Beiträge von Martouf

    Es passiert übrigens recht vielen Leuten, dass sie im Zustand der Außerkörperlichkeit - und Träume scheinen ja auch dazu zu gehören - ihr Bewusstsein auf eine Art Miniaturformat verkleinern, bis zu einem Punkt hinab könnte man sagen.


    Aber gut zu wissen, dass es dafür auch einen medizinischen Fachausdruck gibt...welche Pillen muss ich schlucken, damit das weggeht?


    -- Martouf

    Nicht notwendigerweise, denn jeder Mensch hat einen Energiekörper. Die Frage ist nur, in wie weit er sich ihm bewusst ist, insbesondere im Wachzustand.


    Wenn sich jemand im Schwingungszustand befindet und ein Außenstehender wäre so sensibel, dass er Empfindungen und Wahrnehmungen seines Energiekörpers mitbekommen würde, auch während er "wach" ist; warum sollte er das dann nicht spüren können?


    -- Martouf

    Scheint so, als wäret ihr beide noch nicht tief genug in die Schlafstarre verfallen. Es ist ein natürlicher Prozess, der Zeit braucht. Auch wenn man ihn künstlich herbeiführen und bestärken kann muss das noch lange nicht heißen, dass man ihn per Knopfdruck erlangen kann.


    Es sind, wie bei so vielem in der Bewusstseinsforschung bzw. bei AKEs im Speziellen, viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Übung genauso wie mentale Kondition.


    Wenn du schlucken musst, schluck. Dein Körper hat nunmal diesen Reflex. Aber wenn du deshalb aufgeben willst, mach trotzdem weiter! Irgendwann fällt dein Körper in den "Schlaf-Modus", den wir jede Nacht erleben...und da wird auch fast kein Speichel produziert.


    Es ist alles da drin - man muss nur wissen wie man es abruft.
    Tut gut wieder hier zu sein. Keine Fragen, wo ich gewesen bin.


    -- Martouf

    Die Beschreibung trifft es bei mir ziemlich genau; meist fühlt es sich sogar zusätzlich zu den Vibrationen so an, als würden sich gewisse Körperteile (meist die Füße/Beine) verflüssigen und von mir wegfließen.
    Dummerweise schaffe ich es nie, die Schwingungen zu verstärken; sie ebben dann immer ab. Keine Ahnung, wie man dem entgegenwirken könnte.


    -- Martouf

    Genaugenommen könnte man sogar sagen, dass es nichts Negatives und nichts Positives gibt; alles ist neutral, einfach da, und es liegt an uns, was wir daraus machen.
    Jegliche Fehler führen zu beständigem Lernen, auf die eine oder andere Weise.


    "Diejenigen, die nichts aus der Geschichte lernen, sind verdammt, sie zu wiederholen. Diejenigen, die nicht richtig aus der Geschichte lernen, sind einfach nur verdammt."


    -- Martouf

    Das beobachtet man auch des Öfteren bei Patienten, die infolge einer schmerzhaften Operation (oder etwas Vergleichbarem) in den außerkörperlichen Zustand übergehen, dann aber "zurückgerissen"/aufgeweckt werden: Sie wollen nicht in dieses Meer aus bohrenden Schmerzen zurückkehren, denn die sind ja nur im physischen Körper spürbar. Insofern kann ich diese Aufregung oder Erbostheit sogar bos zi einem gewissen Grad verstehen.


    -- Martouf

    Das ist das Hauptproblem, diese Schwelle zur Luzidizät zu erreichen. Hat man das erst einmal geschafft, d.h. hat man Kontrolle über das, was man tut, ist der Rest recht einfach.


    Reality-Checks können abgewandelt werden, um eben das zu erreichen. Beispielsweise, um auf gutemine zurückzukommen, könntest du immer dann automatisch völlige Kontrolle verlangen, wenn du in den Spiegel guckst. Am Anfang denkt man: "Was soll das, das bringt doch nix.", aber nach einigen Tagen/Wochen schaut man garantiert mal im Traum in einen Spiegel und - voila - man hat völlige Kontrolle!


    -- Martouf

    Ich schätze, der Strom fand seinen Weg tatsächlich über den Urin; der Strom müsste zuerst einmal vom Maschendrahtzaun (der geerdet sein muss!) zum nassen Boden gelangen und von dort aus in den Mann...der Widerstand ist bei dieser Variante (Metall/nasser Boden/Körper) allerdings wesentlich höher als bei der anderen (Metall/Urin (= größtenteils Wasser)/Körper). Zudem beschreibt der Strom bei dieser Variante einen Weg, bei dem der Körper direkt passiert werden muss; bei der ersten Variante wäre er nur eine mögliche Option, die Ladung könnte auch über den Boden woandershin fließen (z.B., wenn ein Bach in der Nähe ist; Wasser leitet besser als ein Körper).


