Beiträge von Martouf

    Buhlman beschrieb es so: Sobald man sich in der inneren Schicht des Ich-Dort befindet, kann man eine Art Übersicht aller Erinnerungen aufrufen, eine gigantische Übersicht, und daraus eine spezifische Situation auswählen. Wenn man möchte, kann man diese dann erneut erleben, und zwar exakt so, wie die Inkarnation, die jene Erinnerung ursprünglich erlebt hat, sie wahrgenommen hat. Es ist nicht bloß ein Datenarchiv, es ist ein Holodeck, wenn man so will!


    -- Martouf

    Zitat

    je weniger man nämlich selbst denken muß, desto weniger tut man das auch.


    Eben dieses Problem beobachte ich in letzter Zeit leider zunehmens...wie war das nochmal mit Kants Kategorischem Imperativ? "Sapere aude!"


    -- Martouf

    Eben das ist nicht immer der Fall. Es hängt wie gesagt von der persönlichen Erwartungshaltung ab: Erwarte ich, im Flugzeug auf dem Boden zu stehen, oder erwarte ich, durch den Boden hinunterzufallen?
    Das, was man erwartet - bewusst oder unbewusst - wird sich manifestieren bzw. wird geschehen, denn Denken ist Handeln, wenn man außerkörperlich ist.


    -- Martouf

    Ich sehe das ähnlich: Man wird sich, wenn die Zeit gekommen ist, wieder daran erinnern, was vor dem letzten physischen Leben geschehen ist. Ja, man wird sogar wieder wissen, warum man jenes Leben machen wollte!


    Es gibt Berichte über einen sogenannten "Park" (nicht zu verwechseln mit dem "PARK"-Projekt von MindGate), an dem man die von dir beschriebene Reflexion über die eigenen Inkarnationserfahrungen durchführen kann. Quasi eine Station, an der man nach dem physischen Tod zur Ruhe kommen und darüber nachdenken kann, was man als nächstes macht.


    Was die Prüfungen angeht: Die stellt man sich wohl selbst, das Schema von Tod und erneuter Inkarnation hält sich nur deshalb in Gang, weil man selbst das möchte: eine einzige Lebenserfahrung ist halt nicht genug.


    -- Martouf

    Das sehe ich ebenso; Zeit und Raum bedeuten nichts bei einer AKE. Wenn man den EK nicht bewegen will (oder erwartet, dass er das nicht tun wird), dann wird es so geschehen - möchte man sich hingegen mit dem physischen Körper bewegen, so wird auch das geschehen.


    Man muss auch immer im Hinterkopf behalten, dass man sich auch gleich nach dem Verlassen des PKs "mitten im Nirgendwo" wiederfinden kann, d.h. weit außerhalb der physischen Ebene. Man schwebt bei einer AKE zu Anfang nicht unbedingt immer langsam und vorsichtig über seinem Körper!


    -- Martouf

    Abbadon kann dir bestimmt einiges darüber erzählen; er kann sich gut an Erlebnisse aus seinem Koma erinnern, inklusive einer Art Nahtoderfahrung, die sich in diesem Zustand zugetragen hat.


    Generell denke ich, dass komatöse bzw. (aus unserer Sicht) bewusstlose Personen geistig durchaus noch aktiv sein können - nicht im Sinne von Gehirnaktivität zu verstehen -, jedoch dürfte der Grad an Bewusstheit dort meist stark variieren. Einigen AKE'lern ist es sogar schon gelungen, die Bewusstseine jener Personen ausfindig zu machen, soweit ich weiß gestaltete sich die Kommunikation jedoch als schwierig bis unmöglich.


    Hinsichtlich des "gefangen Seins": Solange eine Verbindung zu deinem physischen Körper besteht, lebst du noch, ist sie getrennt, bist du tot. [so definieren die meisten AKE'ler den Tod]


    -- Martouf

    Du kannst es gerne mal mit einer außerkörperlichen Erfahrung versuchen. Es ist wie eine Art "Super-Realität", die du dabei erlebst, sehr viel objektiver und klarer als es bei einem Traum der Fall wäre. Meist sind AKEs sogar noch realer als die Realität selbst, wenn man das so sagen kann.
    Träume, luzide wie gewöhnliche, sind zwar ebenso real (!), aber die Menge an Bewusstsein ist meist zu gering, um einen wirklichen Nutzen aus ihnen ziehen zu können. Wenn man sich an etwas erinnert, dann meist eher zufälligerweise. Zudem nimmt man bei Träumen nicht die exakte Umwelt wahr, sondern es ist eine Art "Bühnenbild" davormontiert, wie bei einem Holodeck.


    Sorry, bin gerade ganz schön müde, ich hoffe, du verstehst was ich meine. Wenn du mit einem Verstorbenen in Kontakt treten willst, ist es besser, du tust dies bei möglichst vollem Bewusstsein und zu einem von dir bestimmten Zeitpunkt; dann hast du alles unter Kontrolle und kannst viele lehrreiche Schlüsse aus dem Erlebten ziehen. :)


    -- Martouf

    Der Leitfaden zum Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung (AKE)
    - erstellt von Wingman und Martouf -



    Bitte lies diesen Leitfaden aufmerksam, bevor du eigene Beiträge in diesem AKE-Forum verfasst, damit du über die Thematik in groben Zügen informiert bist.



    1. Was ist das Phänomen der "außerkörperlichen Erfahrung" (AKE)?


    Als "außerkörperliche Erfahrung" bezeichnet man einen Zustand, in dem das eigene Bewusstsein den physischen Körper scheinbar verlassen hat bzw. sich als getrennt von ihm wahrnimmt. Das AKE-Phänomen ist auch unter den Bezeichnungen "Out of Body Experience" (Abkürzungen: dt. AKE, engl. OBE bzw. OoBE), "Astralreise", "Astralprojektion", "Seelenreise" oder "das zweite Gesicht" bekannt.



