Beiträge von K-Hörnchen

    Ich habe vor kurzem einen Bericht über den Templer Orden gesehen. hab hier auch noch einen Link zu der Geschichte des Ordens (Die website ist mies, aber die Informationen des Textes decken sich mit denen aus dem Fernsehbericht 3Sat)


    Ordensgründung


    Da es keine erhaltenen Aufzeichnungen über das genaue Gründungsjahr des Templerordens mehr gibt, läßt sich dafür nur ein geschätztes Datum anführen.
    Die meisten Berichte, beziehen sich dabei auf das Jahr 1118, also wollen auch wir uns an dieses Datum halten.
    Der Gründer des Ordens, war ein Ritter aus der Champagne/Frankreich. Sein Name war Hugue de Payens.
    Gemeinsam mit acht anderen Rittern, beschloß er, sein Leben Gott zu weihen und von da an, alle Feinde des Christentums zu bekämpfen.
    Zur Hauptaufgabe, ihres neu gegründeten Ordens, machten sie sich den Schutz, der Pilger, die auf dem Weg ins heilige Land waren.
    In Outremer unter dem Beisein von Balduin II. ( Patriarch von Jerusalem ), legten sie einen Schwur ab. Von nun an, wollten sie für immer im Dienste Gottes stehen.
    Balduin II: nahm die Dienste der christlichen Ritter, gerne an. Er überließ ihnen sogar seinen Palast, um ihn als Ordenshaus zu nutzen.
    Dieser Palast, war der Tempel von Jerusalem. Der sich auf dem angeblichen Standort, des salomonischen Tempels befand.
    Das neue und auch erste Ordenshaus, gab ihnen auch den Namen: Heilige Ritter vom salomonischen Tempel ( Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis ), oder kurz:


    Die Tempelritter


    Die Gründung des Templerordens, fiel in eine unruhige Zeit. Der erste Kreuzzug, hatte zwar in einem Triumph geendet und Jerusalem, war wieder in den Händen der Christen, doch die Stadt war noch immer nicht, vor Angriffen geschützt.
    Es gab tausende von Christen, die sich auf den Weg in die heilige Stadt machten.
    Doch noch bevor viele von ihnen ihr Ziel erreicht hatten, wurden sie angegriffen.
    Daher wurde die Aufgabe, die sich der neugegründete Orden selbst auferlegt hatte, auch von Balduin unterstützt.
    Auf dem Konzil von Troyes, im Jahre 1129, wurde der Templerorden offiziell anerkannt.
    Die Mischung aus Mönch und Ritter, wurde damals recht gerne gesehen und nach dem Konzil, wurde der Orden mit reichlich Länderein, Schenkungen und natürlich auch finanziellen Mitteln, von wohlhabenden, adligen Gönnern unterstützt.
    Später zeichnete sich der Orden durch eine geschickte Finanzwirtschaft aus und wurde der reichste Orden, seiner Zeit.


    Ordensstruktur


    Die Ordensregeln, die Hugue de Payens aufgestellt hatte, wurden von Bernhard von Clairvaux redigiert und mit einer Vorrede versehen.
    Zwei Versionen der Templerregel sind bekannt. Eine in Latein und die zweite in Französisch.
    Orientiert haben sich die Templer an den strengen regeln, der Zisterziener.
    Die Novizen mußten vor ihrer Aufnahme ein Gehordams-, Armuts- und Keuschheitsgelübbde ablegen.
    Wie auch die Zisterziener, wurden bei dem Templerorden, die Haare kurzgeschoren. Doch es war ihnen erlaubt, einen Bart zu tragen.
    Um auch von anderen an ihrer Kleidung erkannt zu werden, trugen sie weiße Mäntel. Ihr berühmtes Tatzenkreuz, wurde erst später hinzugefügt. Das war um 1147 unter Papst Eugen III.
    Gegliedert war der Orden nach streng hierarchischen Regeln.


    Es gab drei Stände: die Kämpfenden, die Betenden und die Arbeitenden.
    Die Kämpfenden wurden abermals unterteilt. Dort gab es die eigentlichen Ritter, die sogenannten Chevaliers, sowie die dienenden Brüder, die man Sergeanten nannte.
    Die Sergeanten waren leichter bewaffnet und hatten eine weniger starke Panzerung. Außerdem verfügten sie über weniger Kampferfahrung, als die Ritter.


