Beiträge von Martouf

    War definitiv ein Schwingungszustand mit Schlafparalyse. Soweit ich weiß, kannst du dich dabei sowohl in-, als auch außerhalb deines Körpers befunden haben (bei letzterem wäre dein Energiekörper an derselben Stelle gewesen wie dein physischer Körper).


    Das mit der Bitte um Klarheit finde ich faszinierend...ich schätze, es hat sich nichts getan, weil du gar nicht geträumt hast! Stattdessen hat "völlige Klarheit!" das bewirkt, was es aussagt: Deine Wahrnehmung hat sich geschärft und war klar und deutlich. :wink:


    -- Martouf

    Sag ruhig, was du geträumt hast, private Elemente kannst du ja kürzen oder weglassen bzw. durch Verallgemeinerungen ersetzen. Oder weißt du gar nicht mehr, was du geträumt hast?


    Dass man bei den Übungen einschläft ist - gerade am Anfang - völlig normal. Nur durch regelmäßige Übung lernt man, bei Bewusstsein zu bleiben, während der Körper einschläft. Denke immer daran: Du hast dein ganzes Leben lang immer einen Schlafzyklus befolgt, bei dem Körper und "Geist" zusammen einschlafen; dass es nicht kinderleicht ist, aus diesem Schema wieder herauszukommen, dürfte einsichtig sein, oder? :wink:


    -- Martouf
    (der übrigens vor kurzem mal wieder AKE-Bücher-Verteilen gegangen ist und dabei jemanden für das Thema begeistern konnte *freu*)

    Wingman : Absolute Zustimmung, für gewöhnlich lernen wir unsere physischen Lektionen mehr oder weniger per Zufall, wissen wir jedoch, dass es Lektionen sind, können wir jede einzelne physische Minute wesentlich besser ausnutzen und jede mögliche Lerngelegenheit effizienter gestalten. Deshalb sind AKEs definitiv eine Bereicherung, jedoch dürfen sie nicht zur Flucht vor der Physis eingesetzt werden (was die Kehrseite der Medaillie ist).


    -- Martouf

    Zitat von "Wishbone"

    ist es dann nicht umso deprimierender, wenn man 5 min später tatsächlich aufwacht und in die schule muss? :lol:
    (wobei ich kaum glaube das du am 8. in der schule warst :wink: )


    Da hast du das Datum missverstanden. Ich nehme grundsätzlich immer den Tag als Datierung, an dem die Übung stattfand oder, falls sie die Schwelle zwischen zwei Tagen überschreitet (z.B. eine Übung, die von 23:45 bis 0:15 dauert), den Tag, an dem ich sie begonnen habe. Das eigentliche Traumerlebnis fand zwar ziemlich sicher in der Nacht zum 9. statt, also nach Mitternacht, aber die Übung, auf die ich jenen Traum zurückführe, fand definitiv noch am 8. statt.


    Zitat von "Wishbone"

    Ich bin mit meinen übungen im neuen jahr leider noch zu keinen ergebnissen gekommen. mir fehlt es irgendwie am nötigen "biss".


    Motivation ist sehr wichtig, sonst gerät man mit der Regelmäßigkeit der Übungen in Verzug und ärgert sich im Nachhinein darüber, wie man sehr gut am ersten Beitrag dieses Threads sehen kann :mrgreen:
    Falls dir Affirmationen nicht zusagen sollten, versuche es doch einfach mit einer anderen AKE-Technik. Ich probiere heute Abend beispielsweise (endlich...) den Tipp von Wingman aus, sich die Affirmationen vor dem Zubettgehen auf ein Blatt Papier mehrfach aufzuschreiben, um sie konkreter festzuhalten. Visualisierungen können übrigens auch sehr unterhaltsam sein! Probier' einfach ein Bisschen herum und finde heraus, was dir gefällt. Nichts anderes habe ich seit dem 1.1. getan! Sobald dir eine Übung gefällt und erste Erfolge zeigt, bleib dabei.


    Zitat von "Wishbone"

    an meine träume kann ich mich leider nicht lange detailiert erinnern, außer das sie sehr häufig über dinge gehen, die ich am tag zuvor gemacht habe (dvd geschaut -> wirrer traum in mittelerde :wink: etc.)


    Das Phänomen kennt wohl jeder von uns. Ich habe beim intensiveren Beobachten festgestellt, dass (zumindest ist das bei mir so) man fast immer von Dingen träumt, die man während der Wachphase nur minimal beachtet hat. Ein flüchtiger Blick auf ein Nietzsche-Buch in meinem Bücherregal, ohne darüber richtig nachzudenken, führte einmal zu einer Traumkonversation, in der ich mit Nietzsche diskutierte *g*
    Basierend darauf habe ich mir angewöhnt, morgens beim Duschen ein paarmal intensiv leise zu sagen: "Heute Nacht werde ich eine außerkörperliche Erfahrung haben.", bzw. seit neuestem die Kurzform "AKE", die ich auch vor'm Einschlafen benutze. Im Moment ist es nur ein subjektiver Eindruck, aber irgendwie scheint das erste Erfolge zu verzeichnen, da es die abendlichen Affirmationen irgendwie zu verstärken scheint. Ich kann mich da natürlich auch täuschen :wink:


    Zitat von "Wishbone"

    es war ein dermaßen schöner traum, ich bin damals mit einem sowas von guten gefühl aufgewacht. es war einfach irgendwie anders.


