Beiträge von Gandalf

    Das es an solchen Orten nicht spukt ist für mich kein Beweis für oder gegen Geisterphänomenen.


    Was wissen wir denn tatsächlich darüber was nach dem Tod passiert? Dazu gibt es eine ganze Menge Theorien, die meisten Religiös bezogen. Fakt ist doch, dass es seit Menschengedenken ständig besonders grausame Tötungsdelikte aus den verschiedensten Gründen gibt. Theoretisch müsste es also von Geistern an manchen Orten, wie die oben genannten nur so wimmeln.


    Daraus zu schließen, dass es demzufolge keine "Geister" geben kann ist aber meiner Meinung nach zu einfach. Letztendlich beweist dies gar nichts außer, dass die gängigen Theorien über Geisterphänomen womöglich falsch oder unvollständig sind.
    Theoretisch kann es noch unzählige andere Faktoren geben die eine Geistererscheinung begünstigen.
    Die angesprochenen äußeren natürlichen Umstände wie Luftzug, Schwingungen etc., "dünnere Wände" zu alternativen Dimensionen/Universen, vielleicht sogar die eigene Entscheidung nach dem Tod nicht "ins Licht zu gehen" usw.


    Der Fantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt und solange es nicht einwandfrei erforscht wurde, bleibt es nur eine Frage des daran glaubens.

    Zur zeit: "Das verlorene Symbol" (Dan Brown) und "Die Säulen der Erde" (Ken Follett), danach, sofern nix neues reinkommt :-), werde ich mir zum x.ten Mal die Anhalter-Bücher von Douglas Adams und die Der dunkle Turm - Reihe von Stephen King vornehmen welcher auch mein Lieblingsschriftsteller ist.


    Grüße
    Gandalf

    Zitat

    Na dass DU die nicht brauchst, hast du hier ja bewiesen. Willst du bei deiner Wahrheitsfindung nicht mal vom Dach hüpfen? Ich mein, die Gravitation kann man auch schlecht erklären. Man muss sie ERLEBEN! :twisted:


    Zunächst mal Nieselpriem :


    Klasse! You made my Day! :mrgreen:


    @topic


    Wie viel Wahrheit in Märchen steckt hängt meist von der Quelle ab. So sind , wie hier schon öfter erwähnt z.B. die Märchen der Gebr. Grimm nur Nacherzählungen von bekannten Geschichten aus der Bevölkerung. Einige davon haben durchaus einen realen Kern. Dieser ist aber meisten weit weniger märchen- bzw. zauberhaft als manche sich das vielleicht wünschen. So war zu damaliger Zeit leider nicht unüblich, dass Kinder ausgesetzt wurden weil sich die Eltern sie sich nicht leisten konnten (Hänsel und Gretel). Passiert ja leider auch heute hin und wieder.


    Wie ebenfalls schon erwähnt kommt es auch auf den Kulturkreis an wo die jeweiligen Märchen erzählt/erdacht wurden. Dabei dienten Märchen eben der Unterhaltung aber auch der Übermittlung moralischer und religiöser Wertvorstellungen. Ich glaube in manchen Ländern war es sogar üblich sich darin zu messen wer die beste Geschichte erzählen konnte.


    Was Märchenfiguren betrifft glaube ich das ein Großteil auf reale Ursprünge zurück zu führen ist, allerdings sind auch diese bei weiten nicht so mystisch wie man sich das manchmal wünschen würde.
    Ich habe jetzt auf die schnelle keine Quelle zur Hand, aber ich meine mich zu erinnern, das z.B. die sieben Zwerge sich auf damals übliche Kinderarbeiter beziehen. Viele Kinder mussten damals arbeiten um die Familie mitzuversorgen. Nicht selten schickte man sie wegen ihrer Größe in die Bergwerke. Die schwere körperliche Arbeit, der wenige Platz in den Gängen, Staub, Gase, fehlendes Licht usw. usf. führten dann häufig dazu, dass diese Kinder in ihrem Wachstum und gehemmt wurden und auch vorschnell alterten.


    Tja, der vermutliche Ursprung von Drachen und Einhörnern wurde hier ja auch schon genannt.


    Der Großteil dessen was in vielen Fantasy- und SciFi-Romanen dann verwendet wurde sind im Grunde nur Weiterentwicklungen der alten Märchen, Sagen und Mythologie. So hat beispielsweise J.R.R. Tolkien nie einen Hehl daraus gemacht das ein Großteil seiner Arbeit von alten Mythen und Legenden inspiriert war. Da die moderne Fantasy-Literatur sich wiederum größtenteils von Tolkien inspirieren lässt ... na ja, weiß jeder selbst was ich damit sagen will.