    Über den Rang, den ein neuer Rekrut in der Gemeinschaft der Templer einnahm, entschied die Herkunft, sowie der Besitz.
    Je höher die Stellung und das Ansehen der entsprechenden Familie war und vorallem, wieviel Mitgift sie dem Rekruten mitgaben, entschied darüber, ob er den weißen Mantel, eines Ritters tragen durfte, oder die braunen und schwarzen Mäntel der dienenden Brüder.
    Meist konnten nur Rekruten aus Adeligen Familien den Besitz aufbringen, um ein vollwertiger Templer Ritter zu werden.
    So kam es, daß in der Regel, 10 dienende Brüder, einem Ritter unterstanden.
    An der Spitze, der Templerorden, stand immer der Großmeister, der die Führung des Ordens übernahm und auf Lebenszeit gewählt wurde.
    Der Stellvertreter, der Großmeisters, wurde Seneschall genannt.
    Ihre Aufgabe war es, die zivilen und administratorischen Aufgaben des Ordens zu verwalten und auszuführen.
    Nach dem Seneschall, folgte in der Hierarchie, der Marschall. Dieser wiederum, war zuständig, für die Diziplin des Ordens, der Arbeitsaufteilung, der Rüstung und Pferde.
    Obwohl der Großmeister in jedem Fall, den Oberbefehl über seinen Templerorden hatte, führte jeweils der Marschall im Kampf den Angriff.


    Die Kreuzzüge


    Die Christen und Moslems, kämpften seit Jahrhunderten, um die Vorherrschaft in Jerusalem.
    Die Stadt wurde gleich von drei verschiedenen Weltreligionen beansprucht.
    Von den Juden, den Christen, sowie von den Anhängern, des Islam.
    Dies führte zu ständigen Auseinandersetzungen und ging dann in die Kreuzzüge über.
    Ein Schreiben, von Alexios I., dem Kaiser von Byzanz, daß er an Papst Urban II. schickte, war der eigentliche Auslöser für den ersten Kreuzzug.
    In diesem Schreiben, bat er um Hilfe. Die Seldschuken bedrohten sein reich und er erhoffte sich Beistand im Kampf.
    Auf dem Konzil im November 1095 in Clermont, rief der Papst, die Christenheit auf, an dem heiligen Krieg teilzunehmen.
    Jerusalem, die heilige Stadt, sollte von den Ungläubigen befreit werden.
    Wenn auch aus den verschiedensten Beweggründen, folgten viele dem Aufruf von Urban II.
    Man versprach den Teilnehmern, daß ihnen alle ihre Sünden vergeben werden und daß im Paradies ein Platz auf sie wartet.
    Und natürlich lockte auch die Aussicht, auf eine reichhaltige Beute im fernen Orient.


    Nur wenige, der Menschen, die sich auf den Weg in die heilige Stadt machten, waren militärisch ausgebildet, oder vorbereitet, auf die lange, strapazenreiche Reise.
    Doch trotz der schwierigen Umstände, erreichten sie im Jahre 1099 Jerusalem.
    Und nach einigen Wochen der Belagerung, fiel die Stadt in die Hände der Kreuzritter.


    Durch religiöse Differenzen, zwischen der byzantinischen und der latainischen Kirche, verschlechterte sich jedoch die Beziehung zwischen den Kreuzrittern und dem Kaiser von Byzanz.
    Hinzu kam auch noch, daß sich, in den eroberten Gebieten, viele Fürsten niederließen.
    Alexios I. war gezwungen, den neu gegründeten Kreuzritterstaaten, die Unabhängigkeit von Byzanz zu gewähren.
    Zu diesen Kreuzritterstaaten gehörten Antiocha, Edessa, Tripolis und natürlich Jerusalem.


    In den ersten Jahren nach dem Kreuzzug, befanden sich die Christen in einer glücklichen Position.
    Einerseits, schweißte ihr religiöser Eifer sie zusammen und auf der anderen Seite, waren die Moslems untereinander sehr zerstritten.
    Das hinderte die Anhänger des Islams natürlich, gemeinsam gegen die Christen vorzugehen.
    Selbst Bündnisse, mit den Christen, waren für einige der Moslems kein Problem, doch nur so lange es ihren Zwecken nützlich war und sie sich davon einen Vorteil erhofften.


    Doch dieser glückliche Zustand, endete für die Christen im Jahre 1143.
    In Outremer starben die zwei wichtigsten Führer der Christen.
    Der Kaiser von Byzanz, sowie auch Fulko, der König von Jerusalem.
    Sie hatten erkannt, wie wichtig es war, daß die Christen zusammenhielten und keine Streiterein untereinander ausbrachen.