    2. Sind AKE nicht einfach bewusste bzw. lebendige Träume ("luzide Träume")?


    Dies ist eines der Hauptargumente von Skeptikern im Bezug auf die Authentizität von AKEs. Jedoch sind inzwischen viele Variablen bekannt, die gegen diese Hypothese sprechen: Das Bewusstsein ist bei AKEs oft so klar und objektiv wie im Wachzustand (manchmal sogar klarer). Im Gegensatz zu luziden Träumen nimmt sich der AKE'ler (jemand, der eine AKE erlebt) meist als objektiver, passiver Beobachter wahr, während luzide Träume mystisch/irreal angehaucht sind und oft auch vom Träumer als eine von ihm generierte Fiktion erkannt und wahrgenommen werden. Zudem ist im außerkörperlichen Zustand meistens ein sehr reales Körpergefühl vorhanden (dem physischen Körper ähnlich, nur leichter und flexibler), welches in (luziden) Träumen normalerweise nicht vorkommt.



    3. Gibt es denn Beweise für die Authentizität (Echtheit) von AKE?


    Das kommt darauf an, was man als "Beweis" im persönlichen Ansichtensystem akzeptieren will. Nach dem naturwissenschaftlichen Prinzip der Empirik gibt es bisher keine ausreichenden Begebenheiten, welche in diesem Kontext als Beweis gelten könnten. Es gab zwar einige erfolgreiche Experimente unter Laborbedingungen (z.B. das Ablesen eines Zettels in einer AKE, welcher sich außerhalb der Sichtweite des Probanden befand), jedoch waren diese aufgrund verschiedenster AKE-spezifischer Schwierigkeiten nicht so beliebig wiederholbar, um als empirischer Beweis gelten zu können.


    Es ergeben sich leider auch einige Probleme, wenn man hinsichtlich außerkörperlicher Erfahrungen irgendeinen empirisch gültigen Beweis erbringen möchte; die momentane Wissenschaft geht leider von einigen fundamentalen Annahmen aus, die revidiert bzw. abgeändert werden müssten, da sie nur für die physischen, nicht jedoch für die nichtphysischen Bereiche gelten. Beispielsweise gehen die Wissenschaftler völlig selbstverständlich davon aus, dass es auch im außerkörperlichen Zustand Raum und Zeit gäbe, wie wir sie kennen; die Berichte vieler außerkörperlich Reisender haben jedoch zahlreiche Indizien dafür hervorgebracht, dass es tatsächlich raumzeitlose Bereiche geben könnte. Ein als Beweis angelegtes Experiment, das auf solchen eventuellen Fehleinschätzungen basiert, die nicht als solche erkannt werden, kann also seine Funktion nicht besonders gut erfüllen. Aus diesem und anderen Gründen erweist sich die Beweisführung momentan als schwierig.


    Ganz anders sieht es im Bereich der Indizien aus: Es gibt inzwischen eine schier endlose Anzahl an (oft sehr seriösen) Berichten und Statistiken, welche AKE-Indizien darlegen, die teilweise so erstaunlich sind, das sie sich nicht ohne Weiteres wegrationalisieren lassen. Das reicht von unzähligen privaten Verifikationen (welche von AKE'lern überall auf der Welt berichtet werden), über physisch spür- und messbare Umgebungseffekte (z.B. elektromagnetische Veränderungen und Energieeffekte), bis hin zu Informationen, welche im außerkörperlichen Zustand gesammelt werden und sich hinterher als richtig herausstellen (z.B. wurden schon Verstorbene angetroffen, die ihre ehemaligen Daten und Todesumstände angeben konnten, wodurch ganze Aktenordner voller verifizierbarer Daten entstanden). Auch die Gemeinsamkeiten der AKE-Phänomenologien, welche weltweit und unabhängig von Kultur, Glaubenssystemen und Bildungsstand berichtet werden, können als starkes Indiz angesehen werden.


    Trotz aller Indizien oder sogar Beweise (je nachdem, was man persönlich als Beweis akzeptiert) kann man den ultimativen Beweis im AKE-Bereich nur für sich selbst entdecken, indem man selbst versucht, sich auf bewusste, außerkörperliche Erkundungen zu begeben (das Prinzip der Selbsterfahrung). Denn alles andere kann letztlich nur ein Glaube oder eine hypothetische Annahme sein; persönliche Erfahrung kann somit durch nichts ersetzt werden und dient allen AKE'lern als Quelle allen "echten" Wissens. Nur durch sie kann man Glauben bzw. Annahmen in Wissen verwandeln.



    4. Gibt es irgendwelche Gefahren bei AKEs?


    Trotz zahlreicher Schauergeschichten gibt es keinerlei Indizien, dass man bei einer AKE durch irgendwelche Umstände (oder von irgendjemandem/irgendetwas) getötet oder verletzt werden könnte. Auch eine Rückkehr zum physischen Körper scheint grundsätzlich immer möglich zu sein (meistens geschieht dies sogar schneller, als man es gerne hätte). Es genügt bereits ein kurzer Gedanke an den physischen Körper, um eine sofortige Rückkehr auszulösen.


    Es gibt hinsichtlich AKEs nichts zu befürchten, außer der eigenen Angst; denn man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man mit den ureigensten Ängsten konfrontiert werden kann, ja sogar wird. Man hat jedoch immer die Möglichkeit, in seinen Körper zurückzukehren, sobald es einem zu unangenehm wird. Solche Konfrontationen sollten jedoch nicht vermieden, sondern ausgetragen werden, da sie einem helfen, die eigene spirituelle Entwicklung zu beschleunigen und sich von unnötigen Angst-Barrieren zu lösen.