    Nichtsdestotrotz finde ich das Märchen einfach zum aufwachsen dazu gehören und ich glaube nicht, dass es irgendeinem Kind schadet von Hänsel und Gretel, Rotkäpchen, Der kleine Muck usw. usw. erzählt zu bekommen.

    @ irrwisch


    Ich stimme dir da vollkommen zu. Ich denke die Stimmung bzw. Atmosphäre ist das wichtigste an solchen Filmen. Von deinen genannten hab ich bisher leider nur "The Others" gesehen, welcher sicher auch in meine Lieblingsecke reinpasst. Wie gesagt, ne wirkliche Auflistung zu machen ist schwer. A) ist nicht alles Horror was als solcher bezeichnet wird und B) es wirklich ne Masse an Filmen dieses Genre gibt.


    Passt jetzt vielleicht nicht ganz hierher :oops: , aber kannst du ein paar gute Gruselfilme empfehlen?

    mister x


    Also erstmal zu Uwe Boll muss ich dir recht geben, wobei BloodRayne noch eines seiner "besseren" Werke ist, was nicht bedeutet, dass er gut ist!


    Zu Resident Evil, kann man streiten, ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass die Filme mit Originalstory wesentlich besser hätten sein können. Trotzdem sind sie ganz nette Unterhaltung und wenn man sie als eigenständige Horrorfilme betrachtet, auch nicht gaanz schlecht. Es gibt aber sicher bessere.


    Warum ich aber eigentlich noch mal antworte ist Das Omen. Ich habe ja nicht gesagt, dass der Film schlecht war (also das Original), ich denke aber gerade zu der Zeit sind wesentlich bessere raus gekommen. Die Omen-Reihe passt da gut rein, gehört aber nach meinen Geschmack nicht zu den besten Filmen des Genres.


    Wie du schon sagtest, jedem das seine. Zustimmen kann ich dir aber ganz gewaltig bei der Ausstrahlung des Jungen. Überhaupt hat im Remake die Atmosphäre des Originals vollkommen gefehlt. Wie schon geschrieben, es war ne billige Kopie und wie bei den meisten billigen Kopien fehlt eben was.

    @ draco


    Ich weiß und normalerweise bin ich der letzte, der sich darüber beschwert wenn Verfilmung nicht exakt der Buchvorlage entspricht. Es ist nicht leicht für Drehbuchautoren und/oder Regisseuren das wesentliche vom unwesentlichen zu unterscheiden und daraus eine entsprechende (neu) Interpretation der Story zu machen.
    Dennoch haben schon viele Filme bewiesen das es möglich ist. Ein immer wieder gutes Beispiel ist mal wieder Herr der Ringe, auch wenn sich viele beschwert haben, finde ich da sind die richtigen Dinge weggelassen worden. Auch oder gerade im Hinblick auf das Publikum, welches die Buchvorlage nicht kennt.


    Bei Eragon war es aber leider zuviel des Guten. Vielleicht hat das Budget nicht gereicht, aber ich denke 1 1/2 h waren für den Stoff zu wenig. Es fehlt einfach eine menge wesentliches Storymaterial.
    Als eigenständiger Fantasyfilm ist er klasse, da gibt es wesentlich schlimmere. Als Romanverfilmung versagt er leider auf breiter Spur.


    Das ist das was ich in meinem oberen Post ausdrücken wollte, wenn man das Buch nicht kennt ist der Film wirklich gelungen. Er ist aber gewissermaßen eine Beleidigung für die Vorlage. Das macht die Sache so schade, weil man hätte beides erreichen können. Denn das Buch (mir gefiel auch das zweite sehr gut, zumal ich es eh als teil EINER geschichte ansehe) hätte mehr hergegeben und so haben sich die Filmmacher ne Menge Publikum vergrault.

    Danke @ Steven Inferno


    @ Lenci


    Der Film mit Eddie Murphy hieß Vampire in Brooklyn und war wohl eher eine Komödie als ein Horrorfilm. Aber ich gebe dir recht, er war irgendwie skurril. Typisch Eddie Murphy halt!


    Die ganz alte Frankensteinversion ist natürlich ein Klassiker, dennoch empfehle ich dir die Neuverfilmung mit Kenneth Brannag (wird der so geschrieben?) und Robert de Niro. Sie gibt das Thema sehr gut rüber, es ist alles drin was Mary Shelley damit ausdrücken wollte. Ist zumindest meine Meinung.