    Doch der Gouverneur von Mossul und Aleppo, Din Zengi, nutzte das entstanndene Machtvakuum aus und griff die Festung Edessa an.
    Durch einige Zerwürfnisse, zwischen Graf Joscelin II., dem Fürsten von Antiocha und Graf Raimund, und deren Weigerung, Hilfe zu schicken, fiel Edessa 1144 in die Hände von Din Zengi.
    Dieser Vorfall wurde allgemein als eine neue moslemische Bedrohung angesehen.
    Viele der Fürsten verkauften ihre Länderein im Gebiet der Kreuzzüge, die fast ausschließlich von den Templern aufgekauft wurden.
    Und da es schien, das die Moslimen untereinander einigen würden, begannen in Europa die Vorbereitungen zu einem neuen Kreuzzug.


    Der zweite Kreuzzug (1147 - 1149)


    Bernhard von Clairvaux war es, der in Europa die Massen für einen neuen Kreuzug mobilisierte. Mit seiner Rede, die er in Jahre 1146 hielt, gelang ihm das, was Papst Eugen III. vergeblich versucht hatte.
    Die Menschen waren wieder bereit, für den christlichen Glauben in den Krieg zu ziehen und das heilige Land von den Moslimen zu befreien.


    Hauptsächlich mit religiösem Fanatismus bewaffnet, zogen die einfachen Leute auf dem Landweg in Richtung heiliges Land.
    Die Wohlhabenden nahmen den Seeweg, der um einiges teurer war.


    Und auch die Tempelritter bereiteten sich eingehend auf den neuen Kreuzzug vor.
    Am 27. April 1147 kamen 130 Templer unter dem Vorsitz des Großmeisters von Frankreich, Eberhard von Bares, zusammen.
    Auch Papst Eugen III. nahm an dieser Versammlung teil.
    Bei dieser Gelegenheit, gewährte er den Tempelrittern, das rote Tatzenkreuz immer auf ihren Mänteln tragen zu dürfen.
    Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, das sich die Templer auf einem permanenten Kreuzzug befanden.


    Für die angreifenden Türken, war das schlecht organisierte und undisziplinierte Kontingent der Kreuzfahrer, die sich auf dem Landweg ins heilige Land begaben, eine leichte Beute.
    Nur dem Eingreifen der Templer, die mit der Organisation der Verteidigung begannen, ist es zu verdanken gewesen, daß noch ein Großteil des Heeres gerettet wurde.
    Da die Templer zu den wenigen Berufssoldaten gehörten, genossen unter den Menschen ein hohes Ansehen. Einerseits durch ihre militärischen Fähigkeiten und zum anderen wegen ihrer religiösen Mission, auf der sie sich befanden.
    Doch auch die militärischen und organisatorischen Fähigkeiten der Tempelritter, konnten nicht verhindern, daß sich der Zweite Kreuzzug zu einem wahren Desaster entwickelte.
    Als die bis dahin neutrale Stadt Damaskus von den Kreuzfahrern unüberlegt angegriffen wurde, erlitten die Christen eine schwere Niederlage.
    Danach folgten gegenseitige Beschuldigungen, von denen auch die Templer nicht verschont wurden.
    Doch durch den Zuspruch des Deutschen Kaisers, sowie auch des französichen Königs, die die militärische und vorallem auch die finanzielle Hilfe der Templer hervorhoben, wurde ihr Ruf wieder weitgehend hergestellt.


    Nach dem Tod des Herrschers Zengi, übernahm sein Sohn Nureddin das Erbe und wie sich heraus stellte, war er ein noch gefährlicherer Gegner als sein Vater.


    Im Jahre 1162 wurde dann Amalrich der neue König von Jerusalem. Er war der Bruder des früheren Königs Balduin III. und war durch die Hilfe des Templerordens an die Macht gekommen, die ihn bei den Machtstreitigkeiten mit seiner Mutter Melisende unterstützten.


    Im Jahre 1163 unternahm Amalrich einen Feldzug gegen Ägypten.
    Zu diesem Zeitpunkt war Kairo der Schauplatz für Streitigkeiten zwischen den Wesiren Schawar und Dargam, die anstelle des eigentlichen Kalifen herrschten.
    Dieser Feldzug nach Ägypten veranlasste Nureddin, die Abwesenheit des neuen Königs von Jerusalem, auszunutzen.
    Nureddin hatte so genug Zeit, fast ungestört, mehrere Städte zwischen Tripolis und Antiocha zu erobern.
    Die folgenden Jahre waren ausschließlich von Streitigkeiten innerhalb der Christen geprägt, die ausschließlich um den Thron in Jerusalem gingen.
    Am 4. Juni 1187 erlitten die Christen bei Hattin eine schwere Niederlage. Man hatte die gesamte Heeresmacht und auch die Armeen der Templer und Hospitalier aufgeboten. Doch der Sieg gehörte dem Sultan Saladin.