    Ziemlich genau dieses Gefühl hatte ich heute, als ich gegen 3 Uhr aus meinem Traum (von dem ich oben berichtet habe) aufgewacht bin. Wirklich sehr angenehm! Ich schätze, genau da liegt der Schlüssel zum Erfolg; sich dazu durchringen, solange zu üben, bis man die ersten tollen Erlebnisse gemacht hat, und dann geht alles wie von selbst, da man weiterübt, um unbedingt wieder so ein Erlebnis zu haben :)


    Zitat von "Wishbone"

    naja das jahr 2006 ist jung und bietet noch viel zeit zum üben


    Sicherlich; was ist schon ein Jahr intensives Üben, wenn man dadurch die Fähigkeit erlernt, AKEs erleben zu können, und diese Fähigkeit vergleichsweise einfach für den Rest seines Lebens anwenden kann? Deshalb lasse ich mir auch soviel Zeit hinsichtlich Ängste-Überwindung etc.; es steht einfach in keinem Verhältnis zu meiner wahrscheinlichen Lebenserwartung (liegt glaube ich für einen männlichen Deutschen momentan bei ca. 75 Jahren), es gibt einfach keinen Grund dazu, schluderig zu sein, deshalb mache ich's lieber gründlich, das erspart hoffentlich späteren Ärger :lol:


    -- Martouf

    08.01.2006:
    Am Abend diesmal keine CD gehört, sondern stattdessen wieder die Affirmation "AKE" benutzt. Affirmation ca. eine Viertelstunde lang intensiv in Gedanken aufgesagt, dann aufgrund der Müdigkeit umgedreht und ganz normal eingeschlafen.


    Zu Beginn [meiner Erinnerung] habe ich nur unwesentlichen Schwachsinn geträumt, durch den sich ein eher konfuser und dünner Handlungsfaden zog (Universitätsbesuch). Während dieser Traumsequenz sprach ich mit einigen "Professoren" (keine Männer im Kittel, sondern gut und "nobel" angezogene Personen, die Ahnung von ihrem Fach hatten) über das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung. Ich versuchte, sie zu überzeugen, dass jenes Phänomen real ist und nach weiterer Erforschung verlangt, sie lehnten diese Meinung jedoch strikt ab und glaubten mir nicht, hörten aber interessiert zu. Danach habe ich entweder eine Zeitlang nichts mehr geträumt, oder ich hatte einen - zugegeben recht langen - Blackout.


    Die Erinnerung setzt wieder ein, als ich aufwachte; in meinem Bett, geweckt vom hellen Tageslicht, das durch das Fenster schien, da die Rolläden bereits hochgezogen waren. Zudem muss es schon Mittag gewesen sein, zumindest später Vormittag. Ich stand auf und wunderte mich, warum es nicht dunkel war, früh am Morgen, die Rolläden herunter gelassen waren und ich vom Wecker geweckt worden war. Muss über ziemlich viel Bewusstsein verfügt haben. "Das ist eine außerkörperliche Erfahrung!", schoss es mir einige Momente nach dem Aufstehen durch den Kopf, "Deshalb ist hier alles anders..." (Anm.: war es natürlich nicht, aber ich dachte es zuerst). Mein Blick schweifte über meinen Tisch, auf dem sich kein Computer mitsamt Equipement befand, sondern eher "gewöhliche, für einen Schreibtisch typische Sachen", die allesamt über dem Tisch verstreut lagen. Fasziniert zugeschaut, dann auf den Flur gegangen. Alle Türen waren geöffnet, die Betten meiner Eltern waren gelüftet, aber es war niemand zuhause. Mein Blick verschwomm kurz, und ich weiß nicht, wie oft ich daraufhin energisch "Klarheit, sofort!", "Volles Bewusstsein, sofort!" und "Kontrolle, sofort!" verlangt habe; fünf- bis zehnmal bestimmt...der Effekt war aber relativ gering, viel geringer als erwartet, dennoch besserte sich meine Wahrnehmung und die Menge an Bewusstsein sowie meine Kontrolle - ich wusste, wer ich bin, was ich da gerade tat, aber ich war irgendwie nicht vollbewusst, sondern nur kurz davor. Seltsam zu beschreiben. Wollte dann zwei Guides treffen, rief diesen Gedanken laut aus, und etwas Schwarzes bewegte sich daraufhin unter meinem Bett im Dunklen. Bekam starke Angst, war aber neugierig. Amüsiert festgestellt, dass es das schwarze Fell meines Hundes war, der unter dem Bett hervorkam (passte größenmäßig gerade noch darunter :mrgreen:)! Hund und ich gingen durchs Haus, kamen an den gelüfteten Betten vorbei, woraufhin mein Hund freudig auf die frischen Oberbetten sprang (was er sonst nie tun würde) - da wurde ich aufmerksam und bemerkte, dass es einer meiner Guides sein musste, der die Form meines Hundes angenommen hatte. Er guckte mich auf diesen Gedanken hin nur erwartungsvoll und freudig an. Kurz darauf rief mein Stiefvater durch den Flur, dass er wieder zuhause sei - da waren also meine zwei Guides! Anschließend riss die Erinnerung ein...hätte wohl nochmal Klarheit, Kontrolle und Bewusstsein verlangen müssen.


    Jedenfalls ein interessant-realer Traum, der leider nicht den Realitätsfaktor einer AKE besaß, aber durchblicken ließ, dass die Umgebung zwar kreiert war, aber dennoch "wirklich" bzw. real. Eine sehr angenehme und freudige Erfahrung, die eine gute Erinnerung hinterlassen hat und "Lust auf mehr" macht! Stellt euch vor, ihr müsstet eigentlich früh morgens zur Schule und erwacht stattdessen gut erholt am Mittag in eurem Bett, das eigentlich gar nicht euer Bett ist, in eurem Zimmer, das eigentlich gar nicht euer Zimmer ist, aber es ist trotzdem so wunderschön...eine befreiende Erfahrung, könnte man es auch nennen.