    Kann den Vorrednern nur zustimmen. Ich hatte den Film gesehen bevor ich das Buch kannte und fand ihn als bekennender Fantasy- und Drachenfan gut.
    Drachen müssen eben nicht immer böse und furchterregend sein, im Gegenteil oft werden sie als weise und magische Geschöpfe beschrieben.


    Wie dem auch sei, nach den vielen schlechten Kritiken überall dachte ich, ich muss wohl doch mal das Buch lesen. Gesagt, getan.


    Ein erneutes Anschauen des Filmes brachte dann die gleiche Erkenntnis wie so oft schon beschrieben.


    Die Eragon Verfilmung ist ungefähr so als hätte man in Herr der Ringe Moria, Helms Klamm und Gondor weggelassen.

    Es ist schwierig ne Wertigkeit festzulegen aber die Horrorfilme die immer einen Platz bei mir haben sind:


    Der Exorzist --- Unangefochten der Klassiker für mich. Da stimmt einfach alles.


    Poltergeist --- Gute Atmosphäre. Klasse gemacht und einer der wenigen Filme des Genres in dem
    keiner stirbt.


    The Crow --- Obwohl ich ihn nicht unbedingt in die Horrorecke stellen würde, er ist einfach Kult.


    The Sixt Sense --- Eher mystery, aber vor allem handwerklich sehr gut gemacht. Alles scheint
    zueinander zu passen, das schafft ne wunderbare Atmosphäre.


    Bram Stokers Dracula --- Die Version mit Gary Oldman. Eine der wenigen Verfilmungen (die ich
    kenne) die sich sehr nah an der Romanvorlage bewegt. Das und die
    gute Besetzung, machen den Film großartig.


    Last but not least


    Frankenstein --- Die Verfilmung mit Robert de Niro als Monster. ROBERT DE NIRO, mehr ist dazu
    nicht zu sagen.

    Zum Glück kann man ja über Geschmack nicht streiten, sonst würde ich wohl schreien müssen! *g*


    Also The Crow nicht gut zu finden ist schon hart an der Grenze. Aber ok, jedem das seine. Will dennoch auch mal 2 Filme in den Topf werfen:


    13 Geister


    Dazu kann man nicht mehr viel sagen. Der Film ist übertrieben und entbehrt jeder Grundlage. Sicher müssen Horrorfilme nicht immer logisch sein, aber das was einem dort angeboten wird. Ich denke mal die Drehbuchautoren hatten viel spaß. Ich leider nicht, auch nicht im Sinne von Gruseln.


    Das Omen (Remake)


    Der erste und bisher einzige Film dieses Genres bei dem ich eingeschlafen bin. Nun muss man dazu sagen, dass schon das Original nicht überragend war. Es bot aber für seine Zeit zumindest etwas neues und ging stellenweise weiter als alle anderen Filme damals. Seit dem sind viele Jahre vergangen und in Zeiten von Hostel, Saw und wie sie alle heißen schockt einen eingefleischten Horrorfan kaum noch etwas. Das Remake von "Das Omen" ist nun schon weniger ein Remake als vielmehr eine Kopie des Originals. Viele Szenen sind fast eins zu eins aus dem ersten Film übernommen. Das neue fehlte, das besonders schockierende auch. Die Atmosphäre stimmte einfach nicht. Für mich der langweiligste Horrorfilm bisher.

    Puh, es ist teilweise etwas schwierig hier durchzusehen was schon beantwortet wurde und was nicht.


    Wie dem auch sei, relativ am Anfang dieses Threats wird nach einer Art Endzeitfilm aus den 80ern gesucht.
    Mir fällt da spontan "The Stand - Das letzte Gefecht" ein. Waren zwar mehr als 3 Leute, aber der Rest deiner Beschreibung könnte stimmen.


    http://de.wikipedia.org/wiki/The_Stand

    Hollywood liebt eben Legenden, man könnte auch sagen, dass so bester Filmstoff neu geschaffen wird.


    Jüngstes Beispiel Heath Ledger, sein Tod mag tragisch sein, aber nichts ungewöhnliches. Doch entsteht daraus bereits jetzt eine neue Legende:


    Wenige Monate vorher gab es verschiedene Interviews mit ihm. In einem sagt er, dass ihn die Rolle des Jokers psychisch fertig gemacht hat, er hätte diese Figur nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Weiterhin erzählt er nicht mehr schlafen zu können und unter Depressionen zu leiden.
    In einem anderen Interview redet er darüber, dass er weniger Angst vor dem Tod hat.


    Kurz nach dem Tod Heath Ledgers erzählt Jack Nicholson, dass er Ledger vor der Rolle des Jokers gewarnt habe. Weitere Fassungen dieser Worte Nicholsons tauchen auf, erweitert durch die Behauptung Nicholson hätte die Rolle fast den Verstand gekostet und er konnte nach dem Batman Film monatelang nicht schlafen.