    -- Martouf

    Der Clou ist: Es ist nur deshalb ein Kreislauf, weil wir ihn in Gang halten!


    Was hast du während deines jetzigen Lebens alles versäumt, falsch gemacht; wen hast du gekränkt und dich nie dafür entschuldigt, mit wem hättest du gerne mehr Zeit verbracht, obwohl es dir nicht möglich war; wem würdest du nach deinem Tod gerne davon erzählen, dass es dich noch gibt und dass der Tod nicht das Ende darstellt; wen würdest du gerne noch einmal umarmen, welchen Ort noch einmal besuchen (und zwar so, wie es sich physisch angefühlt hat, als du noch einen Körper hattest), wenn du irgendwann einmal gestorben bist?
    Dies alles sind berechtigte Gründe, nach dem Tod darüber nachzudenken, ein weiteres physisches Leben zu durchlaufen, d.h. noch einmal zu inkarnieren, zu reinkarnieren.


    Wir müssen uns nach unserem Tod dem schlimmsten und strengsten Richter stellen, den es gibt: uns selbst. Und wenn wir zu dem Schluss kommen, dass das letzte Leben noch nicht genug war, dass es noch Gründe gibt, zurückzukehren, dann werden wir das in Erwägung ziehen und meist auch tun. Wir suchen uns einen neuen "Einstiegspunkt" - einen ungeborenen Körper, der noch ohne "höheres" Bewusstsein ist - und los geht's.


    Das Ziel ist erst dann erreicht, wenn wir meinen, dass wir genug haben, dass wir aus dem Dasein als Mensch jedweder Rasse, sozialer Stellung, in jeglichem Umfeld, in jeglicher Zeit, unter jeglichen Bedingungen, die man sich nur vorstellen kann, nichts mehr lernen können. Wenn es keinen Grund mehr gibt, zurückzukehren.


    Was dann? Es gibt Berichte über Bewusstseine, die diesen Status erreicht haben, und jetzt und hier inkarnierten Menschen davon erzählten, was sie nun tun werden. Interessant...sie wissen es meist nicht, können oft nur vermuten; sie wissen nur, dass es weitergeht, irgendwo, irgendwann, in einer noch höheren Existenzform. Und sie können diesen Punkt mühelos erreichen (das, was Robert Monroe so lapidar "Fluchtgeschwindigkeit" nannte), sobald sie ihre Lektion gelernt haben.


    Ich persönlich glaube, es hört nie auf...alles Dasein führt zu stetiger Verbesserung seiner selbst. Vielleicht finden wir ja irgendwann heraus, warum.


    -- Martouf

    Wieso bezahlen?
    Geh heute abend schlafen, mit dem absolut festen Wunsch, du mögest heute Nacht etwas über deine früheren Leben erfahren. Das kann man auch wunderbar in einem kleinen affirmativen Satz zusammenfassen, den man sich dann sagt/denkt, bis man einschläft, so dass er der letzte bewusste Gedanke ist: "Ich werde mehr über meine früheren Leben erfahren und werde mich an alles erinnern."


    Du wirst überrascht sein, wie gut das bei manchen Leuten klappt. Einfach ausprobieren, es kostet nichts! :wink:


    -- Martouf

    Interessanter Gedanke, black_bird. Die Wahrheit ist, so unangenehm das auch klingen mag, dass man sich niemals wirklich sicher sein kann, dass das hier überhaupt der Wachzustand ist.


    Pfoetchen : So eine Art AKE, wenn die von mir genannte These stimmt. Die Entspannung spricht zumindest dafür, völlige Entspannung (physisch und psychisch) ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung für außerkörperliche Erlebnisse. Die Voraussetzungen waren also demnach schonmal gut; ob es tatsächlich eine Einbildung oder "mehr" war, musst du jedoch für dich ganz allein entscheiden. Der intuitive Gedanke, den man dazu hat, ist meist der Richtige, interessanterweise.