    Ich kann an dieser Stelle wirklich nur jeden dazu anspornen, es mal zu versuchen, auch wenn dabei "nur" ein quasi-luzider Traum wie dieser hier herauskommt :)


    -- Martouf

    04.01.2006:
    Habe mich gestern Abend vollkommen müde hingelegt und aufgrund dieser Müdigkeit (und Faulheit :mrgreen:) die verkürzte Affirmation "AKE" benutzt. Am nächsten Morgen konnte ich mich recht gut daran erinnern, dass ich nach dem Einschlafen ein starkes Rauschen gehört und ein leichtes Vibrieren gespürt habe, ohne dabei Angst zu empfinden [interessant!]. Ich erinnere mich nur an Beruhigung und an eine Art diffuses "Das ist angenehm..."-Gefühl. Im Nachhinein betrachtet muss ich mich im Anfangsstadium des Schwingungszustandes befunden haben, allerdings hatte ich ein stark traumähnliches Bewusstsein, d.h. ich habe leider nicht realisiert, was zu dem Zeitpunkt gerade mit mir los war.
    Interessant finde ich die ausgesprochen starke Wirkung der verkürzten Affirmation; könnte es sein, dass sich das Bewusstsein leichter auf kurze Konstruktionen wie "AKE" als auf komplexere wie "Jetzt erlebe ich eine außerkörperliche Erfahrung und bleibe dabei frei von Furcht." fixieren kann?


    05.01.2006, 06.01.2006, 07.01.2006:
    An diesen drei Tagen habe ich, jeweils Abends vor'm Einschlafen, die "HemiSync"-ähnliche CD "Das Seil" gehört. Im Vergleich zu regulären AKE-Übungen, die ich grundsätzlich immer ohne solche Hilfsmittel durchführe, trat die Tiefentspannung überraschend schnell und leicht ein. Am 05.01. fühlte ich beim Versuch, mich mithilfe des visualisierten Seils herauszuziehen [was Bestandteil des CD-Übungsablaufes ist], ein starkes Kribbeln, gepaart mit irgendeiner Art von Aufregung; man könnte es eine Mischung von Aufregung, Neugier und Vorfreude mit einem Schuss Angst nennen. Bei den anderen beiden Übungen blieb dieser Effekt leider aus, vermutlich aufgrund von übersteigerter Selbstkonditionierung ("Heute muss ich es aber unbedingt schaffen..."). Dennoch interessant, wie schnell die Erfolge per Hemisphärensynchonisation auftreten können.


    -- Martouf

    Mystery Jack : Ich würde mich deiner Deutung anschließen und diese Ängste ebenfalls als ein "Überbleibsel" aus anderen Inkarnationen (Leben) sehen.
    Das Gefühl des "Bewusstseinsverlustes" beim Fallen hast du übrigens gut beschrieben, ich hab es immer mit der Fliehkraft in Verbindung gebracht, aber vielleicht ist es ja tatsächlich eine Art Bewusstseinswechsel, der da stattfindet?


    -- Martouf

    Ich persönlich denke, dass der Begriff "Anderswelt" ein Synonym für die nichtphysischen Ebenen ist.


    Es ist allgemein schwierig, von Esoterikern schon seit Jahrhunderten benutzte Begriffe zu zerlegen, deshalb verzichte ich meist darauf. Ein gutes Beispiel ist diesbezüglich "das zweite Gesicht haben", was nichts anderes heißt, als eine außerkörperliche Erfahrung machen. Allerdings gibt es auch sinnvolle Namensgebungen, z.B. beim "Geistergürtel", welcher schlichtweg eine nichtphysische Ebene ist, die der physischen recht nahe ist; so hat man wenigstens einen Namen dafür gefunden.


    -- Martouf

    Ich schließe mich dieser Meinung an; es klingt sehr nach AKE. Es sind viele Phänomene vorhanden, die typisch für außerkörperliche Erfahrungen sind. Ich nehme das jetzt mal auseinander und versuche 'ne Deutung:


    Zitat von "Selene18"

    Also ich bin in der Nacht plötzlich aufgewacht


    Davon berichten laut einer Studie von William Buhlman ca. 98% (von 16.185 Befragten), das von dir beschriebene "schlagartige Erwachen" ist also sehr typisch.
    Was ich persönlich noch bemerkt habe, ist, dass - zumindest geht es mir so - man sich gar nicht daran erinnern kann, die Augenlider geöffnet zu haben, als man aufgewacht ist *g*


    Zitat von "Selene18"

    Na jedenfalls spürte ich plötzlich wie ich aus meinem Körper gezogen wurde


    Auch eine sehr typische Empfindung. Viele AKE'ler leiten, vor allem wenn die außerkörperliche Erfahrung willentlich eingeleitet wurde, den Austritt aus ihrem physischen Körper selbst ein, es kommt aber durchaus hin und wieder vor, dass da jemand nachhilft. Mehr dazu gibt's weiter unten. :wink:


    Zitat von "Selene18"

    Ich konnte mich auch nicht richtig bewegen. [...]aber mein Problem war, dass ich mich nicht richtig bewegen konnte und bekam Panik.