    5. Kann der physische Körper während einer AKE von einer nichtphysischen Entität "besetzt" werden?


    Die "seriösen" AKE'ler (das Wort soll gegenüber anderen Gruppierungen nicht abwertend gemeint sein) sind sich darüber einig, dass eine Besetzung entweder nicht möglich sei (da der Körper nie "leer" wäre, sondern immer eine Verbindung zum Bewusstsein bestünde), oder ein "fremdes Wesen" problemlos aus dem Körper geworfen werden könne, einfach dadurch, dass man in ihn zurückkehrte. Darüber sollte sich nun jeder seine eigene Meinung bilden. Nach Meinung der meisten seriösen AKE'ler seien Geschichten über Besetzungen durch fremde Wesen (ohne Zustimmung des "Körperbesitzers") irrationale Panikmache, die sich aus fehlinterpretierten Erlebnissen ergeben hätte und/oder der Kommerzialisierung bestimmter esoterischer Bereiche diente. Ihrer Ansicht nach seien magische Formeln, Schutzkreise, Talismane etc. völlig wirkungsloser und unnützer Hokuspokus.


    Andere Gruppierungen außerkörperlich Reisender sehen diesen Aspekt der AKE mit anderen Augen; sie sind der Meinung, der physische Körper bedürfe einem Schutz (über dessen genaue Form bzw. Ausprägung existiert de facto keine einheitliche Meinung), ohne den er von jeglichen nichtphysischen Entitäten besetzt werden könne. Folgt man dieser Meinung, darf man sich nur nach gründlicher Vorbereitung und unter sorgfältig durchgeführtem Schutz auf außerkörperliche Reisen begeben.



    6. Kann jeder Mensch AKEs erleben?


    Ja, ausnahmslos. Die AKE-Forschung geht davon aus, dass das Bewusstsein von Natur aus unkörperlich ist (d.h. "reine Energie") und sich diversen Körpern bedient, um sich in unterschiedlichen Umwelten ausdrücken zu können. Beispielsweise benutzen wir zum Schreiben eines Textes wie diesem unseren physischen Körper, da die Tastatur, die wir zum Schreiben benötigen, aus physischer Materie besteht. Würden wir stattdessen versuchen, die Tasten der Tastatur mit den Fingern unseres ersten Energiekörpers zu drücken, so würden jene Finger durch sie hindurchgleiten, ohne mit ihnen interagiert haben zu können. Die unterschiedliche Schwingungsrate der einzelnen Ebenen (s. William Buhlman, "Out of Body") würde dies verhindern. Somit verfügen wir über diverse Körper, damit wir dazu in der Lage sind, mit diversen Umwelten interagieren können.


    Da nun jeder Mensch (bzw. jedes Lebewesen) im Grunde unkörperliches Bewusstsein ist, das sich durch verschiedene Körper ausdrücken kann, hat auch ausnahmslos jeder die Möglichkeit, sein Bewusstsein zwischen den einzelnen Körpern hin- und herzutransferieren; quasi den einen Körper mehr als den anderen zu benutzen und umgekehrt; die Menge an Bewusstsein, die einem Körper zuteil wird, zu modulieren.


    Nichts anderes geschieht bei einer außerkörperlichen Erfahrung: Man verlagert einen Großteil seines Bewusstseins vom physischen auf einen nichtphysischen Körper. Der von nahezu allen AKE'lern zu Beginn ihrer Erfahrungen geschilderte "Schwingungszustand" ist schlichtweg das Ergebnis unseres Verstandes, der versucht, jenen Bewusstseinstransfer zu interpretieren. Der Vorgang ist also vollkommen natürlich und wir haben ihn genaugenommen nur wiedererlernt.



    7. Wie lange dauert es, bis man seine erste außerkörperliche Erfahrung erlebt?


    Darauf kann man keine pauschale Antwort geben. Generell hängt die Zeitspanne von der ersten AKE-Übung bis zur ersten vollbewussten außerkörperlichen Erfahrung vor allem von der Häufigkeit, Intensität und Kontinuität der Übungen, von dem persönlichen Willen zu einem solchen Erlebnis, von der bevorzugten Technik und von der Überwindung gewisser persönlicher Barrieren (z.B. Ängste) ab. Andere externe Variablen, beispielsweise die Ernährung, die Mondphasen oder das Wetter, scheinen nach gängiger Meinung die Fähigkeit zu einer außerkörperlichen Erfahrung nicht zu beeinflussen. Unklarheit herrscht jedoch zurzeit über einen möglichen Einfluss der Körperausrichtung (z.B. Liegeposition) zum Zeitpunkt der AKE auf die Wahrscheinlichkeit des Erlebnisses selbst.


    Der bekannte AKE-Autor William Buhlman geht davon aus, dass jeder innerhalb von 30 Tagen eine außerkörperliche Erfahrung erleben kann, wenn er seine gesamte Anstrengung darauf fixiert. Das bedingt regelmäßige und kontinuierliche Übungen, mehrmals täglich, intensive Beschäftigung mit der Thematik (z.B. durch das Lesen von Büchern), einen starken Willen danach, eine AKE erleben zu wollen, sowie eine kontinuierliche Beschäftigung mit sich selbst - d.h. den eigenen Grenzen und Barrieren sowie Wegen, diese aufzulösen - über den Zeitraum der genannten 30 Tage.



    8. Wieso untersuchen die verschiedenen Wissenschaften und Religionen dieses Phänomen nicht?


    Die Antwort ist so simpel wie erdrückend zugleich: Der Mensch ist zeitlebens, vor allem im Erwachsenenalter und später, vollkommen auf das physische Umfeld, das ihn umgibt, fixiert. Mit unseren fünf physischen Sinnen können wir lediglich die Eindrücke der physischen Umwelt wahrnehmen, und diese Sinneseindrücke sind so stark, das sie alles andere sehr stark überlagern. Hat man sich erst einmal auf diese Fixierung, diese Konditionierung auf das Physische, eingelassen, filtert man alle übriggebliebenen nichtphysischen Wahrnehmungen praktisch komplett heraus, basierend auf einer "ideologischen Sperre" ("Es gibt nichts, was über die Welt der Materie hinausgeht."). Die erdrückenden Beobachtungen der Naturwissenschaft stützen diese Weltanschauung und verstärken den Filter zusätzlich. Mit der Zeit schlüpfen nur noch hin und wieder spärliche nichtphysische Sinneseindrücke durch diesen Mechanismus hindurch, die von den meisten Menschen "intensive Träume" oder "Hirngespinste" genannt werden. Selbst Kinder, bei denen jene Fixierung noch nicht besonders stark ausgeprägt ist, werden durch die Hand der Erwachsenen von klein auf konditioniert; "Es war doch nur ein Traum...", sagt man dann für gewöhnlich.


