerichtet haben.
    Auch eine absolut unverzeihliche Tat. Bei denen fällts nur bisschen schwerer wen anderen als Stalin als Bösewicht hinzustellen, weil der Kommunismus ansich ja eigentlich eine geniale Idee ist, die am Menschen und seinem Naturell scheitert.

    Klar ist jeder umgebrachte Mensch ein Verbrechen.
    Selbst wenn es einen Krieg gäbe bei dem auf jeder Seite nur 1 einziger stirbt, wäre es zuviel.


    Aber bei allem Respekt den Opfern gegenüber, ist das Bombardieren von Feinden gegen die man kämpft was absolut anderes, als der Genozid gegenüber Leuten im eigenen Land die man als Sündenbock darstellt wegen ihrer Religion oder Herkunft.


    Weil wenn du das eine Morden mit dem anderen Morden vergleichst bzw. gleichstellst, dann könnte man hier den rechtsmotivierten Mörder von einem migrierten Afghanen gleichstellen mit dem deutschen Soldaten in Afghanistan, der einen der dort lebenden erschießt bei einer Kampfhandlung.


    Sorry aber auch wenn ich deiner Argumentation folgen kann, ist sie rein vom moralischen her einfach falsch.