    Dieses Phänomen nennt man "Schlafparalyse" oder "Schlafstarre", es bildet meist den Auftakt zu einer AKE. Der physische Körper kann in diesem Zustand nicht mehr willentlich bewegt werden; es ist so, als würden die Muskeln nicht mehr auf die Befehle reagieren, die man ihnen gibt. Kein Grund zur Beunruhigung (leichter gesagt, als getan, ich weiß), es ist ein völlig normales und ungefährliches Phänomen. Jeder Mensch erlebt es im Schlaf, aber in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle haben wir keine Erinnerung daran (da wir zu dem Zeitpunkt, wo die Starre eintritt, ja für gewöhnlich schlafen).
    Ich finde, je weniger man in diesem Zustand versucht, sich (physisch) zu bewegen, desto besser. Wenn man sich bewegen möchte, sollte man an die Bewegung denken, anstatt sich einfach zu bewegen; meist bewegt man dann seinen Energiekörper statt seines physischen Körpers und kann sich dann ganz einfach trennen.


    Zitat von "Selene18"

    Es war als würde ich das Bett runtergezogen werden richtung Fenster.


    Diese Beschreibung ist mir neu, scheint aber zum Schwingungszustand zu gehören. Alles wackelt, vibriert, man hört eine seltsame Geräuschkulisse. Meist denkt man, das Umfeld würde sich bewegen, dabei tut es das faktisch aber nicht. Die Intensität der Schwingungen kann variieren, manchmal spürt man sie ganz stark, manchmal wenig und manchmal sogar gar nicht. Bei dir schien es ziemlich stark gewesen zu sein, wenn du so einen Eindruck von Bewegung gehabt hast.


    Zitat von "Selene18"

    Ich hab versucht ruhig zu bleiben aber plötzlch spürte ich andere Präsenzen und entdeckte kleine Wesen, die Aliens glichen(anders kann ich es nicht beschreiben)


    Zum ersten Teil: Das Spüren von "Präsenzen" ist vollkommen normal, so merkwürdig sich das auch anhören mag. Mit ein wenig Übung kann man sogar spüren, wer das einzelne Individuum ist, sofern man eine grundlegende Wahrnehmung über Charakter, Verhalten, Ausstrahlung (etc.) des Individuums hat - das nennt man auch "Kennung". Ist schwierig in Worte zu fassen, das gebe ich zu, unsere Sprache ist hier langsam aber sicher am Ende.


    Zum zweiten Teil: Du musst wissen, dass Form und Gestalt in den nichtphysischen Ebenen nicht wichtig sind. Unsere Energiekörper können, wenn wir das wollen, jedes beliebige Aussehen annehmen. Des Weiteren ist es wichtig, zu verstehen, dass man im außerkörperlichen Zustand - soweit wir das wissen - nicht mit Augen, Ohren etc. wahrnehmen, wenngleich unsere Energiekörper meist darüber verfügen; solche Körperteile erschaffen wir uns meist unterbewusst, da wir erwarten, dass unser Energiekörper genauso aussieht wie unser physischer Körper (mit dem wir uns ja häufig sehr stark identifizieren).
    Stattdessen nimmt unser Bewusstsein die Umgebung "direkt" wahr; es braucht keinen Körper dazu. Als ein Resultat dessen unterliegt jede Wahrnehmung einer Interpretation! Es waren also nur deshalb "Außerirdische", die da standen, weil dich der Ablauf deiner AKE wohl stark an eine typische "Alien-Entführung" erinnert hat. Deshalb hast du (bewusst oder unterbewusst) erwartet, dass Aliens da standen (präzise: Bewusstseine, deren Energiekörper-Form dein Bewusstsein als "Aliens" interpretiert hat).
    Ich schätze, in Wahrheit waren diese Wesen ganz harmlos und wollten nur deinem Wunsch Folge leisten, eine außerkörperliche Erfahrung haben zu wollen. Wenn's irgendwo klemmt, helfen diese "Guides" (geistigen Führer, Begleiter, ...) gerne auch mal nach, sofern sie damit nicht wesentlich in die geistige Entwicklung einer Person eingreifen (!).


    Zitat von "Selene18"

    und mir wurde bewusst, dass es die waren die mich zogen.


    Das ließe sich mit oben Gesagtem erklären. Ist also nichts Schlimmes gewesen, was dir da passiert ist, eher eine Art Hilfestellung, die du nicht als Solche erkannt hast. Deswegen liefen dir deine "Verfolger" auch nicht nach :)


    Zitat von "Selene18"

    Ich dachte ich wär endlich aufgewacht und schaute auf die Uhr, doch das Ziffernblatt leuchtete statt grün rot und lief schnell rückwärts ( 6:20 , 6: 07).


    Erinnert mich ein bisschen an ein Erlebnis meiner Freundin: Sie hatte vor dem Einschlafen eine AKE-Übung gemacht, wurde dann mitten in der Nacht schlagartig wach und stand auf. Sie sah sich ein bisschen in ihrem Zimmer um und wunderte sich, warum durch ihre leicht geöffneten Rolläden so ein seltsames "Mondlicht" schien, hielt das aber nicht weiter für seltsam, drehte sich um, legte sich ins Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte sie ganz normal auf. Noch am selben Tag stellte sie fest, dass gerade Neumond war und ein so starker Lichteinfall somit gar nicht hätte vorhanden sein dürfen. Sie muss wohl außerkörperlich aufgestanden sein, ein bisschen herumgeschaut und sich dann wieder hingelegt haben! :mrgreen:
    Wie du siehst, kann sich der Energiekörper manchmal sehr wie der physische Körper anfühlen, insbesondere, wenn man genau das erwartet (z.B., indem man denkt, man sei bereits aufgewacht = im physischen Körper, wie in deinem Fall). Erst durch die Uhr, auf die du deine Aufmerksamkeit gelenkt hast, wurdest du darauf aufmerksam, dass du immer noch außerkörperlich bist.