    Unsere erdrückende Fixierung auf das Physische hat dazu geführt, dass wir alles darüber hinaus Gehende nicht mehr wahrnehmen. Wahrnehmung ist subjektiv, diesbezüglich sind sich alle AKE'ler einig. Wer etwas nicht sehen will, der sieht es auch nicht, unabhängig davon, ob es da ist oder nicht - für jene Person ist es schlichtweg nicht da!


    Was es nicht gibt, dessen Existenz braucht nicht in Erwägung gezogen werden, genausowenig wie es untersucht werden könnte. Und über das, was es nicht gibt, wird auch nicht geredet, was den Informationsfluss stark hemmt. Aus diesem Grund weiß heutzutage in unseren Breiten kaum jemand von AKEs und somit wird das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung auch praktisch nicht untersucht; nicht deshalb, weil es nicht da wäre, sondern, weil wir es nicht sehen wollen.



    Weiterführende Informationen:


    Links:


    Deutschsprachiger Wikipedia-Eintrag zu "außerkörperliche Erfahrung"
    MindGate (Ressort & Forum)
    Ballabenes Astralseiten
    Kontakte zum Jenseits


    Website des Monroe Institutes (engl.)
    Astral Society (Website & Forum, engl.)
    Robert Petersons Website (engl.)
    William Buhlmans Website (engl.)
    Robert Bruces Website (engl.)
    Website von Dr. Charles Tart (engl.)


    Links zu Techniken:


    Die Monroe-Technik für außerkörperliche Erfahrungen
    Methodik-Seite aus dem Ressort von Mind-Gate.com
    Infos zu Affirmations- und Visualisierungstechniken


    Literatur (mit Link zur Beschreibung des Buches bei Amazon):


    Robert A. Monroe: Der Mann mit den zwei Leben
    (ISBN: 3-453-70026-0, Heyne Verlag, 350 Seiten)


    Robert A. Monroe: Der zweite Körper
    (ISBN: 3-7787-7246-5, Ansata Verlag, 327 Seiten)


    Robert A. Monroe: Über die Schwelle des Irdischen hinaus
    (ISBN: 3-7787-7194-9, Ansata Verlag, 255 Seiten)


    William Buhlman: Out of Body
    (ISBN: 3-7787-7236-8, Ansata Verlag, 348 Seiten)


    William Buhlman: Secrets of the Soul
    (ISBN: 3-7787-7241-4, Ansata Verlag, 335 Seiten)


    Robert Peterson: Praxis der außerkörperlichen Erfahrung
    (ISBN: 3-930-243-121, Omega Verlag, 284 Seiten)



    Häufig verwendete Abkürzungen:


    AKE:
    Außerkörperliche Erfahrung (engl. OBE = "Out of Body Experience")


    NTE:
    Nahtodeserlebnis (engl. NDE = "Near Death Experience")


    LT:
    Luzider Traum (auch bekannt als "Klartraum" oder "lichter Traum") (engl. LD = "Lucid Dream")


    EK:
    Energiekörper (auch bekannt als "Astralkörper", "Zweitkörper", "Traumkörper" etc...)


    PK:
    Physischer Körper


    ASW:
    Außersinnliche Wahrnehmung (Telepathie, Remote Viewing etc...)


    RV:
    Remote Viewing


    HS:
    Hemi-Sync (das Verfahren der Hemisphärensynchronisation des Monroe Institut)

    Dein Freund wollte, so wie es aussieht, wohl nicht, dass du zeitlebens ebenso bedrückt bist wie er es wohl öfters gewesen war. Er hat die Unbeschwertheit und Leichtigkeit eines kindlichen Lebens im Nachhinein sehr zu schätzen gelernt und wollte dich das wissen lassen, damit du Erkenntnisse daraus ziehen kannst.


    Um ehrlich zu sein, ich teile diese Lebensauffassung; was würde ich darum geben, noch einmal zwölf zu sein - nicht zu erleiden, was ich erlitten habe, nicht die Fehler zu begehen, die ich begangen habe, und infolgedessen den Status Quo völlig unbeschwert nutzen zu können? Ganz ehrlich, mit dieser Einstellung wäre ich wohl inzwischen wesentlich weiter, als ich es bin.
    Ich habe mich leider immer zu sehr von vermeintlich gravierenden Sorgen und Problemen einengen lassen. Das führte zu Zurückhaltung und zu Fehlern. In diesem Zustand kann man nicht gut lernen und "aufblühen"!


    Ich denke, das war es, was er dir sagen und was er damit erreichen wollte: Dass du dein Leben von nun an von einer höheren, unbeschwerteren Perspektive aus siehst und infolgedessen mehr von deinem Leben hast. Du sollst nicht den Fehler begehen, den er begangen hat, deshalb war er da. Und er war wirklich da, nicht nur in deiner Fantasie.


    -- Martouf

    Zitat von "Wingman"

    Zwischen mir und den Polizisten war noch eine kleine Straße (die ist in "Wirklichkeit" auch dort), auf der viel Verkehr war. Im Traum deutete ich die Polizisten so, als wenn sie Fußgänger sicher über die Straße dirigieren wollten.


    Evtl. eine Art "Guides", die sich um unbewusste Personengruppen (fahrende Autos - Menschen in ihrem zweiten Körper!) kümmerte?


    Zitat von "Wingman"

    Danach merkte ich, das ich nicht mehr "lief", sondern vor dem Parkeingang saß (das "Hinsetzen" habe ich dabei nicht mitbekommen).