    Nicht nur die Niederlage, mußten die Templer verkraften. Ihr Großmeister Gérard de Ridefort brachte zudem noch Schande über den Orden.
    Während die Templer, welche die Schlacht überlebt hatten und in Gefangenheit gerieten, sich lieber haben häuten und enthaupten lassen, zog es ihr Großmeister vor, sich aus der Gefangenschaft freizukaufen.
    Ridefort veranlasste das die Festung von Gaza an den Sultan Saladin übergeben wurde.
    Widerwillig folgten die Templer dem Befehl ihres Großmeisters, obwohl die Übergabe ein grober Verstoß gegenüber den Regeln des Templerordens war.


    Noch im gleichen Jahr gelang Sultan Saladin auch die Eroberung von Jerusalem. Sobald er die Herrschaft über die Stadt übernommen hatte, versklavte er die Bevölkerung.


    Durch das Verhalten des Großmeisters hatte das Ansehen der Templer enorm gelitten, zu dem beschuldigte man sie, keine ausreichenden finaziellen Mittel für den Freikauf der Bevölkerung von Jerusalem, bereitgestellt zu haben.
    Jedoch wurde dabei außer Acht gelassen, das die Ordensstatuten den Templern untersagten, jemanden aus der Gefangenschaft frei zu kaufen. Dies galt für die einfache Bevölkerung ebenso, wie für jeden der Templer und sogar für den Großmeister.
    Außerdem hatte der Templer orden nie so ein großes Interesse, den Bedürftigen zu helfen, so wie es zum Beispiel die Johaniter taten.


    Der erneute Verlust Jerusalems versetzte Europa in eine Art Schock und ließ abermals den Kreuzzuggedanken aufkommen.
    Frankreich und auch England veranlaßten eine neue Steuer, um so finanzielle Mittel, für einen weiteren Kreuzzug aufzutreiben. Es war die sogenannte Saladinzehnte.
    Doch die Kreuzfahrer, wie Friedrich Barbarossa, der im Mai des Jahres 1189 aufgebrochen war und bei der Reise ums Leben kam, ließen auf sich warten.
    Auch Richard Löwenherz brauchte lange, um Jerusalem zu erreichen. Erst im Jahre 1191 traf er in Akkon ein, wo er sich dann auch gleich an der Belagerung der Stadt beteiligte.


    Die Moral der christlichen Kämpfer wurde wieder aufgebaut, als es ihnen gelang, im September des gleichen Jahres nach langer Zeit endlich wieder eine Schlacht zu gewinnen.


    Im August des Jahres 1192, nachdem erneut eine Diskusion um den Thron von Jerusalem aufgekommen war, schloß Richard Löwenherz einen Friedensvertrag mit Sultan Saladin.
    Der Hauptgrund für diesen Vertrag war die tatsache, das sich die templer, sowie auch die Hospitaler geweigert hatten, Jerusalem zu belagern, da sie es als aussichtslos ansahen.


    Zwar starb Sultan Saladin noch im selben Jahr, doch hatten die christlichen Kämpfer ihr eigentliches Ziel, die Eroberung Jerusalemsm nicht erreicht.


    Bei der Heimfahrt nach Europa, bat Richard Löwenherz die Templer darum, sich während der Reise so kleiden zu dürfen wie sie, um unerkannt nach Hause zu gelangen.
    Da er sich in Feindschaft mit einem Stauferkaiser bafand, befürchtete Löwenherz einen Angriff und wollte sich durch die Verkleidung als Templer davor schützen.
    Doch trotz aller Vorsicht, wurde er in der Nähe von Wien erkannt und dann vom östereichischen Herzog Leopold, der als Vertreter des Stauferkaisers unterwegs war, gefangen genommen.
    Erst nachdem eine riesige Summe an Lösegeld bezahlt wurde, ließ man Richard Löwenherz wieder frei.


    Das einzige, was man als Errungenschaft dieses Kreuzzuges, der als dritter Kreuzzug angesehen wird, erreicht hatte, war die Anerkennung des Deutschherrenordens im Jahre 1198.


    Ordensaktivität


    Der Schutz der Pilger, die Verteidigung der heiligen Stadt, sowie ihre Festung in Outremer, war zwar noch immer das Hauptbetätigungsfeld des Templerordens, aber nach und nach begannen sie, ihren Machtbereich auszuweiten.
    Wie viel Einfluß sie auf die Politik eines Landes nehmen konnten, hing im großen Maße von ihrem Verhältnis zum jeweiligen Herrscher des Landes ab.
    In England zum Beispiel hatten die Templer seit jeher ein gutes Verhältnis zu den Herrschenden Familien, da auch aus vielen der adligen Familien, Mitglieder bei den Templern waren.
    Sie besaßen in England ein hohes Ansehen und hatten auch entsprechenden Einfluß auf die Politik.