    Zitat von "Selene18"

    Da merkte ich dass ich noch nicht wach war und im nächsten Moment lag ich dann aber wirklich wach im Bett.


    Das typische, versehentliche Zurückkehren in deinen physischen Körper: Du hast entweder an deinen Körper gedacht oder den Wunsch gehabt, wach sein zu wollen - das löst grundsätzlich immer eine sofortige Rückkehr aus. Um das in Zukunft zu vermeiden, solltest du immer eine "geistige Distanz" zu deinem physischen Körper halten, die so groß wie möglich sein sollte; denk' also beispielsweise beim Anblick der Uhr nicht ans Wach-Sein, sondern frage dich, ob du gerade außerkörperlich bist (wobei du dich dabei z.B. auf dein Umfeld konzentrieren solltest, das hilft zusätzlich, die Aufmerksamkeit und Konzentration zu halten).


    Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen,
    -- Martouf

    Ach, sieh mal einer an, auf einmal ist "Out of Body" Wingmans Lieblingsbuch geworden *g*
    Ist aber wirklich sehr empfehlenswert, mit den zehn Euro kannst du wirklich nichts verkehrt machen!


    Zitat von "Foxy Mulder"

    Interessant, dass ausgerechnet das Verlangen in den Körper zurück zu kehren zu einer AKE führen soll. Es hängt vielleicht damit zusammen, dass in diesem Zustand der erlebte Körper etwas anderes bedeutet, und der physische Körper wohl nur eine Art Anker ist.


    Genau das hab ich mir auch schon überlegt! Dass ich mit "Körper" zwar meinen physischen Körper meinte, mein Unterbewusstsein das aber wörtlich genommen hat und somit den nichtphysischen Körper meinte, der dem physischen (von der Schwingung her) am nächsten liegt.


    Letztendlich scheint dabei grundsätzlich eine Art Mischmasch zu entstehen: Ich befinde mich hellwach und vollkommen aufmerksam an der Position, wo mein physischer Körper liegt, scheine mich aber bereits - zumindest teilweise - in meinem Energiekörper zu befinden. Von diesem Punkt aus ist die Trennung wirklich ziemlich einfach (sofern man sich nicht bewegt, sondern an Bewegung denkt), da ich mich dann immer im Schwingungszustand befinde.
    Einmal befand ich mich übrigens vollständig bewusst auf dem Höhepunkt des Schwingungszustandes, soweit ich das beurteilen kann - war auch ziemlich interessant, wenn man dabei die Nerven behält. :mrgreen:


    -- Martouf

    Keine Sorge, du nervst schon nicht, sondern du stellst intelligente Fragen! :)


    Zitat von "Maroni"

    1. Wie kann man sich die AKE vereinfachen?


    Kommt darauf an, was du mit "vereinfachen" speziell meinst. Öfter eine AKE haben? Schneller eine AKE haben? Den Übungsaufwand für eine AKE minimieren? Länger außerkörperlich bleiben? Mit so wenig Aufwand wie möglich so viel wie möglich über das Leben und seine Rätsel lernen? Vereinfachen kann in dem Zusammenhang vieles bedeuten.


    Wenn du es auf die Schnelligkeit beziehst, mit der man eine AKE haben kann, so lautet die Antwort im Groben: Sich möglichst viel mit dem Thema beschäftigen und es wollen (aber auch nicht gleich darauf verbeissen, das bringt zu viele störende Emotionen ins Spiel), dazu regelmäßig üben und das am besten mit einer Technik, die einem Spaß und Erholung bietet und bei der man alles andere um sich herum schnell vergisst (Visualisierung ist in dem Punkt meist sehr effektiv, aber das ist dennoch individuell. Soll nur ein Tipp sein.)


    Zitat von "Maroni"

    2. Kann man sie, wenn man erfahrener ist öfter und kontrollierter benutzen? Ist es dann einfacher eine AKE durchzuführen?


    Definitiv ja. Man hört von nahezu allen erfahreneren AKE'lern, insbesondere von den "Experten" wie William Buhlman, Robert Peterson und dem inzwischen verstorbenen Robert A. Monroe, dass sich der Prozess mit der Zeit "naturalisiert", d.h. immer natürlicher wird und damit auch einfacher durchzuführen ist. Monroe brauchte mit den Jahren nichteinmal mehr eine spezifische Technik anzuwenden, sondern erwachte mitten in der Nacht und konnte sich mit ein Bisschen Konzentration vergleichsweise spielend leicht ablösen, wie er oft schrieb.
    Ich persönliche habe beobachtet, dass der Vorgang - einmal erlernt - ähnlich wie beim Fahrradfahren niemals wieder richtig "verlernt" werden kann, man kann nur ungeübter werden.


    Zitat von "Maroni"

    3. In dem Buch der zweiter Körper beschreibt der Verfasser, dass er mit einer Gestalt gesprochen hat und die ihm was von einem Zweitleben erzählt hat, weiß jemand was darüber?


    Wenn ich jetzt nicht so müde wäre, würde ich ja gerne nochmal das ganze Buch durchwälzen, aber könntest du die entsprechende Stelle mal kurz zitieren? Das würde das Besprechen wohl einfacher machen, und gegen ein kurzes (!) Zitat mit Quellenangabe wird wohl kein Verlag etwas haben.