    Seltsam; hat dich vielleicht einer der "Polizisten" zum Eingang des Parks (Übergang in eine andere Energieebene?) geleitet, ohne dass du dich daran erinnern kannst? Eventuell hattest du Schwierigkeiten, aus eigener Kraft dorthin zu gelangen, was sich durch das skurrile "schwere Vorankommen" äußerte, weshalb die "Polizisten" dir halfen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich nicht richtig an die Frequenz der anderen Ebene (hinter dem Parkeingang) anpassen konntest, weshalb dir geholfen wurde.


    Zitat von "Wingman"

    Als ich so versuchte, mein Bewußtsein aufrecht zu erhalten, bemerkte ich, das ein Mann vor mir stand, und mir "zuschaute". Der Mann war etwa mittelalt, braunhaarig und hatte einen Vollbart. Die Kleidung schien ziemlich normal zu sein (ich glaube, das er eine hellbraune Jacke hatte). Allerdings kannte ich ihn nicht. Dann fiel mir auf, das er offenbar schon während des ganzen Park-Traums in meiner Nähe war, jedoch niemals im "Sichtfeld".


    Passt wohl ganz gut zu oben Gesagtem: Während die "Polizisten" eher allgemeine Guides darstellen, die keinen spezifischen Personen helfen, könnte dieser Mann einer "deiner" Guides gewesen sein. Das würde erklären, weshalb er sich zuerst außer Sichtweite befand, das ist typisch für solche Guides.


    Zitat von "Wingman"

    Da ich merkte, das mein Bewußtsein wieder schwand, versuchte ich einfach die Jacke dieses Mannes zu fokussieren. Während dieser Versuche, das Bewußtsein aufrecht zu erhalten, kam mir sofort die Möglichkeit einer AKE (aus dem LD heraus) in den Sinn. Ich versuchte mich zu konzentrieren, um im Schwingungszustand zu erwachen.


    Versuche es das nächste Mal per Affirmation: "Volles Bewusstsein, sofort!" und anschließend "Ich kehre nun in meinen Körper zurück."
    Hat bei mir bisher immer ganz gut geklappt.


    Zitat von "Wingman"

    Doch plötzlich erschienen mitten in meinem Sichtfeld nacheinander Dialogfenster von Windows (:lol:), die danach fragten, ob gewisse Videodateien abgespielt werden sollten (ich weiß aber nicht mehr, welche das waren). Da es mir so vorkam, als würde mich das von meiner Bewußtheit ablenken, "klickte" ich immer (scheinbar durch bloße Gedanken) auf "Abbrechen". Das wiederholte sich immer wieder, bis plötzlich mein Wecker klingelte [...]


    Kann es sein, dass dir der Mann (oder jemand anderes) eine INFO/Routine schicken wollte, die du aber leider abgelehnt hast? Wahrscheinlich äußert sich das bei jedem individuell anders, also bei technisch interessierten Personen wie dir beispielsweise in einer Windows-Meldung. Skurril, aber es würde durchaus Sinn ergeben.


    -- Martouf

    Zitat von "John Koenig"

    Diese schwarzen Schatten können viel bedeuten: "Verlorene Seelen, ein verlorener Teil unserer eigenen Seele, ein verlorener Teil der Seele eines gerade Verstorbenen???


    Oder nichtphysische Wesen, deren Schwingungsfrequenz nicht exakt synchron mit der eigenen ist, weshalb man sie nur diffus (meist schwarz) wahrnehmen kann. :wink:


    Zitat von "John Koenig"

    Habe selbst eine Tromme-CD; habe sie aber noch nicht angewendet, obwohl ich sehr gern eine Reise in diese Welt auf "Kommando" machen würde. Man sagt, dass man nach einigen Stunden Beschäftigung mit Kern-Schmanismus eine "schmanische Reise" (AKE) erleben kann! Im Verlag gibt es darüber ein ziemlich neues Buch von S. Ingerman: Die Schamanische Reise mit Trommel-CD. Nicht teuer und wäre mal eine Anschaffung wert.


    Die Schamanen hatten schon vor unsagbar langer Zeit ein sehr großes Wissen hinsichtlich solcher Erfahrungen; sicher, sie hatten nicht das technologische und ethische Niveau, auf dem wir uns heute befinden, deshalb konnten sie gewisse Dinge nicht einordnen, aber dennoch sind ihre Aufzeichnungen für uns heute von unschätzbar großem Wert.


    Man darf hinsichtlich der CDs nur nie vergessen, dass sie lediglich eine unterstützende Wirkung haben. Die Reise gelingt nie auf Knopfdruck, jedenfalls nicht wenn man die Reise nicht möchte. Wenn man nicht offen für die Sache ist, kann man solche CDs stundenlang hören, ohne nennenswerte Ergebnisse. Das also immer beachten.
    Es gibt vom Monroe-Institut übrigens die sogenannten "HemiSync"-CDs, die sich binaurale Beats zunutze machen, um andere Bewusstseinszustände beim Träger hervorzurufen; dieses Prinzip wurde auch schon von anderen Personen übernommen und jeweils leicht alterniert, so dass es inzwischen viele Anbieter solcher CDs gibt. Sie arbeiten wie gesagt wohl nach einem anderen Prinzip (wenn ich mich da nicht irre), aber sind ebenso wirkungsvoll und deshalb einen Blick wert.


    Zitat von "John Koenig"

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass meine letzten Erlebnisse, vor allem das mit meiner Oma real war, weil wir dort in dieser "Kennung" real kommunizierten und uns verabschiedeten.


    Wie stark war die Kennung? Wenn sie stark genug war, könntest du sie benutzen, um sie wiederzusehen (falls sie noch innerhalb der für uns physisch inkarnierte Menschen erreichbaren Energiesysteme ist; ich weiß nicht genau, was die Verabschiedung bedeuten sollte, das weißt du am besten). Einen Versuch wäre das sicherlich wert!


    -- Martouf

    Zitat von "$p!r!T"

    Je älter du wirst desto weniger fantasie hast du um komplexe aktionen in deinem Traum zu steuern oder überhaupt zu merken das du Träumst.