    In Frankreich dagegenwar es anders. Die französichen Könige hatten keine so guten Beziehungen mit den Templern und versuchten den Machteinfluß des Ordens auf ihre Politik meist gänzlich zu verhindern.


    In England dagegen wuchs ihre Macht immer mehr an.
    Unter der Herrschaft von König Stephen, die im Jahre 1135 begann und die direkte Nachfolge von Heinrich I. bildete, breiteten sich die Ordenshäuser der Templer immer mehr in England aus.
    Viele der englischen Adels Familien schenkten dem Orden zahlreiche Länderein.
    Der Lord of Derby schenkte ihnen die Grafschaft Bisham und auch die Frau des Königs (Stephan) überließ dem Orden Grundbesitz in Essex und Oxford, um einige Beispiele zu nennen.
    Aber zahlreicher anderer Grundbesitz ging ebenfalls in ihren Besitz über.


    In England hatten die Templer ihren Hauptsitz ursprünglichen in Holborn. Heute befindet sich die U-Bahnstation Holborn an der Stelle, wo sich einst das Fundament befand.


    Später verlegten sie ihr Hauptquartier zum sogenannten neuen Tempel. Noch heute trägt das Gebiet an der Themse den Namen Temple und sogar die alten Straßen haben bis heute ihren ursprünglichen Namen behalten. So gut wie jede dieser Straßen trägt das Wort Temple in sich.


    Auch unter der Regentschaft von Heinrich II. wurden die guten Beziehungen zu den Templern fortgesetzt und sein Sohn Richard Löwenherz wurde als Ehrentempler angesehen, obwohl er dem Orden nicht als aktives Mitglied angehörte.
    Richard residierte in ihren Festungen, segelte auf ihren Schiffen mit und befand sich häufig in der Begleitung der Templer.
    Sogar König Johann (King John), der Bruder und Erzfeind von Richard Löwenherz, respektierte den orden und war ihm ergeben.
    Wie auch sein Bruder, suchte Johann oft die Festungen und Behausungen der Templer auf.
    In den Jahren 1212 - 1216 machte er das Londoner Ordenshaus sogar zu seinem offiziellen Sitz.


    Aymeric de St.Maur, der damalige Großmeister von England, übte auf König John einen enormen Einfluss aus und hatte so auch großen Anteil an den Entscheidungen des Königs.
    Ihm ist es zum großen Teil dann auch zu verdanken gewesen, das im jahr 1215 die Magna Charta unterzeichnet wurde.
    Auch seine Unterschrift findet man auf dem Dokument.


    Als König John starb, war Aymeric de St.Maur als sein Testamentsvollstrecker eingesetzt, was das ungeheure Vertrauen des Königs in den Orden untermauerte.


    Ein weiteres Privileg, das der Templerorden in England genoß, war ihr Sitz im Parlament.
    Dort hatten sie sogar den Platz des obersten Barons inne.


    Da die Templer von der Steuerzahlung befreit waren, hatten sie in allen Besitztümern des Ordens das typische Templerkreuz, das ihren gesammten Besitz kennzeichnete und der Besitz daher nicht versteuert werden mußte.
    Auch Straßen-, Brücken-, oder Flußzölle mußten sie nicht entrichten.
    In den Ortschaften, die sozusagen unter ihrer Herrschaft standen, übernahmen sie ebenfalls die Rechtsprechung.
    Verbrechen wurden in ihren eigenen Gerichten abgeurteilt.


    Ihre Haupteinnahmen in England bezogen sie außer von den zahlreichen Spenden der Adligen Familien, hauptsächlich durch den Verkauf ihrer selbsterzeugten Wolle und natürlich dem Transport von Pilgern, die sie auf ihren Templerschiffen mitnahmen.


    Die meisten Mitglieder des Templerordens stammten aus Familien des Hochadels oder zumindest aus einflußreichen Familien.
    Dadurch war der Orden immer auf dem neuesten Stand politischer Ereignisse und oftmals übten sie auch Einfluß aus, ohne dabei aber als Drahtzieher in Erscheinung zu treten.
    Durch ihr politisches und vorallem ihr militärisches Geschick gewann der Orden immer mehr an Einfluß, was ihnen auch immer mehr Gegner einbrachte.


    Das Ende des Templerordens


    Nachdem die Festung Akkon im Jahre 1291 gefallen war, verlegte der Templerorden sein Hauptdomizil nach Zypern.


    Erst zwei Jahre später und mit einem neuen Großmeister wandte sich der Templerorden wieder an die Öffentlichkeit um für einen neuen Kreuzzug zu werben.
    Der neue Großmeister Jaques de Moley bekam jedoch eine Absage für einen weiteren Kreuzzug. Man war zu der Überzeugung gekommen, dass die zeit der Kreuzzüge endgültig vorbei sei.