    Die Interviews mit Heath Ledgers aussagen gab es tatsächlich und er starb schließlich an einem Cocktail diverser Medikamente gegen Depressionen und Schlaflosigkeit sowie ein paar Schmerzmitteln.
    Wirkliche Berichte, dass Jack Nicholson damals unter Schlaflosigkeit litt oder auch die oben genannten (erweiterten) Behauptungen tatsächlich geäußert hat, konnte ich allerdings nicht finden.


    Dennoch ein neuer Filmmythos scheint geboren, die Rolle des Jokers treibt dich in den Wahnsinn.


    Kann sich jeder selbst seine Gedanken dazu machen.

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber es passt wohl am ehesten hier rein. Es gibt neues in Sachen Bernsteinzimmer.


    In dem deutsch-tschechischen Grenzort Deutschneudorf haben Messungen in den Hohlräumen der früheren Bergbauschächte geometrische Formen wie Quader gezeigt. Man sei optimistisch, dass darin Schätze lagern, möglicherweise gar das berühmte Bernsteinzimmer.


    Quelle

    Ich bin eher durch zufall auf die Geschichte gestoßen, vor einiger Zeit gab es dazu auch einen Beitrag bei Sat.1 .


    Stephan Vogelsang erlitt 1987 durch einen schweren Verkehrsunfall ein Schädelhirntrauma mit Gehirnblutungen.
    Das Laufen musste er durch verschiedene Reha-Maßnahmen wieder neu erlernen, was anfangs auch gut gelang.


    13 Jahre nach dem Unfall verschlechterte sich dieser Zustand allerdings wieder. Die meiste Zeit ist er auf Rollstuhl oder Krücken angewiesen.
    Das erstaunliche ist nun, dass er nach dem "Genuss" einer Zigarette für etwa 10 minuten wieder völlig normal laufen kann. Die Ärzte können dieses Phänomen noch nicht erklären. Auf seiner Homepage bittet Stephan Vogelsang nun um Erklärungen.


    Stephan Vogelsang´s Homepage


    SAT.1 Beitrag


    Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ist es möglich, dass das Nikotin bestimmte Regionen im Gehirn anreizt die für die Bewegung zuständig sind? Was meint ihr?

    Na ok, ausnahmsweise :roll:


    Fakt 1: Ich hab zwar die 1,50m aber nicht die 1,60m geschafft, was mich wohl kleiner als Hoecker macht
    Fakt 2: Ich liebe gute Geschichten egal welches Medium (Buch, Film, Spiel etc.)
    Fakt 3: Ich bin gern mit Freunden unterwegs.
    Fakt 4: Ich erzähle ungern Dinge über mich ohne konkret nach etwas gefragt zu werden.
    Fakt 5: Ich hasse solche Spiele und weiß gar nicht wen ich damit strafen soll. ;)


    Hmm... wie wärs mit Zatoichi, falls er sich hier nochmal blicken lässt?!

    Genau darauf wollte ich hinaus. Um auf dieser Welt klar zukommen und seine "Fähigkeiten" optimal nutzen bzw. ausbauen zu können bedarf es ein wenig mehr als nur "besonders schlau zu sein" oder "Zusammenhänge schnell erfassen zu können". Zugegeben es macht einen bestimmte Dinge nicht gerade schwerer, doch das non-plus-ultra ist es auch nicht.
    Ein paar Bretter/Metallstangen, Räder, ein Motor und Lenkrad kann man auch noch nicht unbedingt Auto nennen, obwohl es vermutlich schon zum schnell fahren reicht.


    Man darf auch nicht vergessen, dass es neben der Intelligenz vor allem unsere sozialen Kompetenzen waren die uns zum momentanen "Herrscher" dieses Planeten machten. Auch wenn es heute oft nicht so aussieht (wenn man sich z.B. die Nachrichten anschaut), hat sich das in unserer Entwicklung auch kaum geändert.

    Intelligenz kann ein Fluch sein. Warum zeigt dieser Threat hier sehr deutlich.


    Zum einen wurde ja hier schon festgestellt, dass viele eine unterschiedliche Auffassung haben, was Intelligenz überhaupt ist, wo sie herkommt und sogar wie man sie am besten aussagekräftig misst.
    Zum anderen bringt Intelligenz ohne andere entscheidende Fähigkeiten (welche man wiederum als Intelligenz bezeichnen könnte) vor allem eins, Hochmut und Arroganz. Ich persönlich halte Arroganz in Maßen für nicht so schlimm. Wenn man was kann, warum soll man das nicht auch zugeben dürfen?!