    Für den Durchschnittsmenschen von heute trifft das sicherlich zu, da hast du recht. Ich finde, der springende Punkt ist das Interesse an den Träumen; heutzutage tuen viele sie als irreale Hirn-Fantasien ab, es gibt auch die allseits bekannten Sprichwörter wie "es war doch nur ein Traum", welche diesen Sachzusammenhang aufzeigen und Schlafforscher aus aller Welt sind sich größtenteils darüber einig, dass Träume alltagsbewältigende und ordnende Szenarien sind, die vom Gehirn während des Schlafes ersonnen werden. "Also", denkt sich der Ottonormalmensch, "warum sich mit so einem Unsinn beschäftigen?"
    Und schon hat die physische Konditionierung unserer Gesellschaft gegriffen und das Interesse an einem, wie ich finde, ganz wesentlichen Bereich der eigenen Existenz und Persönlichkeit ist dahin.


    Sobald man ein stärkeres, wenn nicht sogar starkes Interesse am Träumen, am Schlaf, am Bewusstsein und anderen verwandten Themata hegt, kommen die Effekte (u.a. das in diesem Thread angesprochene luzide Träumen) fast schon von selbst. Ist das Interesse - der innere Antrieb - erst einmal da, die physische Konditionierung erkannt, der Wunsch, sie zu überwinden, vorhanden, muss man IMHO nichts weiter tun, als wissen und erleben zu wollen.


    Das ist die beste Technik der Welt, egal ob man luzid träumen, sich auf außerkörperliche Reisen begeben, intensiver meditieren oder schlicht und ergreifend besser und erholsamer schlafen möchte.


    -- Martouf

    Zitat von "John Koenig"

    Mein Stiefmutter starb im Dezember obigen Jahres. In der Nacht hatte ich dann den komischen Traum: Ich unterhielt mich mit ihr in der Küche, sie war aber mind. 20 Jahre jünger (ohne Brille) und unterhielt sich sehr direkt mit mir. Damit meine ich, dass wir richtig kommunizierten, was in einem Traum meistens nicht so der Fall ist. Irgendwann ging sie dann durch die Wand und ich wurde über den Flur in meinen Körper herein katapultiert. ...Bin schweißgebadet aufgewacht...!


    Da du Buhlmans und Monroes Bücher gelesen hast, dürften dir die "üblichen Parallelen" (direkte Kommunikation, alternierende Umgebung, Katapult-Effekt beim Wiedereintritt, verschwitztes Aufwachen) bekannt sein. :wink:
    Verstorbene sehen übrigens meist so aus, als befänden sie sich gerade in der Blütezeit ihres Lebens; der Energiekörper nimmt die Form an, die wir gerne hätten, und Verstorbene sehen sich selbst meist als wesentlich jünger an.


    Das war also definitiv eine reale Begegnung mit einer verstorbenen Person.


    Zitat von "John Koenig"

    Als meine Oma im März dahinschied, hatte ich wieder so einen Traum: Zwischen zwei Träumen hatte ich wieder diese Wachheit im Traum bzw. die realistische Kommunikation mit meiner Oma in einer mir bekannten anderen Stadt; sie fragte mich: "An was bin ich überhaupt verstorben, es ging alles so schnell?" Sie erzählte mir dann von häufigen Herzbeschwerden, was ich vorher nie wußte. Sodann sagte sie mir, dass sie uns alle vermisst und ich und sie nun weitermüßten. Dann folgte ein blöder typischer Traum... Als ich dann meine Verwandschaft über die Herzbeschwerden fragte, wurde dieses bejaht...


    Am Erlebnis an sich könnte man nicht sicher festmachen, ob es real war oder nicht, jedoch hast du glücklicherweise eine Verifikationsmöglichkeit (Herzbeschwerden), was für eine authentische Erfahrung spricht. Oder es war ein enormer Zufall.
    Das "Abdriften" in einen gewöhnlichen Traum passt sehr zu einem Erlebnis, das Wingman einmal beschrieben hat; vielleicht kann er dir da weiterhelfen.


    Zitat von "John Koenig"

    Ich erwachte früh am Morgen um 4:30 Uhr und dachte mir, dass ich noch 1 Std. Zeit bis zum Aufstehen hätte und schlief sodann wieder ein. Dann begann wieder dieser Traum: Ich guckte im Traum auf die Uhr: Immer noch 4:30 Uhr, ging zum Fenster und betrachtete den zunehmenden Mond, der durch das Fenster dreifach reflektierte, dann legte ich mich wieder ins Bett. Plötzlich stand ein Mann (Mitte 20) mit schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt am Bettende. Ich erschrak nicht, hatte auch keine Angst, sondern fragte ihn: Was geschieht beim Zazen (Zen-Meditation)? Er antwortete: "Es gibt zwei Wege: Das Zazen für die Gesundheit und Harmonie von Körper und Geist oder den direkten Weg zur Erleuchtung!" "Zeige mir den Weg der Erleuchtung!" antwortete ich. Er antwortete über Beständigkeit beim Üben und über gewisse Techniken. Bekomme das LEIDER nicht mehr zusammen. Dann verschwand er...
    Ich kam wieder in einen anderen Traum, dann klingelte der Wecker.


    Hier kann es tatsächlich Traum oder AKE gewesen sein, man kann nur mutmaßen. Hast du irgendwelche Phänomene gespürt, die für einen Bewusstseinswechsel vor und/oder nach dem Traum sprechen würden?


    Zitat von "John Koenig"

    Außerdem hatte ich schon dreimal seperate merkwürdige Vibrationen an Kopf, Körper, Glieder gespürt und einmal die Schlafstarre. Auch so ein eigenartiges Brummen im Kopf war zu spüren. In der Zeit habe ich Visualisierungstechniken angewendet, muss ich dazu sagen...!


    Das sind charakteristische Schwingungszustandsphänomene, interessant ist deine Beschreibung des Brummens..."spüren" passt tatsächlich IMHO fast schon besser als "hören", es ist vielleicht irgendetwas dazwischen, mir fehlt das passende Wort...any ideas?