    So versuchten die Templer auf Zypern eine Art eigenen Staat zu gründen, der unter ihrer Herrschaft stehen sollte, so wie es die Deutschherren in Preußen oder die Johanniter auf Rhodos geschafft hatten.
    Doch durch die verschlechterte Lage in Europa war auch dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt.
    Die adligen, sowie auch die kirchlichen Führer in Europa begannen öffentlich darüber zu diskutieren, ob wirklich immer noch mehrere Ritterorden notwendig seien.
    So entstannt auch die Idee, dass man unter Umständen den Templerorden und die Johanniter zu einem Orden zusammen legen sollte.


    Natürlich stieß dieser Vorschlag bei den Templern wie auch bei den Johannitern auf Ablehnung.
    1305 schrieb daher Jaques de Moley ein Gutachten für Papst Clemens V., in dem er das Für und Wider eines Zusammenschlußes der beiden Orden ausführte.
    Wie nicht anders zu erwarten, kam de Moley in diesem Gutachten zu der Überzeugung, dass ein Zusammenschluß außer Frage stand.
    Doch zu diesem Zeitpunkt ahnte der Großmeister noch nicht, dass der Untergang seines Ordens bereits in Planung war.


    Die Hauptverantwortlichen für den späteren Untergang der Templer waren Phillip IV., auch Phillip der Schöne genannt, sein Berater Nogarat, sowie natürlich auch Papst Clemens V.


    Aus welchen Gründen genau Philipp IV., der chronisch unter Geldmangel litt, so um die Auflösung des templerordens bemüht war, ist leider nicht genau belegt. Es wird jedoch weitläufig angenommen, das einer der Hauptgründe der Reichtum der Templer war, den er sich auf diese Art aneignen wollte. Bereits in der Vergangenheit war Philipp gegen Juden und lombardische Bankiers vorgegangen, um auf diese Weise wieder zu finanziellen Mitteln zu kommen. Aber auch weitere Gründe sind nicht auszuschließen.
    Wie auch Richard Löwenherz, ersuchte Philipp die Templer um Aufnahme als Ehrenmitglied. Jedoch wurde dem französichen König dieses Previleg verweigert. Auch die Befürchtung, dass die Macht der Templer in seinem Land zu groß werden könnte und sie einen Staat im Staat gründen wollten, mag ihn zu diesen Handlungen getrieben haben.


    Papst Clemens V. hatte seinerseits mehr Interesse daran, den Ruf des Heiligen Stuhls zu retten, der unter Papst Bonifaz VIII. drohte in Verruf zu geraten, als dem Templerorden seine Hilfe zu gewähren.
    Die Drohung Philipps, abermals den Ketzerprozeß gegen Bonifaz zu eröffnen, bestärkte ihn, dem französichen König seine Unterstützung zuzusagen.


    Der Prozeß


    Da sich die Gerüchte um den Templerorden immer mehr häuften und viele ihren frommen Lebensstil anzweifelten, fiel es Papst Clemens nicht schwer, Gründe für eine gründliche Untersuchung des Templerordens zu finden.
    Jaques de Moley selbst sogar, bat den Papst um eine Untersuchung, weil er so hoffte, die Gerüchte aus der Welt zu schaffen.
    Am 24. August 1307 ließ Clemens V. dem französichen König mitteilen, dass man ein Verfahren gegen den Templerorden eingeleitet hat.
    Auch die Templer erreichte diese Nachricht und doch wurden sie von den Ereignissen, die darauf folgten überrascht.


    An einem Freitag den 13. wurden die Mitglieder des Templerordens in Frankreich verhaftet.


    Quelle mit Bildern
    http://de.geocities.com/anubiscly/Templer.htm

    Ich hör eigentlich vor allem Metal in allen Variationen. Von In Extremo bis Eisregen und von Saxon bis Apokalyptische Reiter. ABER KEIN NU-METAL!!!!! Das is nämlich der letzte Schrot. Ansonsten hör ich noch Punk (Wizo, Terrorgruppe, Slime, Ärzte,etc.) und alles was Krach macht. Ich sag nur Excrementory Grindfuckers (Ihr schmeißt euch weg. Schlager und Popsongs in Grindcore Version....Hammergeil!!!)

    also mit schwerkraft etc kenn ich mich net so gut aus und lasse mich auch gern eines besseren belehren, aber wenn man die Bilder 2x so schnell ablaufen lässt ist es genau wie auf der Erde. Allerdings ist die Schwerkraft auf dem Mond nur 1/6 der Erde. Jetz mal ganz banal gefragt: Müssten die Astronauten nicht auch bei einem gleich hohen Sprung wie auf der Erde 6mal so lange in der Luft sein wie auf der Erde? Sie sind aber nur 2mal so lang in der Luft. Also wie gesagt ich kenn mich in dem Gebiet nicht gut aus. Wäre nett wenn einer der davon Ahnung hat das vielleicht mal durchrechnen könnte.