    Aber das ist hier nicht das Thema.


    Ja, ich oute mich, vieles von dem hier ganz am Anfang gesagten kann ich nachvollziehen weil ich es auch erlebt habe. Während meiner Schulzeit fühlte ich mich als Außenseiter obwohl ich eine Art Freundeskreis hatte. Viele kennen sicher das Gefühl trotz Gesellschaft allein zu sein.
    Ich hielt mich aber auch für, ja ganz ehrlich, besser als die anderen.
    Das erzählte ich auch einen Bekannten, sehr viel Älter als ich und (mangels fehlendem echten) eine Art Vaterfigur. Er hat mir damals ziemlich die Leviten gelesen, allerdings auf ruhige Art und Weise. Heute wo ich älter und Weiser bin, weiß ich wie Recht er hatte.
    Eine solche Einstellung kann sehr gefährlich sein, auch darauf wurde hier im Threat schon eingegangen. Auch wenns einige nicht gerne hören, bekannte Menschen der Geschichten hatten eine ähnlich elitäre Einstellung und diese oft nicht unbedingt zum Wohl der anderen genutzt.


    Ich kenne auch diese Art abstumpfen, sich anpassen, einen Schalter umzulegen oder wie man es auch immer bezeichnen möchte. Man lernt die Welt kennen, analysiert sie und erkennt manchmal dabei auch die eigene geringe Bedeutung im Gesamtgefüge. Was nutzt alle sogenannte Intelligenz, wenn man die wesentlichen Dinge doch nicht ändern kann?!


    Ich weiß nicht ob ich mehr oder weniger "intelligent" bin als mein Umfeld, da ich für mich Intelligenz noch nicht befriedigend definieren kann.


    Wissen ist nicht gleich Intelligenz
    Denken ist nicht gleich Intelligenz


    usw.


    Worauf ich hinaus will, ich denke zum Zusammenleben gehört mehr. Ausgrenzen tut man sich meist selbst. Selbstreflexion, ein gesundes Moralverständnis, emotionale und soziale Fähigkeiten gehören genauso zum, ich nenne es mal Mensch-Sein. Deswegen werden diese Fähigkeiten in mancher Fachliteratur zum Sozialwesen ebenfalls als Intelligenz oder auch Kompetenz bezeichnet.


    Intelligenz bedeutet oft auch Macht. Macht kann in den falschen Händen gefährlich sein, auch oder gerade in Intelligenten!


    Klug zu sein, um mal einen anderen Begriff zu verwenden, muss jedoch kein Fluch sein. Im Gegenteil, über dem Durchschnitt liegend ist es ist ein Privileg welches, ähnlich einer Superkraft, Verantwortung mit sich bringt und zum Wohle der unpriviligierten eingesetzt werden sollte.


    Wie in einem Superhelden-Comic sollte man seine Fähigkeiten aber auch nicht immer und überall "raushängen" lassen um mal den Bogen zur Anfangsproblematik des Threats zu spannen. Ich will damit nicht sagen, dass ihr euch verstellen sollt, aber (wie hier glaube ich irgendwo auch schonmal geschrieben) muss man seine geistigen Fähigkeiten nicht ständig vorführen.



    Mal abgesehen davon vermute ich einfach mal, dass es auch in deinem Umfeld, lieber Pseudo, Menschen gibt, die sich mit dir durchaus auf einem Level befinden. Vielleicht liegen ihre Interessen bzw. ihre Fähigkeiten einfach nur woanders.

    Zudem ist der Raven Trick der einfachste. Die Show die dieser Raven dazu gemacht hat + den gegebenen Antworten waren mehr als peinlich. Lustig fand ich auch wie er (glaub ich) in der dritten Sendung der Katharina Witt "geweissagt" hat, dass sich ihr leben ändern wird und es positives und negatives geben wird. Mal abgesehen davon, dass jeder weiß das die Witt ihre Eiskunstlaufkarriere beendet sind das so schwammige Aussagen, die auf jeden zutreffen können.


    Im Prinzip glaube ich an übersinnliche Fähigkeiten und auch bei Uri Gellar bin ich noch nicht davon überzeugt, dass er tatsächlich ein Betrüger sein soll. Das er sich die Million nicht geholt hat beweist für mich gar nichts.


    Doch unabhängig von Geller sind der Großteil, vermutlich sogar alle, der vorgeführten Tricks eben nichts anderes, nämlich Tricks. Teilweise leider echt dilettantisch vorgeführt. Wie gesagt, vor allem Raven und der Herzstillstandtyp waren absolut unglaubwürdig.