    Visualisierungstechniken können übrigens sehr "mächtig" sein, wie ich selbst erlebt habe. Sie führen bei vielen Leuten rasch zu durchschlagenden Resultaten, wenn man sich während den Visualisierungen völlig auf sein Umfeld konzentriert und den Körper vollends vergisst.


    -- Martouf

    Zitat von "Luisa"

    Kann ich das so verstehen, daß diese schwarzen Figuren eine Zusammenfassung der Ängste sind, die sich schon seit der Kindheit angesammelt haben?


    Nicht direkt. Es ist keine Zusammenfassung, die da stattfindet (jedenfalls nicht in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle), sondern jede individuelle Furcht wird durch irgendetwas repräsentiert. Es könnte also sein, dass jedes Mitglied der Gruppe schwarzer Männer eine eigenständige Angst symbolisiert, oder die Gruppe als Ganzes symbolisiert eine einzige Angst. Das müsstest du selbst herausfinden bzw. erschließen.


    Zitat von "Luisa"

    Ich habe Krieg, Flucht und all die anderen grausaen Dinge, die damit zusammenhängen, als kleines Kind erlebt und natürlich nicht verstanden, was da eigentlich vor sich geht. Nur die Angst und Panik haben wir gespürt - und wahrscheinlich nie richtig verarbeitet. Wozu sich aber all das jetzt noch einmal bewußt machen? Vor allem aber - woher die Kraft nehmen, sich dem zu stellen?


    Die Kraft kommt durch den Ausblick auf die Belohnung, die man erhält, finde ich. Du erlangst eine unglaubliche Befreiung, wenn du dich der Angst gestellt hast!


    Weiterhin musst du erkennen, dass Angst Beschränkung ist. Sie hindert dich an deiner eigenen Entwicklung; allein deswegen musst du sie über kurz oder lang aus dem Weg räumen. Das wäre die Antwort auf das "Wozu".


    Zitat von "Martouf"

    Frage: Was ist es aber, das so lange in der Seele bohrt, bis auch die geringste "Kleinigkeit" aufgearbeitet ist? Vor allem aber - warum?


    Tut mir leid, das kann ich hier nicht in einem Satz beantworten. Es ist zu komplex, man könnte Bücher darüber schreiben. Ich fasse es mal kurz zusammen - das bedeutet aber auch, dass du dich evtl. erschlagen fühlen wirst.


    Du bist nicht dein Körper. Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du nur eine Hülle, einen Träger, ein Vehikel, das von deinem Bewusstsein benutzt werden kann, damit es sich in der physischen Welt ausdrücken und mit ihr interagieren kann. Du kannst deinen Körper mit ein bisschen Übung auch nach belieben verlassen - das nennt man dann "außerkörperliche Erfahrung". Dein Bewusstsein ist getrennt von deinem Körper, es benutzt ihn nur.


    Du bist weiterhin nicht alles, was es von dir gibt. Du bist nur ein abgespaltener, individueller Teil deines gesamten Bewusstseins. Dieser Teil befindet sich gerade in einem physischem Körper und durchlebt ein irdisches Leben, um Erfahrungen zu sammeln. Die Kombination dieses Teiles mit seinem Körper ist das, was man für gewöhnlich "ich" nennt.
    Darüber hinaus gibt es noch viele weitere dieser Teile, Brüder und Schwestern [nicht im biologischen Sinne!], wenn du so willst, die ebenfalls gerade in einem Körper stecken und ein Leben durchleben, diese Erfahrung bereits hinter sich haben oder sie noch machen werden.


    Diese Teile - man nennt sie Inkarnationen - sind allesamt Teile einer Art übergeordnetem Ich. Viele nennen dieses übergeordnete Ich "Überseele" oder "höheres Selbst", Robert Monroe nannte es "Ich-Dort", ich persönlich bevorzuge diesen Begriff. Das Ich-Dort ist du, und du bist das Ich-Dort. Dasselbe gilt für alle anderen Inkarnationen, die zu ihm gehören. Das Ich-Dort ist unkörperlich und reines Bewusstsein.


    Unsere gesamte Spezies besteht aus Ich-Dorts, die wiederum jeweils eine große Menge Inkarnationen beinhalten. Die Ich-Dorts betreiben einen regen Informationsaustausch untereinander, deshalb sind sie in "Ich-Dort-Bündeln" organisiert. Die Beziehungen der Ich-Dorts untereinander sind so mannigfaltig, dass man sie sich kaum vorstellen kann. Es sind buchstäblich unzählige Verbindungen, und es werden stetig mehr. Somit fließen ständig neue Erfahrungen in die Ich-Dorts ein.


    Die Antwort auf deine Frage lautet also: Du bohrst dir selbst in der Seele, du willst unbedingt jede Kleinigkeit aufarbeiten! Du willst dir selbst helfen, zu wachsen und Beschränkungen aus dem Weg zu räumen.


    Es ist dein eigener Wunsch, bzw. der deines Ich-Dorts. Du erinnerst dich nur im Moment nicht daran, da du während eines physischen Lebens für gewöhnlich keinen Zugriff auf das Wissen hast, das dein Ich-Dort gespeichert hält (soweit wir wissen, geschieht das deshalb, weil jede neue Lebenserfahrung möglichst "unbelastet" begonnen werden soll; wir wissen aber auch, dass das nicht immer 100%-ig klappt und man sich manchmal erinnern kann; das nennt man dann Reinkarnationserfahrung).


    Die Ich-Dorts befinden sich außerhalb dessen, was wir Raumzeit nennen. Sie unterliegen somit nicht den Gesetzmäßigkeiten der Zeit; deshalb sind sie so gründlich: Weil es nichts gibt, was sie drängt.


    Hoffentlich war das einigermaßen verständlich...


    -- Martouf

    Zitat von "Jasmin"

    Der Mensch hat sich nicht verändert, im Gegenteil, dadurch, das Satan [die weiter unten angesprochene Energie] die Macht hat und verführt, und der Mensch sich verführen lässt, wird er immer bösartiger und organisierter in seinem bösartigen Handeln.