    Und wenn man das Video vom Mondfahrzeug mit doppelter Geschwindigkeit abspielt, dann sieht sowohl das fahrverhalten des wagens, als auch die Sprünge der Astronauten im selben Film doch sehr irdisch aus! und nicht nur scheinbar, sondern wirklich wie auf der Erde!


    Man muss die bilder einfach in Bewegung sehen und nicht als "Bilder"!

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    Ein wichtiger Punkt. Die Sowjets konnten die Position von einem Raumschiff genauso feststellen wie der Westen, hätte es keines gegeben, hätten sie es sicher publik gemacht...


    Ich bezweifel ja nicht, dass die USA im All war und vielleicht auch eine Sonde auf dem Mond geschickt hat, aber ich bezweifel, dass sie tatasächlich gelandet sind...

    Zitat


    Die US-Amerikaner hinkten aber nicht mehr hinterher. Dies war vielleicht noch am Anfang des Jahrzehnts der Fall, aber seitdem war einige Zeit vergangen und die USA hatten den Vorsprung längst aufgeholt und die Sowjets auch überholt. Dies zeigt sich besonders deutlich daran dass während die US-Amerikaner schon mehrere Erfolgreiche Starts mit der Saturn 5 und Apollo durchgeführt hatten, die Sowjets noch immer nicht mit ihrem Gegenprogramm fertig waren, um dieses in die Test schicken zu können. Die Fehlstarts der N-1 sind dem Westen wohl kaum verborgen geblieben.


    Ok das seh ich ein. Aber dann kann man das auch weiterspinnen. Gerade WEIL die USA einen technischen Vorsprung hatten, wäre ein Fake der Landung nicht so schwer gewesen.


    Zitat


    Nichts neues, ist schon länger widerlegt, jedenfalls wenn es die Bilder sind an die ich gerade denken muss. Schaun mer mal


    Also die Szene aus der "Live" Übertragung die ich gesehen habe, hatte 2x den selben hintergrund an verschiedenen Stellen des Mondes!

    Da geb ich dir bei jedem deiner Worte recht! Osama selber wurde in den 80ern mit unmengen Geld (3 Milliarden US $) Und reichlich Waffentechnologie (vor allem Flugabwehrraketen) durch die USA in seinem Kampf gegen die Russen unterstützt, die sich nach einem fast 10 jährigem Kampf und 10000den toter Soldaten geschlagen aus Afghanistan zurückzogen.

    Also ich hab schon öfters gehört, dass ein als ausgestorben geltendes Tier plötzlich wieder gesichtet wurde. Australien ist ein ziemlich großes Land und wer kann schon die gesamten Outbacks kontrollieren. Keiner. Also warum soll das tierchen in eine kleinen Population nicht irgendwo doch überlebt haben. (da dämmert mir gerade wieder ein Spruch aus miesen Film Jurassic Park vom Wochenende: DIE NATUR FINDET EINEN WEG! Das ist übrigens der einzig clevere Satz in den Film!)

    Naja vielleicht werden uns ja bald die Chinesen Klarheit über den Mond verschaffen.


    Ich glaube, dass die Amerikaner inzwischen tatsächlich auf dem Mond waren, allerding die 1. Mondlandung war ein Fake. Aber ein sehr guter! Mit damals modernster Technik wurdn Bilder aus dem Weltraum mit Bildern aus der Wüste LIVE verarbeitet und über die ganze Welt ausgestrahlt. Allerdings wäre eine sollche Übertragung mit dieser Bildqualität zu dieser Zeit noch nicht direkt vom Mond zur Erde möglich gewesen.
    Etwas anderes darf man auch auf keinen Fall aus den Augen verlieren: Den Kalten Krieg! Der Wettlauf zwischen den Russen und den USA zum Mond war eines der Prestigeträchtigsten Ereignisse der neuzeitlichen Geschichte! Hätten es die Russen geschafft die Amerikaner schon wieder zu schlagen (sie hatten schon das 1. Lebewesen im All am 3. November 1957, den Hund Laika, und den 1. Menschen im All am 12. April 1961 Yuri Gagarin) wäre das eine herbe Niederlage für die USA gewesen. Den leichten technischen Rückstand den die Amerikaner zu dieser Zeit hinter den Russen hatten machten sie durch diesen fast prfekten Betrug wieder wett.
    zur bestätigung der Theorie bin ich im Moment noch am Zusammensuchen von Bildern. Sobald ich gute gefunden hab post ich die Links hier rein. Eines schon mal vorweg. Beim Mondspaziergang waren die Astronauten bei Filmaufnahmen an zwei, mehrere Kilometer auseinander liegenden Punkten. Jedoch war sowohl Kameraperspektive, Landschaft, Vorder- und Hintergrund derselbe...mhhh. Da wurde wohl am falschen ende im Betrugsetat des CIA gespart. :?