    Ich kann mir aber denken, was du meinst (bitte korrigier' mich, falls ich mich irre): Ich denke, du meinst mit "Zweitleben" ein weiteres physisches Leben, nach diesem Leben oder evtl. auch davor. Das würde dann zur "Reinkarnationstheorie" passen, die auch von einer breiten Mehrheit aller außerkörperlich Reisenden für zutreffend befunden wird.


    Zitat von "Maroni"

    PS: Dachte erst ich wäre verrückt weil niemand so eine Erfahrung zuvor gemacht hat, doch dann habe ich im Internet gesucht und gesehen das viele solche Erfahrungen ebenfalls gemacht haben.


    Freut mich, sowas zu lesen! Dann weiß ich wieder einmal, dass meine Bemühungen (Verfassen einer Homepage, Schreiben im Paraportal etc.) nicht umsonst sind. [wobei ich sowieso nie gedacht hätte, dass es so viel Resonanz auf mein Tun gibt und dass das Paraportal inzwischen sogar einen eigenen AKE-Themenbereich hat!]


    Ich kann nur immer wieder betonen, wie natürlich außerkörperliche Erfahrungen im Grunde genommen sind. Es wird leider sehr oft darüber geschwiegen; wenn geredet wird, dann meist nur im Familienkreis und mit dem "Umweg" über seltsame Träume. Die liebe menschliche Gesellschaft und ihre Vorstellungen...ein Kapitel für sich.
    Wenn man nicht fanatisch wirkt, darf man aber dennoch ruhig darüber reden, sofern man das möchte. Das Schlimmste, das einem widerfahren kann, ist ein abwertender oder spöttischer Blick, vielleicht ein "Spinner", das man vor den Kopf geknallt bekommt, aber mehr auch nicht. Immer sachlich und argumentativ bleiben, dazu sozial auf beiden Beinen stehen (so gut es geht), dann bleibt einem der "Albtraum Klapse" erspart - dorthin kommen in der Regel nur diejenigen, die nicht wissen, was ihre Phänomene bedeuten oder die sich haben einreden lassen, sie seien geisteskrank, und genau deshalb ist es wichtig, darüber zu reden.


    Wer an gesellschaftlichen Aspekten der außerkörperlichen Erfahrung interessiert ist und dazu ein gutes Allgemein-Buch über AKEs lesen möchte, dem empfehle ich gerne William Buhlmans "Secrets of the Soul", am besten zusammen mit dem Vorgänger "Out of Body". Sind gewiss zwei der besten Bücher über das Thema! *Reklame mach*


    -- Martouf

    Das sind alles Anzeichen dafür, dass man beginnt, sich von seinem physischen Körper zu trennen. Nichts Gefährliches, also Ruhe bewahren (ich weiß, leichter gesagt als getan *g*) und Kontrolle halten.
    Luzide Träume können übrigens als "Sprungbrett" benutzt werden, um eine AKE einzuleiten; dazu muss man, während man luzid ist, einfach verlangen, in seinen Körper zurückzukehren. Keine (wirkliche) Ahnung, warum das funktioniert, aber es klappt bei mir einwandfrei! :)


    -- Martouf

    Ich persönlich hatte schon mehrere "richtige" AKEs und ein paar unbedeutende, d.h. sehr kurze bei denen nichts Besonderes passiert ist (z.B. einmal kurz hochschweben und dann sofort zurück in den Körper fallen).


    Was die "astrale Nabelschnur" [Silberschnur, silberne Schnur, silbernes Band etc.] angeht, scheint sie entweder ein psychologisches Phänomen zu sein ("Ich kann immer zu meinem Körper zurückfinden, schließlich habe ich das Band!"), oder sie erfüllt tatsächlich eine Funktion. Jedoch habe ich noch nie gehört, dass jemand durch sie zu Schaden gekommen wäre. Tausende, Zehntausende AKE'ler kommen stets ungeschadet zurück. Es herrscht die allgemeine Meinung, die Schur ließe sich flexibel bis ins Unendliche dehnen, aber sie könne nie reißen.


    -- Martouf

    Das Zurückfinden geht einfacher und zuverlässiger, als einem lieb ist - ein Gedanke an deinen physischen Körper, und sei er noch so klitzeklein, bringt dich sofort wieder in ihn zurück, ohne Ausnahme!


    -- Martouf

    Ich weiß nicht, aber irgendwie erinnert mich deine Beschreibung an die Uniform eines deutschen Heer-Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg. Hab nur leider gerade kein Foto parat, kann da einer aushelfen?


    -- Martouf

    Zitat von "Wingman"

    Apropos Schreiben: Diese "Affirmation durch mehrfaches aufschreiben von Zielen jeden Abend"-Technik klingt interessant. Hast du damit schonmal experimentiert?


    Bisher leider noch nicht, momentan möchte ich nochmal "von vorne anfangen", also damit beginnen, herauszufinden, welche Technik für mich am geeignetsten ist, d.h. die besten Resultate bringt sowie angenehm durchzuführen ist (klingt doof, aber Spaß an der Sache zu haben ist wirklich wichtig für die Motivation, denn Spaß führt zu regelmäßigerem Üben und somit zu mehr AKEs in kürzerer Zeit und mit weitaus weniger Aufwand!).
    Das Aufschreiben von Affirmationen soll ja intensiver sein als das bloße Aufsagen oder Denken, steht ja auch in "Out of Body" drin...hm, irgendwie habe ich jetzt Lust, das heute Abend mal auszuprobieren, bin gespannt! :D


    Hier noch das Kurzprotokoll von heute Morgen.