    Dem kann ich leider nur zustimmen. Dieser Prozess wird sich bis zu seinem logischem Maximum fortsetzen, an dem jeder Mensch für sich entscheiden muss, an welcher der zwei Energien ("Gott" oder "Satan") er sein Leben orientieren möchte. Eine Seite wird dann die andere auslöschen oder zumindest stark zurückdrängen, die Frage ist nur: was dann?


    Vielleicht - ich mutmaße mal - ist das sogar der Grund dafür, warum wir Menschen alles von Natur aus in die Kategorien "gut" und "böse" einordnen wollen; weil es auf diese zwei Ur-Energieformen zurückgeht und wir das irgendwo in unserem Unterbewusstsein noch wissen und wiedererkennen.


    Es ist insgesamt ein simples Prinzip, das dem zugrunde liegt. Die fernöstlichen Religionen nennen es meist "Yin" und "Yang", zusammengefasst im Taiji, dem Symbol der individuellen Balance dieser beiden Kräfte. Diese Ansicht passt sehr stark zu oben genanntem Schema, das Taiji fasst es des weiteren anschaulich und simpel zusammen. Der Punkt in deinem Zitat ist das "und der Mensch sich verführen lässt"; genau hier muss nämlich jeder seine individuelle Balance finden.


    Somit gibt es interessanterweise streng genommen gar kein Gut und Böse, da diese zwei Kräfte in einem fließenden Verhältnis zueinander stehen!


    -- Martouf

    Man könnte es auch als eine Art Konfrontationstaktik bezeichnen. Ziel ist es, die Angst zu besiegen. Du wirst wohl oder übel so lange mit diesem Angst-Auslöser konfrontiert werden, bis du dich der Angst erfolgreich gestellt (d.h. sie überwunden) hast. Danach ist die Lektion beendet und du hast deine Ruhe - bis irgendwann die nächste Lektion kommt :mrgreen:


    Die meisten Menschen bemerken diese Lektionen nicht und/oder erkennen sie auch nicht als solche; sie nennen sie Albträume, beispielsweise. Diese Albträume können nur ein einziges Mal vorkommen oder einen jahrelang verfolgen - das ist individuell. Du musst erkennen, dass dieser Lernvorgang "von außen" gesteuert wird: Er ist zuende, wenn die Angst besiegt ist, oder wenn absolut klar ist, dass der gewünschte Lernerfolg in der jetzigen Inkarnation dessen, der ihn erlebt, niemals erreicht werden wird. Letzteres wäre jedoch zweifelsohne sehr schade und eine Verschwendung deines eigenen Potentials.


    Deshalb: Stelle dich der Angst, auf welche Art auch immer, aber tue es. Was du als Belohnung dafür erhältst, ist ein langanhaltendes, intensives Gefühl von Befreiung, wie du es in deinem Leben wohl noch nie zuvor erlebt hast. Und glaub' mir, ich weiß, wovon ich rede; ich habe als Kind immer Angst vor dem Dunkeln unter meinem Bett gehabt (wie viele Kinder), diese Angst habe ich jedoch ab einem gewissen Alter immer verdrängt, aber sie war noch da, ich wusste es bloß nicht...und neulich hat sie sich in einem beinahe-luziden Traum auf fast schon humorvolle Art geklärt :wink:


    -- Martouf

    Daran hab ich auch schon gedacht, aber es erscheint mir zu unwahrscheinlich. Es ist sogar genau das Gegenteil dessen, was die Traumdeutung über Züge bzw. Waggons aussagt: Ich habe den Zug "ausgetrickst", er konnte mir das Bewusstsein nicht rauben, ich lernte, den Fokus zu halten und wandte diese Technik an.


    -- Martouf

    Tja, das war's dann ja wohl mit dem guten Vorsatz; irgendwann musste es ja enden :mrgreen:


    Leider war ich aufgrund von massivem (!) Schlafmangel in den letzten paar Tagen nicht dazu in der Lage, eine AKE-Übung machen zu können. Ehrlich, ich hab's versucht und bin jedesmal binnen einer Minute nach dem Hinlegen eingeschlafen. Deshalb habe ich meine Übungen jetzt mal für ein paar Tage ausgesetzt, damit es danach mit neuer Kraft weitergeht :wink:


    Ein Traum-Erlebnis hatte ich jedoch, ich bringe es mit meiner AKE-Übung am selbigen Tag in Verbindung, da der Traum wesentlich logischer und klarer war als es gewöhnliche Träume sind.


    11.01.2006
    Interessanten Traum gehabt, wahrscheinlich aufgrund des Versuches, eine AKE zu haben. Wurde im Traum von einem Zug überrollt, da ich nicht auf die Warnungen gehört habe, die mein Fahrlehrer (!) mir gab. Wir waren zu Fuß, hatten kein Auto. Der Zug kam, ich duckte mich (lag flach zwischen den Gleisen), irgendetwas traf mich [am Kopf?] und ich verlor das Bewusstsein, aber nicht vollständig. Es war eher so, als ob der Traum nun zu einem "gewöhnlichen Traum" wurde, d.h. meine Gedanken drifteten unkontrolliert hin- und her, alternierten die Umgebung, keine Kontrolle darüber gehabt. Irgendwann kam dann ein Blackout, an dessen Ende ich das Bewusstsein wieder zurück erlangte und mich wieder im o.g. Traum befand. Der Zug war inzwischen an mir vorübergezogen und ich stand auf, ein wenig benommen. Triumphierend sagte ich zu meinem Fahrlehrer (in etwa): "Gut, dass ich immer meine AKE-Übungen mache, dadurch bekomme ich dieses Driften [gemeint ist das Abdriften der Gedanken auf etwas Willkürliches] unter Kontrolle!" An weitere Traumelemente, die nach dieser Situation stattfanden, kann ich mich jedoch leider nicht erinnern.


    Ist jedenfalls interessant, dass selbst kürzeste Übungen (wie gesagt, die Übung an jedem Tag dauerte weniger als eine Minute!) solche vergleichsweise heftigen Effekte auslösen können.


    -- Martouf