    Die wissen auf jeden Fall um einiges mehr. Eine andere Theorie hier sagt ja, dass wir in der Geschichte um 300 Jahre beschissen wurden und die Erzählungen zwischen 600 und 900 n.C reine Erfindung sind, weil in dieser Zeit so viel schlechtes passiert ist, dass man die Geschichte in den Geschichtsbüchern gefälscht hat.

    Das große Problem dabei ist einfach, dass die USA keine internationalen Beobachter zulassen. Solange sie das nicht tun werden sie Widerum keine Unterstützung durch die Vereinten Nationen bekommen und somit auch keinen Frieden in den Irak. Dieses vehemente sträuben gegen UN Personal finde ich höchst seltsam. Warum lassen sie niemanden rein, wenn sie nicht wieder irgendeine Schweinerei zu verbergen hätten?

    Da könnt man schon fast wieder ein neues Thema aufmachen! Da gibts auch noch die Sache mit den Computerchips in IBM Pcs. Diese sind noch inakriv werden aber schon seit jahren verbaut und können jeder Zeit wenn der PC online geht aktiviert werden. Dann sendet dieser Chip alle Daten über Benutzer und PC inhalt an IBM und Microsoft. Die Technik soll angeblich zum Drahtlosen Datenverkehr benutzt werden und den Buntzer jederzeit ordbar machen. Werd mal noch ein paar Infos drüber sammeln und das hier dann reinstellen!

    Zitat

    Touristenbekämpfung


    Na die bösen Holländer die durch ihre langsame Fahrweise unsere autobahnen blockieren... :D
    Ne Spaß beiseite ich könnte mir schon vorstellen, dass das System für andere Zwecke missbraucht wird als für die, wofür es gebaut wurde. nach den Ereignissen des 11-9 lässte sich sowieso alles mit Terroristenbekämpfung rechtferigen. Das Mautsystem ist nur ein weiterer schritt in zur totalen Überwachung! Ich sag nur GPS. Damit ist jedes Auto, jederzeit an jeder Stelle zu orten.... und das unter dem Deckmantel des Diebstahlschutzes...wers glaubt!

    Hab hier letzte Woche ein paar mal gepostet.... warum ist das alles wieder gelöscht?
    dann halt nochmal:


    Meine Theorien zu 9-11:
    1.Bin Laden hat die Selbstmordattentäter ausgebildet, weil der CIA dafür niemanden finden würde. Im Gegenzug wurde Bin Laden seine Freiheit gelassen und er bekam Geld, denn es glaubt wohl keiner, dass die Amis den noch net hätten wenn sie ihn wollten.


    2.Der ganze Afghanistan Krieg hatte nur ein Ziel. Die totale Kontrolle des weltweiten Opium Handels.Afghanistan ist mit 60% Marktanteil der größte Opium Produzent der Welt, damit kann sich die CIA auf lange Zeit alle Tätigkeiten finanzieren, die nicht über den Staatshaushalt abgerechnet werden können!


    3.Der 11.9. wurde einzig und allein zu dem Zweck inszeniert, den schon erwähnten Opium Handel in Afghanistan zu übernehmen und einen Grund zu finden den Irak anzugreifen. Dieser wiederum besitzt das 2. größte Ölvorkommen in der Welt. Damit füllen die Amerikaner ihren Staatshaushalt. (Dabei haben sie die Rechnung allerdings ohne die Irakis gemacht, diese sind zwar dankbar das Saddam weg ist, scheißen aber auf Amerika und Bush! Das wird den Amis bald das Genick brechen)


    4.Unter dem Deckmantel des "Kampfes gegen den Terrorismus" haben die Amerikaner freie Hand in dem was sie tun. Ebenso die Israelis die gleich auf den Zug aufgesprungen sind und nun freie Hand im Kampf gegen die Palästinenser haben


    5.Zum 11.9 allgemein kann ich nur die bekannten Ungereimtheiten aufzählen. Da dies hier aber schon zur genüge getan wurde verzicht ich drauf.


    6.Seit dem 11.9 werden gezielt vollkommen wirre Theorien gestreut um damit offensichtliche Ansätze auf eine Verschwörung ebenso als Humbug abzustempeln! (die Flugzeuge wären nur Hologramme gewesen etc.)


    So das reicht erst mal!


    Greetz K-Hörnchen