    03.01.2006:
    Sehr lange geschlafen, deshalb nach dem Aufwachen extrem ausgeruht. Vollkommen entspannt und aufmerksam. Aus Unachtsamkeit und Gewohnheit leider nicht liegengeblieben, sondern auf die Uhr geschaut (11:35) und danach wieder hingelegt. Affirmation im Geiste aufgesagt (d.h. gedacht): "Jetzt bin ich außerkörperlich."; dabei darauf geachtet, ruhig und konzentriert zu bleiben und wirklich davon überzeugt zu sein, was ich da sagte. Nie auf die Worte geachtet, sondern auf den Inhalt der Worte, auf das, was sie bedeuten. Leider immer wieder in unwichtige Gedankengänge "abgerutscht", aber sobald ich das bemerkt habe, immer wieder sofort mit der Affirmation fortgefahren. Nach ca. 10 Minuten Tiefentspannung erreicht, starkes Taubheitsgefühl in jedem Winkel meines Körpers. Wohl noch keine Schlafstarre (alle physischen Sinne funktionierten noch), aber auf dem Weg dazu. Habe im Verlauf der Übung für einige Sekunden das Gefühl gehabt, als ob die störenden Außengeräusche - leider waren meine Eltern wach, was aber um die Uhrzeit mehr als verständlich ist :lol: - spürbar leiser wurden, als ob jemand die Lautstärke wesentlich leiser gedreht hätte. Sobald ich mich darauf konzentrierte, wurde es aber wieder lauter. Merkwürdig, aber nichts Beängstigendes, deshalb angefangen, dieses Phänomen zu ignorieren.
    Nach unbestimmter Zeit plötzlich das Gefühl gehabt, als ob meine Füße in Wasser treiben würden; sie bewegten sich, ohne, dass ich das wollte. Zuerst nach links und rechts sowie nach oben und unten, später auch vor und zurück, wobei ich bei jedem "zurück" das Gefühl hatte, als würde jemand an meinen "verflüssigten Füßen" ziehen und sie würden sich deswegen verlängern. Vielleicht spüre ich da meinen Energiekörper? Ach ja, die Affirmationen...mit "Jetzt bin ich außerkörperlich." fortgefahren, aber von dem seltsamen Phänomen hinsichtlich meiner Füße so abgelenkt gewesen, dass sich nichts Besonderes mehr tat und auch das Phänomen auf der Stelle verschwand. Das Gefühl gehabt, dass sich heute nichts Interessantes mehr ereignen würde, großen Zeh bewegt, Körper wachte binnen Sekunden vollständig auf. Auf die Uhr geschaut, 12:02. Wenn man die Übung dazuzählt, ca. 12 Stunden geschlafen, aber ich habe mich so gefühlt, als wäre es das Doppelte gewesen; dieses Gefühl stellte sich aber erst nach Ende der Übung ein, direkt nach dem Aufwachen war es interessanterweise nicht vorhanden.


    -- Martouf

    Interessanter Aspekt, bei dieser Definition hast du bzw. die Wikipedia natürlich Recht. Wäre wirklich interessant zu wissen, ob jemand schon einmal vom Übergang "Leben-Tod" geträumt hat! :wink:


    -- Martouf

    Kurzprotokolle der Übungen wären vielleicht aufschlussreich, vor allem, wenn alle mitmachen. Ich mache mal den Anfang:


    01.01.2006:
    Am späten Abend, ca. 23:00, eine Visualisierungsübung gemacht. Keller des Kumpels vorgestellt, bei dem ich Silvester gefeiert hatte. Schwierig, die Konzentration zu halten. Viel "Gedankensalat", der sich nur schwer unter Kontrolle bringen und ordnen lassen konnte. Muss wohl zu müde und zu unkonzentriert gewesen sein; Entspannung war durchaus einfach zu erlangen gewesen, aber nur Unsinn im Kopf. Während der ganzen Übung keine Anzeichen einer Trennung verspürt. Bin dann, schätzungsweise nach zehn Minuten, einfach eingeschlafen.


    02.01.2006:
    Lange geschlafen, ohne Hilfsmittel aufgewacht (kein Wecker, kein externer Reiz etc.) An meinen guten Vorsatz gedacht und - ohne mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen - versucht, Tiefentspannung zu erlangen. Weiße, leuchtende, flüssige, warme Energie vorgestellt, die von oben in meinen Kopf eindringt und dann langsam, wie eine zähflüssige Flüssigkeit, nach unten in Richtung Füße fließt. Immer, wenn die Flüssigkeit an einem markanten Punkt (Hals, Arme, Magen, Hüften etc.) angekommen war, affirmiert, jener Körperteil solle sich vollständig entspannen. Als die Flüssigkeit unten angekommen war, visualisiert, wie sie aus meinem Körper austritt und mich umgibt. Starkes Wärmegefühl empfunden, sehr realistisch. Noch gerade eben wahrnehmbare Schwingungen traten auf. Mehrmals auf sie konzentriert und versucht, sie zu verstärken - keine Reaktion, schade. Versucht, den großen Zeh zu bewegen, um aus der Tiefentspannung herauszukommen, mit Erfolg. Dann gut erholt aufgestanden, Übung muss wohl ca. 20 Minuten gedauert haben.