    -- Martouf

    Ich würde Wingmans Methode auf jeden Fall einem Besuch beim Psychodoc vorziehen. Dem Gesundheitssystem kann man heutzutage nicht mehr trauen; er wird angehört werden, Medikamente bekommen und alle damit verbundenen Nachteile hinnehmen müssen.
    Warum die vorhandene Wut nicht nutzen? Kampfkünste scheinen da wirklich ein großes Potenzial zu haben, gerade was den psychologischen Aspekt anbelangt. Es geht dabei nicht um's Draufhauen, es ist schließlich kein Boxen oder Wrestling, sondern im Gegenteil, es geht um starke Kontrolle. Wenn er die dadurch erlernen kann, dann war das tausendmal besser als irgendwelche Pillen zu schlucken.


    -- Martouf

    Nur als Tipp: Falls du öfters luzide Träume erlebst (d.h. auch heute noch), sage dir im luziden Zustand: "Ich kehre jetzt in meinen Körper zurück!"
    Bei mir hat das oft dazu geführt, dass ich mich mitten im Schwingungszustand wiedergefunden habe. Die Induktion einer AKE aus dem Wachzustand heraus finde ich persönlich schwierig, vergleichsweise.


    -- Martouf

    Sorry, ich weiß, das muss dir und anderen Lesern oft so vorkommen. Es ist so: Ich interessiere mich sehr für dieses Thema und hab viel darüber gelesen, deshalb fiel mir das mit dem falschen Erwachen beim Lesen des Threads hier auch sofort ein. Ich habe bewusst geschrieben, dass es eine von vielen Theorien (!) zu diesem Thema ist, d.h. ein Modell, warum es das falsche Erwachen geben könnte.


    Die These mit dem Stress, die du genannt hast, ist ebenso eine These wie jede andere auch. Man könnte sie z.B. dadurch überprüfen, dass man auf breiter statistischer Basis analysiert, ob das falsche Erwachen auch signifikant oft bei Personen vorkommt, die keinerlei Stress ausgesetzt waren, als es ihnen passierte. Oder umgekehrt: Die These wäre indiziell bewiesen, falls es sehr oft nur unter Stress passierte.


    Es ist nur wichtig, dass man sich alle Optionen offen hält und dass jeder seinen Beitrag aus seinem "Spezialblickwinkel" beiträgt; sonst gibt es eine Art Meinungsarmut, und das beschränkt die Forschung.


    Also: In einer Wolke, einem Baum oder einer Straße sehe ich ganz sicher keine AKEs oder AKE-verwandten Phänomene. Über Wolken, Bäume oder Straßen schreibe ich allerdings auch keine längeren Beiträge im Paraportal. Dass ca. 95% aller Beiträge von mir über AKEs handeln, ergibt sich logischerweise daraus.


    -- Martouf

    Das muss ein sehr einschneidendes Erlebnis gewesen sein; ich kenne diese Außenseiterposition, die er beschreibt, denn ich war selbst lange genug in ihr, jahrelang. Ich weiß genau, was für eine enorme Wut auf (beinahe) alles und jeden sich da aufstauen kann - wenn dann noch ein Katalysator in Form eines so gravierenden Traumes ins Spiel kommt, ist die Wirkung umso heftiger.


    Ich persönlich habe nur sehr selten Leute angegriffen, denn ich hatte meist zuviel Angst vor ihrer Stärke - ich gehe keine Kämpfe ein, die ich nicht gewinnen kann, das wäre töricht. In so fern habe ich diesen Faktor lange Zeit unterdrückt; später, bis in die heutige Zeit hinein, habe ich dann meine soziale Stellung soweit festigen können, dass der Wunsch, jemanden zu verprügeln oder es jemandem heimzuzahlen, praktisch nicht mehr spürbar ist (von "nicht mehr vorhanden" will ich hier nicht reden, denn man kann schlecht beurteilen, was im Unterbewusstsein so vor sich geht).


    Ich kann dir nur den Ratschlag geben: Wenn du diese Person persönlich einigermaßen gut kennst und er immernoch soziale/gesellschaftliche Probleme hat, nimm ihn auf jeden Fall öfters irgendwohin mit! Fang' dabei nicht übertrieben an, d.h. zuerst auf kleinere Partys mit Leuten die er kennt etc. - später kannst du ihn dann auch mal zu größeren Sachen mitnehmen. Frag' ihn einfach, ob er mitkommen will, er wird sich tierisch freuen...aber mach es ihm auch nicht zu einfach, er soll schon wissen, dass er an sich arbeiten muss. Wie genau, d.h. konkret, du das anstellst, bleibt natürlich dir überlassen.


    Ich kann dir nur allgemein und aus eigener, blutiger Erfahrung sagen, dass sich das Aggressivitätsproblem von selbst löst, sobald sich die soziale Stellung der betroffenen Person mehr und mehr gefestigt hat.


