Beiträge von Gandalf

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    Absolut sicher sein können wir uns hier natürlich nicht, aber in unserer Welt, also in dem von uns beobachtbaren Bereich, tun sie das.
    Manche Dinge können wir sogar über eine Distanz von ca. 14 Milliarden Lichtjahren beobachten, und dort verhalten sie sich nach den gleichen Regeln wie hier.
    Aber wie gesagt, absolut sicher sein können wir uns nicht, aber es scheint so zu sein, da es innerhalb unseres eigenen (direkten und teilweise indirekten) Wahrnehmungshorizontes so ist.


    Ok, hier habe ich mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich meinte zwar zum Teil auch das was wir über die Beschaffenheit des Weltraumes wissen (obwohl wir uns natürlich auch da nicht sicher sein können wie du schon sagst). Hauptsächlich dachte ich aber an Gesetzmäßigkeiten auf anderen Planeten, wodurch andere intelligenzen sich entwickeln konnten die auf andere Begenheiten zugreifen müssen/können. Will das nicht zu weit ausführen, da es nicht wirklich zum Thema gehört. Es sollte auch nur ein Beispiel dafür sein, dass wir nicht wissen was für Wesenheiten existieren.


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    Ich denke es ist nichts von dem, wieder ein "er", eine "sie", noch ein "es". Ich verwende meisstens das "er" aus Gründen des - wie Du schon sagtest - Sprachgebrauchs. Aber im Grunde denke ich, ist es gar nichts von alledem. Die ersteren beiden (sie und er) setzen ein Geschlecht voraus, und das "es" degradiert es irgendwie zu einer Sache. Vielleicht fehlt uns in der Sprache einfach das richtige Wort dafür, was aus theologischer Sicht eigentlich auch so sein soll, da Gott als für den Menschen "unbegreiflich" dargestellt wird (und er es vermutlich auch ist, falls es ihn gibt).


    Stimme ich dir völlig zu.
    Möchte aber noch hinzufügen, dass "Gott" an sich (zumindest für mich) auch "nur" ein Wort ist bzw. eine Bezeichnung für etwas was wir uns bildlich nicht vorstellen können. So könnte man Gott auch als Synonym für Unendlichkeit, Nichts, absolute Ordnung oder absolutes Chaos einsetzen. Die Figur Gott haben wir Menschen letztendlich nur erschaffen um ein Bild vor Augen zu haben, da wir uns einfach nach Kontrolle sehnen und wir für alles einen Grund brauchen. Wir sind nicht fähig den Gedanken zu akzeptieren, dass womöglich alles nur ein kosmischer Zufall war oder die Dinge einfach so sind wie sie sind.

    Ich denke dieses Thema hier basiert auf der ältesten Diskussion der Welt und wir sind bis heute zu keiner Lösung gelangt, da wie schon oft hier erwähnt, letztendlich vieles vom Glauben und der Vorstellung des einzelnen und dem Wissensstand der Menschheit abhängt. Wie können wir z.B. behaupten, dass die Gesetzmäßigkeiten die wir erforscht haben überall so funktionieren? Können wir denn sicher sein, das Physik, Biologie, Chemie usw. überall im Universum gleich funktioniert? Ich glaube nicht, was wieder darauf hinaus läuft das es Dinge, Orte, Wesen geben könnte von denen wir nichts wissen. Doch nur weil wir davon nichts wissen heißt das nicht, dass es dies nicht gibt. (Es ist wie die Philosophische Frage ob ein Baum der im Wald, unbeobachtet und ungehört umfällt auch wirklich umgefallen ist, wenn niemand den Baum kennt und nach ihm schaut)
    Um auf das Thema zurückzukommen, genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit Gott bzw. sämtlichen Theorien und Vorstellungen seiner Existenz oder Nicht-Existenz.
    Ich weiß z.B. nicht woran ich eher glauben wöllte (denn letztendlich ist es die Entscheidung jedes einzelnen ob man an etwas glauben will. Man hat immer eine Wahl).
    Für mich ist das was ihr Gott nennt "nur" das Zusammenwirken sämtlicher Dinge. Man könnte es Natur nennen oder Zufall, Chaos, Schicksal usw. Letztendlich nur eine Bezeichnung für etwas woran man glaubt bzw. was man sich vorstellt.


    Letztendlich ist das hier nur ne kurze Zusammenfassung der Dinge die schon gesagt wurden.


    Nun noch ein paar Fragen dazu. Viele Religionen beanspruchen für sich an den einzig wahren Gott zu glauben. Welche hat denn nun Recht, wenns dieses Wesen gibt und warum sind viele so extrem die Auslegung Gottes einer anderen Religion unterbinden zu wollen wos doch soviel parallelen gibt? Und warum versucht mich jeder religiöse Mensch den ich kennen lerne zu "bekehren"?


    P.S.: Noch kurz zur Frage ist es ein Er/Sie/Es. Ich denke es ist zum Teil eine Begebenheit des Sprachgebrauchs das man sich Gott als Mann vorstellt. Es heißt nun mal DER gott, Warum weiß ich nicht, doch dann könnte man auch Fragen warum DER Löffel männlich, DIE Gabel weiblich und DAS Messer sächlich ist. Oder noch besser: DER Mann, DIE Frau, DAS Kind (ist man die ersten ca. 16 Jahre Zwitter?)


    Kurz aber meine Meinung.

    Das klingt hier alles sehr interessant und ich denke, dass gerade in der Natur nachgewiesen werden kann wie die Zeit verlaufen ist. Hat man da also festgestellt das uns ca. 300 Jahre fehlen wie es hier diskutiert wird, währe für mich die Frage nach dem "Warum hat das jemand getan?" weniger interessant als die Frage "Was ist in dieser Zeit passiert?".
    Löst man das eine Rätsel, klärt sich auch das ander auf!


    Also was könnte passiert sein damals, dass es evtl. vertuscht werden musste?

    Hab hier auch mal ne schöne, die der Freund des Freundes eines Freundes erlebt haben will. Hab sie jetzt schon öfter gehört als "wahre" Begebenheit und denke sie passt eher hier rein.


    Angeblich kam einmal ein Mann in eine McDonalds-Filiale, schmiß dort eine überfahrene Katze auf den Tresen und sagte:


    "So, das ist die letzte für heute! Ich mach jetzt Feierabend!"