    -- Martouf

    Zitat von "Irrwisch"

    Deshalb wird von "Überlebenden" immer etwas von einem weißen Licht gesagt, weil auch bei geschlossenen Lidern Licht auf die Netzhaut trifft.


    Dieser Hypothese nach würde der "Tunnel", den die Betroffenen meist sehen, im Zentrum am hellsten sein und dann zentrisch nach außen hin immer dunkler werden. Das ergäbe in etwa einen geradlinigen Tunnel.
    Aber wie erklärst du dir die Berichte, in denen Betroffene einen z.T. sogar vielfach gewundenen, extrem detaillierten Tunnel sahen? Und wie erklärst du dir die Gestalten, die meist innerhalb des Tunnels oder an dessen Ende gesehen werden? Und die wichtigste Frage von alledem: Wenn das alles bloß Einbildung wäre, welchen Sinn hätte diese "kreative Höchstleistung" des Gehirns bei einem Körper, der irreversibel im Sterben liegt?


    Das waren jetzt allesamt Teile der von Wingman genannten Dokumentation "Jenseitsreisen", die ich ebenfalls gerne weiterempfehle. Ich habe selten so eine extrem neutrale und wertungsfreie Doku gesehen! (wobei diese Fragestellungen nur ein "Pro-NDE-Echtheit"-Auszug waren, natürlich gibt es dort auch Contra-Meinungen)


    Zitat von "Irrwisch"

    In diesem Sinne ist der Begriff "Nahtoderfahrung" sehr gut getroffen, weil der Mensch "nah am Tod" war. Aber er war nicht "Himmelwärts". Er ist halt nur knapp dem Tod entronnen.
    Bei Gehirntod ist alles vorbei. Dann ist der Löffel abgegeben, es wurde ins Gras gebissen und in die Kiste gehüpft.


    So lautet die gängige Meinung, allerdings, und da man im Falle des Falles (Unfall etc.) wohl nur selten ein EKG dabei hat, lässt sich nur schwer das Gegenteil beweisen.
    Ich verweise hier mal wieder auf o.g. Dokumentation, wo tatsächlich ein Fall beschrieben wurde, bei dem eine EKG-Aufzeichnung vorlag. Eine Frau unterzog sich einer lebensgefährlichen Operation (daher lag ein vollständiges EKG vor), bei der sie jedoch für einige Minuten starb. Während sie nachweislich vollständig hirntot (!) war und auch das Herz stillstand, erlebte sie nach eigener Aussage eine Nahtoderfahrung, bei der sie einige Verstorbene wiedersah und auch den genannten Tunneleffekt erlebte. Sie beschrieb die Kommunikation mit den Verstorbenen als eine Art "Übermittlung [von Gedanken]", was auch im AKE-Bereich als gängige nichtphysische Kommunikationsmethode angesehen wird, und - was sich die Frau wohl bis heute nicht erklären kann, wie sie selbst sagte - ein wenig später sagte ihr Opa (Onkel?) ihr, sie solle wieder zurück in ihren Körper gehen. Sie wollte das natürlich, die beiden gingen zurück zu ihrem Körper, doch als die Frau ihren leblosen Körper dort liegen sah, wollte sie nicht mehr zurück, um keinen Preis - aber der Opa (?) stieß sie mit einem Ruck in ihren physischen Körper zurück. Die Frau beschrieb es so, als würde man jemanden in einen Swimmingpool schubsen. Daraufhin setzten ihre Gehirnfunktionen wieder ein, ebenso der Herzschlag, und sie führt heute ein normales Leben.
    Ich schau mal nach, wie die Frau heißt und ob ich den Namen des Krankenhauses finde, evtl. könnte man ja sogar (mit ihrem Einverständnis) an eine Kopie des EKGs kommen - nur, um den Fall nicht als unbewiesene Spinnerei dastehen zu lassen.


    Sorry für die wirre Schreibweise, ich wollte es nur loswerden.
    -- Martouf


    Edit: CORNHOLIO , das was du beschrieben hast ähnelt sehr dem "Swimmingpool-Effekt", den die o.g. Frau erlebt hat!

    Dany : Das Phänomen kenne ich, ist mir erst ein- oder zweimal passiert, aber die geträumte Situation entsprach absolut exakt der real erlebten; es war so originalgetreu wie eine Videoaufzeichnung. Gruselig!


    CORNHOLIO und Nikola Tesla: Zuckungen sind ja rein körperlicher Natur, d.h. sie können verschiedene Ursachen haben (starker Kältereiz, Panik, Erschrecken etc.). Das sind die gängigen Ursachen für solche Phänomene, und sie stimmen auch meistens.


    Interessant wird es oft dann, wenn die genannten Zuckungen in Verbindung mit einem Bewusstseinswechsel (Schlaf, Ohnmacht etc.) auftreten; in genau diesem Zusammenhang können die Zuckungen tatsächlich ein Anzeichen für eine beginnende "Trennung" sein, genauer gesagt trennt sich da nichts, sondern dein Bewusstsein verschiebt sich von deinem physischen Körper (PK) auf einen deiner Energiekörper (EK).


    Vielleicht reagiert der PK auf diese Verschiebung unter Umständen mit einem Zusammenzucken, jedenfalls habe ich das schon mehrmals gehört und meine Freundin hat mir ebenfalls erzählt, dass sie diese Zuckungen regelmäßig vor'm Einschlafen spürt.
    Man kann also nicht 100%-ig davon ausgehen, dass Zuckungen ein Anzeichen für eine bevorstehende AKE sind, aber es gibt zumindest Indizien, die darauf hindeuten, dass es so sein könnte.


    -- Martouf