    -- Martouf

    Dieses Phänomen wird meist "falsches Erwachen" genannt; es gibt mehrere Erklärungsmodelle dazu. Eines geht davon aus, dass es sich dabei um eher wenig bewusste, traumähnliche AKEs handelt, die kurz vor dem (physischen) Aufwachen stattfinden. Der Beobachter soll laut dieser Theorie meist seine persönlichen Erwartungen ("Ich wache jetzt auf, befinde mich in meinem Zimmer, stehe auf, mache Frühstück...") in die nichtphysische Traumumgebung hineinprojizieren, bis er dabei auf irgendetwas stößt, das "nicht in den Rahmen passt" - und meist ein neues falsches Erwachen auslöst.


    Ich persönlich habe das (meineswissens) noch nicht erlebt, oder es ist mir halt nicht aufgefallen. Ich denke, wenn man das Phänomen als lästig oder störend empfindet, sollte man sich ganz fest vornehmen, in den eigenen physischen Körper zurückzukehren - das müsste sofort zum "richtigen" Aufwachen führen; oder man befindet sich mitten im Schwingungszustand, das hab ich mal bei einem luziden Traum gehabt, den ich auf diese Weise beendet hab.
    Also: Wer will, kann das gerne mal ausprobieren. Würde mich echt mal interessieren, was dabei herumkommt.


    -- Martouf

    Tut mir leid, das zu hören.


    Solche Begegnungen mit Verstorbenen sind gar nicht mal so selten, wie man vielleicht denken mag. Träume sind genauso real wie das, was wir im Wachzustand wahrnehmen, der Unterschied liegt nur im Grad der Bewusstheit. Wenn jemand stirbt, kann er gewissermaßen Zugriff auf deine Träume nehmen, d.h. er kann mit dir auf die eine oder andere Art (verbal, nonverbal, nichtphysisch) mit dir kommunizieren.
    Viele Verstorbene sind überrascht, dass es nach dem Tod noch weitergeht und er gar nicht das ultimative Ende darstellt, als das wir ihn für gewöhnlich sehen. Meist erinnern sie sich wieder daran, was sie vor ihrem Leben als Mensch getan haben oder gar daran, warum sie einst ein (weiteres) menschliches Leben durchleben wollten. Und dann kommt die Sorge: Wenn der Verstorbene nun weiß, wie die Realität tatsächlich aussieht, dann fühlt er sich verantwortlich, den Leuten, die ihm nahe standen, davon zu erzählen. Es ist nicht immer so, aber scheinbar recht oft.
    Daher kam also wahrscheinlich deine Begegnung mit deiner Oma: Sie wollte dir nur mitteilen, dass sie nicht für immer "weg" ist, sondern dass es ihr gut geht und dass du dir keine Sorgen um sie machen brauchst. Sie hat sich einfach von dir verabschiedet, das hast du im Traum ganz einfach wahrgenommen.


    Betrachte dieses Erlebnis am besten als deinen ganz persönlichen Beweis dafür, dass es Dinge gibt, die sich mit unserem momentanen Weltbild noch nicht erklären lassen, beispielsweise dass Verstorbene tatsächlich ihren Tod überleben. Auch wenn der Schmerz über den Verlust deiner Oma für dich zugegebenermaßen groß sein muss, solltest du dieses Wissen als eine Art Abschiedsgeschenk betrachten, das sie dir gab. Eine eindrucksvolle persönliche Erfahrung, die deinen Horizont erweitert hat.


    Ich verweise an dieser Stelle mal wieder auf Wingman, der vor einiger Zeit ebenfalls ein solches Erlebnis gehabt hat ("Aus neuerer Zeit: Ein Jenseitskontakt?").


    -- Martouf

    Der Unterschied in der Geschwindigkeit, d.h. das "superschnelle" Erleben von Wahrnehmungen, erinnert mich stark an ein Erlebnis, das Robert Peterson mal gemacht hat (s. dessen Buch "Praxis der außerkörperlichen Erfahrung").


    Was Alkohol bzw. bewusstseinsverändernde Substanzen im Allgemeinen angeht: Die bringen dir nichts. Sie helfen eventuell, eine Bewusstseinsverschiebung und damit eine AKE auszulösen, aber gleichzeitig gibst du einen großen Teil deiner Kontrolle ab. Eine unkontrollierte AKE bringt einen jedoch oft nicht weiter; im Gegenteil, Kontrolle sollte immer angestrebt werden.


    -- Martouf